Wenn Sozis von „Gerechtigkeit“ sprechen

andrea-nahles

Wenn Sozis, die eher selten Aristoteles-Leser sind, von „Gerechtigkeit“ reden, dann meinen sie zumeist ein Mehr an Zwangsenteignungen von Bürgern. In Wahrheit hat dies natürlich weniger mit Gerechtigkeit zu tun als vielmehr mit noch mehr Eingriffen in Eigentumsrechte. Und das nicht nur zur notwendigen Finanzierung von unabdingbar staatlichen Aufgaben – wie Polizei und Bundeswehr (innere und äußere Sicherheit als originäre Aufgabe eines jeden Staates), Verwaltung, Infrastruktur, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser, Kulturförderung etc. -, sondern auch zur verstärkten Umverteilung von Vermögen. Dies geht aber immer nur mit Zwang, mit mehr Eingriffen in Menschenrechte (Art. 17 der Menschenrechtscharta: Recht auf Eigentum).

Zu Grunde liegt dem Ganzen ein Gleichheitsfetisch bezogen nicht auf gleiche Rechte für alle, sondern auf gleiche Endzustände, mithin einer Negation der Natur selbst und schweren Minderwertigkeits- sowie Neid und Missgunstgefühlen, der Unfähigkeit des Aushaltens von natürlichen Ungleichheiten bezogen nicht auf die Rechte des Einzelnen, sondern auf sein Sein, aus welchem unweigerlich auch eine Ungleichheit im Haben resultiert, so man hier nicht mit Gewalt und mit Zwang massivst eingreift.

Diese Minderwertigkeits-, Neid- und Missgunstgefühle werden gerne durch linke und sozialistische politische Akteure instrumenalisiert, die diese Emotionen geschickt aufgreifen, gezielt anheizen und für sich persönlich in der Rolle des Volkstribuns nutzbar machen, nicht selten, um sich dabei persönlich zu bereichern, siehe beispielsweise Genosse Schulz oder Genossin Hohmann-Dennhardt.

Insofern schlage ich der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit wegen eine Namensänderung vor

  • von SPD in Zwanghafte Umverteilungspartei Deutschlands (ZUD) und
  • von DIE LINKE in Extrem zwanghafte Umverteilungspartei (EZU). Falls Letzterer dieser Name zu wenig griffig sein sollte, dann ginge natürlich auch Die Zwangspartei oder noch kürzer und eleganter DIE ZWANGHAFTE.

Es gibt übrigens einen Bereich, in welchem die hier etwas kürzer Weggekommenen dies selbst gar nicht so empfinden, wie schon René Descartes (1596 – 1650) festgestellt hatte, so dass hier keinerlei Umverteilungen nötig, zumindest aber nicht erwünscht sind.

„Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“ – René Descartes

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Foto: Youtube-Screenshot

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17 Kommentare zu „Wenn Sozis von „Gerechtigkeit“ sprechen

  1. Ich weiß genau, was die Sozis unter soziale Gerechtigkeit verstehen; habe selber im SPD geführten Sozialministerium SH einige Jahre gearbeitet (Art. 1 (3) i.V.m. Art. 2 (2) S. 1 GG) und kann zu Recht sagen, dass die SPD nicht weit entfernt ist von einer kriminellen Vereinigung ! https://menschenrechtsverfahren.files.wordpress.com/2016/12/anfrage-an-journalisten-grundgesetz-in-der-arbeitswelt-fall-aus-schleswig-holstein.pdf

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