Watergate 2.0? – Wie Clinton, Obama, FBI und NSA Trump schon vor seinem Amtsantritt auszuschalten suchten

Ein Gastbeitrag von Collin McMahon

Seit Monaten berichten die deutschen Medien ausschließlich über eine unbewiesene „Russland-Affäre“, laut der Donald Trump die Wahl beeinflusst haben soll. Der eigentliche Skandal ist aber, wie Hillary Clinton zusammen mit der Obama-Administration, dem Justizministerium, den obersten Strafverfolgungsbehörden, FBI und NSA versuchte, Trump schon vor seinem Amtsantritt auszuschalten. Collin McMahon ging der Sache nach.

Das Obama-Justizministerium beantragte bereits 2016 einen Lauschangriff auf Trump

Die ehemals konservative „Die Welt“ nannte die Vorwürfe vorgestern noch verschwörungstheoretische Insinuationen. Doch mit der Einberufung eines Untersuchungsausschusses und der angekündigten Veröffentlichung eines Memos des republikanischen Abgeordneten Devin Nunes zum Thema stellt sich die Frage, wie lange die Systempresse den Clinton-Obama-Skandal noch totschweigen will.

Es war an einem Sonntag im Sommer 2016 – während des Wahlkampfs -, da beantragte das Obama-Justizministerium per Eilantrag am geheimen Gericht für Auslandsspionage („FISA Court“) einen Lauschangriff gegen Donald Trump auf Grund unbestätigter Vorwürfe, er würde mit dem russischen Geheimdienst kooperieren. „Der Richter war sehr überrascht“, zitierte der Autor Edward Klein in seinem Buch All Out War: The Plot to Destroy Trump einen anonymen FISA-Richter.

Gericht für Auslandsspionage lehnt den Trump-Lauschangriff wiederholt ab

„Wie der Name schon sagt, richtet sich der Gerichtshof für Auslandsspionage gegen ausländische Geheimdienste. Dieser Antrag richtete sich jedoch eindeutig gegen Donald Trump und seine Kampagne.“ Der zuständige Richter war so besorgt, dass er eine Konferenzschaltung einrichtete, um sich mit den anderen FISA-Richtern zu beraten. Sie einigten sich darauf, dass es keine Beweise für eine Verbindung zwischen Donald Trump und den russischen Nachrichtendiensten gab. Der Eilantrag wurde als offensichtlich unbegründet abgewiesen. In einer Woche sollte eine ordentliche Anhörung stattfinden.

Dieser Termin fand dann statt mit einem Antrag, der von Obama-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch unterzeichnet wurde, und von der Stellvertretenden Generalstaatsanwältin Sally Yates eingereicht wurde. FISA-Genehmigungen waren normalerweise Routinesache. 98 Prozent aller Anträge gingen ohne Beanstandung durch. Doch in diesem Fall wurde wieder klar, dass der Antrag sich gegen den Präsidentschaftkandidaten Donald Trump, seinen Sicherheitsberater Gen. Michael Flynn, seinen damaligen Wahlkampfchef Paul Manafort sowie die Berater Carter Page und Roger Stone richtete.

Obama-Vertraute lässt das FBI dennoch anweisen, mittels NSA-Daten gegen Trump zu ermitteln

Wieder wurde der Antrag verworfen, da er offenbar eine „Hintertür“ anstrebe, um (eigentlich illegale) nachrichtendienstliche Lauschangriffe gegen Staatsbürger zu erlauben, die zudem noch politische Gegner waren. Nach dieser Niederlage wies die Obama-Vertraute Valerie Jarrett Generalstaatsanwältin Loretta Lynch an, dem FBI dennoch zu befehlen, mit den Ermittlungen gegen Trump mittels Daten der NSA zu beginnen.

Am 15.10.2016 reichte das Obama-Justizministerium wieder einen Antrag auf einen Lauschangriff gegen die Trump-Kampagne beim FISA-Gericht ein. Diesmal hatten sie die Telefondaten der NSA abgerufen, und es war eine neuer Richter einberufen worden. Diesen schien nicht zu stören, dass das FBI seit dem Sommer ohne richterliche Anweisung den politischen Kontrahenten überwacht hatte.

Die NSA-Daten lieferten dem FBI Aufschluss über russische Geschäftsbeziehungen von mehreren Trump-Mitarbeitern wie Mike Flynn, Paul Manafort, Carter Page, Roger Stone und Jared Kushner. Aufgrund dieser illegal besorgten Daten, die eigentlich vom Gericht hätten verworfen werden müssen, gestattete der neue Richter den Lauschangriff gegen diese fünf (Ex-)Trump-Mitarbeiter (nur Flynn und Kushner waren bis zum Ende beim Trump-Wahlkampf beschäftigt).

Sollte Trump schon vor seinem Amtsantritt systematisch sabotiert werden?

Das FBI erhielt Aufschluss über Kontakte zwischen Jared Kushner und einer russischen Anwältin am 9. Juni 2016, und zwischen Sicherheitsberater Mike Flynn und dem russischen Botschafter Sergej Kisljak nach der Wahl. An Weihnachten 2016 trat Beraterin Susan Rice an den scheidenden Präsidenten Barack Obama heran, mit einem Plan um Trump zu sabotieren, bevor er überhaupt im Amt war: Sie würden die Sicherheitsstufe dieser Abhör-Protokolle herabstufen, damit sie im Behördenapparat in Washington in breiten Umlauf kamen. Dann müsste man nur noch warten, bis Trump-feindliche Beamte sie an die Presse weitergaben.

