Der eine und einzige Gott – in der Ethik eher ein Störfaktor?

Von Jürgen Fritz

Ist das Gute deswegen gut, weil Gott es gebietet, oder gebietet Gott seine Gebote deshalb, weil sie gut sind? Das Eutyphron-Dilemma und seine Folgen.

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Das Eutyphron-Dilemma

Nehmen wir folgendes an (metaphysische Spekulation): Es gebe tatsächlich eine jenseitige, ein transzendente Welt, die für uns sinnlich nicht wahrnehmbar ist, die also den Bereich der möglichen Erfahrung übersteigt (transzendiert). Nehmen wir ferner an, dort gebe es einen und nur einen Gott. Woher wir dann wissen könnten, dass es nicht noch weitere gibt, lassen wir jetzt mal dahingestellt. Nehmen wir außerdem an, dieser eine und einzige Gott würde Gebote erlassen, die wir tatsächlich eindeutig vernehmen könnten. Setzen wir also dies alles rein hypothetisch voraus, dann stellte sich folgende Frage: Sind Gottes Gebote a) deswegen gut, weil sie von ihm erlassen worden sind, oder erlässt Gott b) die Gebote deswegen, weil sie gut sind?

Falls das Gute das von Gott Gebotene ist

Im Falle von (a) wäre die Definition von „gut“: von Gott erlassen. Das Wort „gut“ wäre dann eigentlich obsolet. Man könnte es vollständig ohne jeden Verlust durch „gottgegeben“ oder „gottgefällig“ ersetzen (substituieren). Und die Frage, ob irgendein Gebot Gottes wirklich gut sei, wäre eine sinnlose, weil ja „gut“ so definiert wurde. Eine solche Frage wäre in etwa so, wie wenn jemand fragen würde: „Meinst du wirklich, dass jeder Junggeselle ledig ist?“. Man würde dann antworten, dass die Wortbedeutung wohl noch nicht ganz verstanden wurde. Junggeselle bedeute doch gerade, ledig zu sein, und ebenso bedeute gut gleich gottbefohlen.

Was, wenn Gott befielt, das eigene Kind zu Tode zu quälen?

Es würde auch bedeuten, egal was dieser Gott anordnet, es wäre immer gut, alleine deshalb, weil er es angeordnet hat. Egal was! Selbst wenn er gebieten würde: „Quält eure eigenen Kinder ganz langsam zu Tode!“ Auch das wäre gut, weil er es ja möchte. Das Gute zu tun, würde uns in dem Fall vielleicht schwer fallen oder wir könnten es nicht, aber es wäre per definitionem gut und richtig, wir wären in dem Fall eben nicht in der Lage, das Gute zu tun. (Manche besonders Gottesfürchtige natürlich schon.)

Willst du Gott gebieten, was er gebieten darf und was nicht?

„So etwas würde Gott niemals gebieten“, mag der Ein oder Andere jetzt vielleicht einwerfen wollen. Aber überlegen wir, was hier gesagt wird. „Woher willst du wissen, was Gott in der Zukunft gebieten wird?“, würden wir antworten. „Wenn du weißt, was Gott in Zukunft tun wird, dann stellst du dich über ihn. Willst du Gott vorschreiben, was er gebieten darf und was nicht? Außerdem, wieso meinst du, dass er das niemals gebieten wird? Vielleicht deshalb, weil du meinst, ganz sicher zu wissen, dass dies nicht gut sein kann, seine Kinder zu Tode zu quälen? Dann hättest du aber offensichtlich ein eigenständiges Kriterium für gut und böse.“

Erstes Zwischenfazit

Wir sehen also, das Gute über die Befehle Gottes zu definieren, ist vollkommen kontraintuitiv. Das kann irgendwie nicht sein. Wir haben doch ein Gefühl dafür, was gut und was böse ist. Kinder quälen und dann totschlagen oder ertränken oder lebendig verbrennen, ist definitiv nicht gut. Also scheint doch wohl eher (b) zuzutreffen.

Was, wenn Gott seine Gebot erlässt, weil sei eben gut sind?

Wenn wir Rückfragen der Art „Ist dieses Gebot wirklich gut?“ dagegen nicht als unsinnig empfinden, wenn wir zugestehen, dass das Stellen dieser Frage durchaus Sinn haben kann, dann sind wir eher der Auffassung von (b). Das Gut-sein erklärt sich dann nicht daraus, weil Gott es gebietet, sondern wir gestehen Gott quasi eine höhere Erkenntnisfähigkeit in Bezug auf das Gute zu als uns Menschen. Gott weiß um das Gute und er sagt es uns. Er definiert das Gute aber nicht, sondern erkennt es seinerseits. Das aber würde heißen, es gibt etwas, das über Gott steht: das Gute.

Woher wollen wir dann wissen, dass Gott sich nie irrt?

