Von Subjektivisten, Relativisten, Objektivisten und Islamisten

Mein neuer Essay auf Philosophia perennis

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A. Der ethische Subjektivist sagt: „Ich persönlich finde, Frauen vor den Augen ihrer festgebundenen Männer vergewaltigen, den Männern dann die Genitalien abschneiden und in den Mund stecken, beiden anschließend die Augen auszustechen, sie dann zu erschießen oder gar den Kopf abzuschneiden (Bataclan im 1. OG, Saint-Étienne-du-Rouvray), nicht gut. Aber das ist nur meine individuelle persönliche Meinung. Mehr nicht.

Ich bin ein sehr kluger, toleranter und freiheitsliebender Mensch und sehr stolz darauf, erkannt zu haben, dass es keine verbindlichen Normen und Regeln gibt, keinerlei Objektivität, schon gar nicht im moralischen Bereich, dass all dies rein subjektive Einschätzungen sind, ohne jeden Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Ich bin nämlich viel weiter als andere, die an solches noch glauben, und möchte meinen Mitmenschen keine Vorschriften machen. Ich maße mir nicht an, über andere moralisch zu urteilen und möchte von anderen auch nicht beurteilt werden.“

Der ethische Relativist sagt: „In…

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3 Kommentare zu „Von Subjektivisten, Relativisten, Objektivisten und Islamisten

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