Präsidentengattin Michelle Obama war laut Ed Klein nicht begeistert von diesem Plan: „Würde diese Herabstufung nicht dazu führen, dass diese Abhör-Protokolle an die Öffentlichkeit kommen?“ Laut Klein nickte Susan Rice. „Ist das Ihre Absicht? Leaks gegen Trump?“, fragte Michelle Obama. Susan Rice antwortete nicht. „Solche Leaks könnten sich noch an uns rächen“, gab Michelle Obama zu bedenken.

Acht Tage vor Trumps Amtsantritt lässt Obama die Sicherheitsstufe der Trump-Abhör-Protokolle herabsetzen

Am 12.1.2017, acht Tage vor Trumps Amtsantritt, ordnete Barack Obama seinen Nationalen Nachrichtendienstchef James Clapper an, die Sicherheitsstufe der Trump-Abhör-Protokolle herabzusetzen. Am 19.1. brachte die New York Times die erste „Enthüllungsgeschichte“ über die Geheimdienstermittlungen gegen Paul Manafort, Carter Page und Roger Stone.

Epoch Times dazu wörtlich: „All die oben aufgezählten Tatsachen zeichnen ein erschreckendes Bild: Die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton arbeitete Hand in Hand mit der amtierenden Regierung und den mächtigsten Strafverfolgungsbehörden und Nachrichtendiensten der Welt zusammen, um ihren politischen Gegner auszuschalten.“

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Journalistenwatch, eines der führenden alternativen Medien, und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors und von Jouwatch.

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Zum Autor: Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Dort können Sie dann die ganze Geschichte vom „Krieg gegen Trump“ erfahren. Hier kann man Collin McMahon unterstützen.

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Titelbild: (c) Jouwatch

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12 Antworten auf „Watergate 2.0? – Wie Clinton, Obama, FBI und NSA Trump schon vor seinem Amtsantritt auszuschalten suchten

  1. Pingback: Watergate 2.0? – Wie Clinton, Obama, FBI und NSA Trump schon vor seinem Amtsantritt auszuschalten suchten – Leserbriefe

  2. maja1112

    Die scheinen ja alle den Trump zu fürchten, wie der Teufel das Weihwasser. Anscheinend wußten die schon vor seinem Amtsantritt, daß er erstens die Wahl gewinnen wird und zweitens, daß es ihnen an den Kragen geht dieser linken Brut. Wo ist unser Trump?

    Gefällt 1 Person

  3. anvo1059

    Nun ich hatte vor dem Wahlsieg von Trump mal fast ne Wette abgeschlossen, das er die ersten 100 Tage nicht überlebt. Entweder wie Bill Clinton aus dem Amt gemobbt oder wie Kennedy abgeknallt wirtd…..
    Trump hat sich bis heute gehalten und manch umstrittene Aktion gestartet, manchem eine Watsche verpasst……
    Ere ist wohl cleverer als viele glauben. Warten wir ab, bis er so gefestigt ist, das er offen mit seine Feinden abrechnen kann ! Dann wird es Manchenm an den Kragen gehen. Auch hier bei uns. Und darauf gehe ich diesmal ne Wette ein !

    Gefällt 2 Personen

    1. Kevin Reimann

      Mal kurz zu Kennedy. Oswald war bei den Marines, er hatte die Auszeichnungen sharpshoter und den schlechteren markshipsman. Ich hatte mal bei den Marines nachgeschaut, bei Schießprüfungen ist das Ziel zwischen 200 und über 500 yards entfernt. Die Schüsse auf Kennedy waren alle unter 100 yards. Kennedy ist auch nicht an Oswald vorbeigefahren, sondern mit ca 8 km/h von ihm weg.

      Oswald hat 3 Schüsse abgegeben, es wurden auch 3 Hülsen gefunden. Ein Schuss ging komplett daneben, ein Schuss durch Kennedys Hals und der Kopfschuss war tödlich. Was ist an einer Trefferquote von 33% so sensationell, dass es einen stutzig machen müsste?

      Auf dem Filmmaterial ist zu sehen, dass Kennedys Kopf erst nach vorne geht und beim explosivartigem Austritt von Hirnmasse und Knochenfragmenten nach hinten geschleudert wird (Rūckstosswirkung). Der Schuss kam von hinten. Wenn es mehrere Schützen gab, Profis der CIA oder Mafia, müssen die alle daneben geschossen haben. Wenn Oswald Hintermänner hatte, warum haben die ihm kein besseres Gewehr besorgt oder gleich eine Panzerfaust?

      Das italienische Carcano-Gewehr ist nicht so schlecht, wie es oft gemacht wurde. Auf YouTube gibt’s etliche Videos dazu, ein 89 jähriger schafft es in 7 Sekunden, wobei einige Schätzungen davon ausgehen, dass Oswald sogar bis zu 12 Sekunden Zeit hatte.

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