Und es würde sich die Frage anschließen: Woher können wir wissen, dass Gott sich nicht auch mal irren kann? Die Versicherung von ihm selbst, dass er nie irrt, würde wenig bringen, weil der Irrende ja nie weiß, dass er gerade irrt, sonst wäre es ja kein Irrtum. Es könnte ja zum Beispiel andere Götter geben, von denen dieser Gott nichts weiß, die zugleich klüger sind als er und die mehr über das Gute wissen. Außerdem könnte unser Gott lügen, z.B. weil es ihm peinlich ist, sich auch mal geirrt zu haben und weil er fürchtet, dann seine Autorität zu verlieren.

Und wäre es dann nicht auch möglich, dass Gott nicht nur gut ist?

Und auch die Frage, ob Gott nur gut ist, wäre jetzt keine sinnlose. Im Falle von (a) wäre die Frage absurd. Im Falle von (b) nicht. Die Antwort könnte durchaus lauten: „Ja, Gott ist absolut gut. Er ist perfekt und ohne jeden Fehl und Tadel. Er ist gut und nur gut durch und durch.“ Dies wäre aber dann eine Beschreibung der Realität und keine definitorische Festlegung. Und dies würde wiederum ein eigenständiges Kriterium für gut voraussetzen, an dem auch der eine und einzige Gott zu messen wäre.

Wenn Gott das Gute liebt, dann gibt es ein unabhängiges Kriterium für gut

Vor allem aber würde (b) bedeuten: Es gibt ein von Gott unabhängiges Kriterium für gut. Wenn es so ein unabhängiges Kriterium für gut geben sollte, was spräche dann dagegen, dieses herauszufinden? Offensichtlich tun wir doch genau dies, wenn uns etwas angeordnet wird: Wir prüfen, ob das wirklich gut ist, was da befohlen wird. Alles deutet sogar darauf hin, dass es auch in uns eine Instanz gibt, das Gute zu erkennen. Und diese Instanz prüft, ob ein Befehl uns überzeugt, dass es auch wirklich ein guter, ein moralisch gerechtfertigter Befehl ist.

Wozu brauchen wir dann aber überhaupt einen Gott?

Somit stellt sich aber die Frage, wozu wir dann im Bereich der Ethik überhaupt einen Gott brauchen, wenn es doch 1. diese moralische Instanz in uns gibt, wenn es 2. ferner ein von Gott unabhängiges Kriterium für das Gute gibt und wir 3. nicht wissen können, ob das immer alles stimmt, was Gott sagt, wir auch nicht wissen können, ob er wirklich nur gut ist. Woher sollten wir das denn wissen können?

Wie sollten die Widersprüche der göttlichen Gebote erklärbar sein?

Erschwerend kommt ja vor allem 4. hinzu, dass bei der Übermittlung von Gott zum Menschen es zu Fehlern kommen könnte. Darauf deutet, wenn wir das alles mal hypothetisch als wahr annehmen wollen, ja sogar alles hin, siehe z.B. die islamischen Gebote, insbesondere die Tötungsgebote gegenüber „Ungläubigen“, die uns teilweise völlig abstrus erscheinen und den Geboten anderer Religionen, die sich ebenfalls auf den einen und einzigen Gott berufen, vollkommen widersprechen.

Fazit: Über ein Jenseits können wir gar nichts wissen

Somit kommen wir zu folgenden Ergebnissen: 1. Ob es eine jenseitige Welt gibt, können wir gar nicht wissen, da diese ja definitionsgemäß gerade sinnlich nicht wahrnehmbar ist und außerhalb unseres Erfahrungsbereiches liegt. Eine solche könnte es durchaus geben, vielleicht aber auch nicht. 2. Wenn es sie geben sollte, dann können wir nicht wissen, was da ist, ob es da Götter gibt und falls ja, wie viele, ob tatsächlich wie einige annehmen genau einen.

Gut gleich gottbefohlen kann unmöglich sein

3. Die Vorstellung, dass gut definitionsgemäß gleich gottbefohlen bedeutet, erscheint vollkommen kontraintuitiv und irgendwie wenig überzeugend. Wir müssten ja wirklich alles machen, was dieses Wesen befiehlt, und wir können nicht wissen, was er zukünftig anordnen wird. Die Idee des Guten an die Anordnungen eines Wesens zu knüpfen, das wir im Grunde gar nicht kennen und über das wir gar nichts wissen können, kann nicht sein.

