Meinen Hass bekommen Sie nicht, Frau Merkel, aber auch nicht meine Achtung

philosophia perennis

Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Hass ist eines der intensivsten Gefühle, die es überhaupt gibt; genauer: eine der intensivsten negativen, destruktiven Emotionen. Der Hassende verabscheut nicht nur den Gehassten, er möchte ihm auch schaden. Er trachtet nach Vergeltung, nicht selten sogar nach Vernichtung dessen, den er hasst. Er will diesem wehtun, im Schmerz zufügen, will ihn leiden sehen. Hass geht immer mit Gewaltphantasien einher. Das ist das zentrale Motiv des Hassenden. Und diese scharfe Antipathie zielt immer auf Menschen ab. Dinge kann man nicht hassen. Man kann eine starke Abneigung gegen sie empfinden, eine Abscheu vor ihnen bis hin zum Ekel. Im Extremfall will man Dinge zerstören. Das aber ist etwas anderes als der Wunsch, Leid zuzufügen. Dasselbe gilt in Bezug auf Tätigkeiten. Diese kann man verabscheuen, eine extreme Aversion gegen sie hegen – so ergeht es mir beispielsweise beim Ausfüllen von Steuerformularen, die ich nicht verstehe und mit denen ich…

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