Das Gute muss über Gott stehen und es muss ein unabhängiges Kriterium geben

4. Die Vorstellung, dass Gott das Gute nur besser zu erkennen vermag als wir, erscheint wesentlich plausibler, führt aber zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass das Gute über Gott steht und dass wir nicht wissen können, ob Gott nicht irren kann in Bezug auf das Gute. Ferner dass es ein unabhängiges Kriterium für das Gute geben muss, zu dem wir auch direkt einen Zugang haben könnten, worauf alles hindeutet. An diesem unabhängigen Kriterium für das Gute wäre dann auch der eine und einzige Gott zu messen, so es einen solchen tatsächlich gäbe.

Gott ist im Bereich der Ethik eher ein Störfaktor

5. Ein Gott, auf den sich unterschiedliche Menschen völlig unterschiedlich berufen mit zum Teil ganz differierenden Normen erscheint dann fast eher als Störfaktor, der von dem unabhängigen Kriterium ablenkt und den Dialog über das Gute erschwert, während eine unvoreingenommene, undogmatische, rationale Argumentation, so wie sie hier gerade zu führen versucht wurde, eher zu einer gemeinsamen Erkenntnis des Guten zu führen verspricht, für das wir ja doch alle irgendwie eine Antenne oder eine gesunde Intuition zu haben scheinen, die manchmal nur von archaischen abstrusen Vorstellungen oder persönlichen schlimmen Erlebnissen, die zu innerer Verbitterung führen können, verschüttet zu sein scheint.

Schlussbemerkung: Was Platon über das Gute meinte

Die Eingangsfrage über das Wesen des Guten, ob es deshalb das Gute ist, weil es von den Göttern geliebt wird, oder ob die Götter es lieben, weil es das Gute ist, stellte übrigens bereits Platon (427-347 v. Chr.), der zusammen mit Aristoteles wirkmächtigste Denker der gesamten abendländischen Kultur, in seinem Frühwerk Eutyphron. Daher der Name „Eutyphron-Dilemma“.

Auch Thomas von Aquin, der größte Denker des hohen Mittelalters, der die Lehre des Christentums, die sich bis dahin hauptsächlich an Platon orientierte, mit der Philosophie des Aristoteles in Einklang brachte, griff diese Frage erneut auf und behandelte sie ausführlich. Platon kam übrigens zum Ergebnis (b). Die Götter lieben das Gute, eben weil es das Gute ist. Die Idee des Guten überragt bei Platon alles, auch noch die Idee des Wahren und die Idee des Schönen. Ist das nicht irgendwie schön?

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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6 Kommentare zu „Der eine und einzige Gott – in der Ethik eher ein Störfaktor?

  1. Wenn es nicht gut sein kann das eigene Kind zu töten (da sind wir uns ja offensichtlich einig) – wie gehen wir dann mit dem Thema Abtreibungen um?
    Und wenn uns die Erfahrung lehrt das rein menschliche Ethik offenbar so verirren kann das sie Abtreibungen als „gut“ oder sogar als „Menschenrecht“ (solche Bestrebungen gibt es tatsächlich) definiert – was sagt uns das zur These das Menschen in der Lage wäre die Frage nach „gut und böse“ wirklich zu klären?

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  2. Man kann doch sehr gut sehen, das Gott und Religion ein Thema ist, an dem wir als Menschen nicht vorbei kommen.
    Die Frage, die sich mir primär stellt, ist die, was oder wer ist Gott und was ist Religion.
    Wo kommt das eigentlich alles her und wieso funktioniert dieser dogmatische Ablaufplan für unseren Geist immer noch.

    Wie kommt jemand darauf etwas Gott zu nennen. Da muss doch schon vor vielen tausend Jahren etwas mit der Erkenntnis passiert sein, was auch heute noch stattfindet.
    Schlussfolgernd muss man doch annehmen, dass mit Gott und Religion ein Wahrheitsanspruch in Verbindung steht.

    Deinem Text kann ich gut zustimmen, weil er sich einer Problematik nähert, die eigentlich das zentrale Problem ist.
    Die Definition von Gott und den daraus abgeleiteten Hoheitsanspruch auf alle Funktionen unsers Daseins.
    Wie müsste denn ein Gott sein, der diese Position auch verdient. Ganz sicherlich nicht beschränkt durch ein menschliches Verständnis. Ab dem Zeitpunkt kann man eigentlich schon das Thema Gott abhaken. Allerdings machen es einen die Fanatiker wirklich schwer.
    Nicht nur die Moslems, auch Christen, Buddhisten und Hindus, sowie die nach kosmischer Liebe strebenden New-Ager. Alle haben sie eins gemein, sie ziehen Gott gnadenlos in eine materielle Definition hinein.
    Dass wiederum erscheint mir höchstgradig absurd, denn das, was grundlegend durch die Erscheinung eines Gottes (der oder die nur in einigen Religionen vorkommt ) und Religion kommuniziert wird, ist die Bedeutung des eigenen Individuums in Verbindung mit den das Individuum umgebenden Materie.
    Das was immer wieder, seit tausenden von Jahren beschrieben wird, eine natürliche Gesetzmässigkeit, die bei einem Verständnis einen Zugang zu Dimensionen ermöglicht, die eben nicht mit einem linearen Weltbild korrelieren, sondern diese nur als einen Teil in sich tragen, wird Gott genannt. Heute ist das Wort Gott eine Keule, eine verschlossene Türe, um eigennützige Ziele zu erreichen. Das ist es im übrigen immer, nachdem eine Beschreibung des Unbeschreiblichen die gemeine Gesellschaft erreicht hat.
    Das ist auch der Grund, wieso Religion keine Bewegung sein darf. Sie muss eine Möglichkeit des Lebens bleiben, aber nie ein Dogma werden.
    Dieses gestörte Verhältnis zwischen der puren Existenz der Lebewesen, mit all ihren Bedingtheiten und die latente Möglichkeit diese Bedingtheit überwinden zu können, hat zu dem Dilemma geführt, was wir heute wahrnehmen können.
    Es gab nie einen Gott der den Menschen etwas befohlen hat, es gibt keinen und es wird nie einen geben. Es gibt keine erzwungene Bereitschaft die in einer Freiheit mündet.
    Religion ist nur als eine individuelle Praxis wirksam. Schon weil sie darauf beruht keinen Einfluss auf die Materie auszuüben, ist selbst das Missionieren das genaue Gegenteil von Religion. So gesehen gibt es auch kein Gut und Schlecht. Wer das Gute anstrebt, produziert zwangsläufig irgend wo anders ein Schlecht. Gut und Schlecht ist etwas, mit dem wir als Menschen leben müssen. Es ist ein wichtiger Schlüssel, um hinter die Kulissen sehen zu können. Erst wenn man Gut und schlecht und sämtliche anderen linearen Definitionen transzendiert hat, ist man in der Lage den Schritt zu machen, von dem z.B. ein Jesus gesprochen hat.
    Kein religiöser Mensch ist besser als wie ein nichtreligiöser Mensch. Man hat nur einfach andere Möglichkeiten mit seiner Existenz umzugehen.
    Der grosse Fehler, der meiner Meinung nach heute begangen wird, der Kampf gegen religiöse Weltanschauungen ( da gehört für mich auch das fördern religiöser Weltanschauungen dazu ) basiert auf einem substanziellen Unverständnis gegenüber dieser Thematik. Islamisten wird man nicht durch Waffen besiegen können. Wenn man allerdings in der Lage ist, zu beweisen, das nach einem Selbstmordanschlag keine Jungfrauen warten, sondern genau das informative Profil welches zu dieser Tat geführt hat, dann kann man bei einem Grossteil auf den sog. gesunden Menschenverstand vertrauen.
    Der Irrsinn, den wir heute erleben, bezeichnet für mich den Gipfel der ego motivierten Manipulation einer natürlichen Gesetzmässigkeit, die heute dringend Aufklärung bedarf.
    Gott ist nur ein überliefertes Wort, was eine mittlerweile vergessene Bedeutung hat.
    Es sollte die Aufgabe der Denker sein, diese Bedeutung wiederzuerlangen.
    Eine Ignoranz ist nicht möglich, da Gott und Religion etwas beschreibt, was ein immanenter Bestandteil unserer Existenz ist.
    Für mich ist der hier erkennbare Teil eines möglichen Gottes, eine funktionierende natürliche Gesetzmässigkeit. Ein Grundrecht eines jeden Lebewesens, um das wir schon so lange geprellt werden.
    Wir wollen als Menschen Frieden, gelebte Liebe und ein latentes Paradies?, dann müssen wir auch wissen dürfen, wie wir dies erreichen können.
    Es ist ein innerer kreativer Prozess, der ein Vorbild in sich zum Schwingen bringt, welches dann im Aussen eine Manifestation erfahren kann.
    Der Krieg, der uns durch Manipulatoren ( ich verweise mal auf Armin Risi und sein Buch – Machtwechsel auf der Erde ) aufgezwungen wird, ist die Fixierung der Aufmerksamkeit auf das Aussen. Um gesund leben zu können bedarf es aber ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Innen und Aussen. Wer den Chef 😎 sehen möchte, fokussiert sich ausschliesslich auf das Innen. Aber nur das Aussen ist nicht nur für eine Gesellschaft tödlich, sondern auch für das Lebewesen an sich.
    Ich denke, das Philosophen wie du einer bist, aufgerufen sind, die offensichtlichen Spannungen zu überwinden und klug die Struktur unser Existenz heraus zu arbeiten, damit sich die Menschheit weiterbewegen kann.
    Ein Gott der nicht durch eine naturwissenschaftliche Betrachtung existieren kann, kann nur ein anmassender Hilfsgöttling sein, niemals aber die grundlegende Ganzheit repräsentieren.

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