Tommy Robinson verhaftet, weil er von einem Prozess gegen pakistanische Kinderschänder berichten wollte

Ein Gastbeitrag von David Berger

Der bekannte Aktivist und Journalist Tommy Robinson ist am Freitag in Leeds vor dem Gericht von der Polizei verhaftet worden, als er von dem dortigen Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder einer sogenannten „Grooming-Gang“ (pakistanische Kinderschänder- und Menschenhändler-Ringe) berichten wollte. Durch seine Berichterstattung habe er „den öffentlichen Frieden gestört“.

Tommy Robinson verhaftet, weil er von einem Prozess gegen pakistanische Kinderschänder berichten wollte

Patrick Lennart von der Idenitären Bewegung Österreich, der derzeit selbst unter enormen Druck der Justiz in Österreich zu leiden hat, schreibt dazu:

„Dieses Video wird irgendwann in Lehrfilme über die Geschichte Europas eingehen. Der Lehrer wird warnend die Stimme erheben: So war es damals. Und die Schüler werden klagend staunen: Ihr hattet doch Internet und musstet es wissen. Warum habt ihr nichts getan?“

Gemeint ist das Video, das zeigt, wie der bekannte Aktivist und Journalist Tommy Robinson, Mitbegründer der English Defence League und auch in Deutschland durch seine Auftritte in Cottbus, Dresden und Berlin bekannt, in Leeds heute Mittag von der Polizei verhaftet wurde.

Muslimische Verbrecher zu befragen, gilt im heutigen Großbritannien als Straftat

Jouwatch schreibt dazu:

Tommy Robinson ist … vor dem Leeds Crown Court Gericht, in dem ein Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder einer sogenannten ‚Grooming-Gang‘ (pakistanische Kinder- und Menschenhändler) geführt wird, verhaftet worden. Ihm wird von den Polizisten ‚Aufstachelung und Störung des öffentlichen Friedens‘ vorgeworfen. Zuvor hatte er mit seinem Handy in einem Facebook-Livestream muslimische Männer auf dem Weg ins Gericht angesprochen und zur Rede gestellt. Die Männer reagierten aggressiv auf die Fragen und beschimpfen ihn. Im heutigen Großbritannien gelten solche Fragen jetzt als Straftat! Als Robinson in den Polizeibus gebracht wird, bittet er die Umstehenden, ihm einen Anwalt zu besorgen: ‚Ich habe nichts gesagt, ich habe nichts getan‘, beteuert er immer wieder.“

Es gehen Gerüchte um, dass Robinson tatsächlich zu einer längeren Haftstrafe verurteilt worden sei. Diese werden inzwischen von einer engen Vertrauen Robinsons, Laura Southern, bestätigt. Ein britischer Jurist geht gegenüber Philosophia perennis davon aus, dass das Urteil so schnell fiel, weil sich das Gericht darauf berufen hat, dass er gegen die Bewährungsauflagen aus einem früheren Prozess verstoßen habe.

Die Antifa feiert Robinsons Inhaftierung, seine Freunde fürchten um sein Leben

Die sogenannte Antifa feiert auch in Deutschland inzwischen die britische Justiz:

Antifa

Er habe den „öffentlichen Frieden“ durch seine Berichterstattung gestört, so der Independent. Da Robinson eine Bewährungsstrafe zu verbüßen hatte, wurde er vermutlich tatsächlich für 13 Monate ins Gefängnis gesteckt. Auch damals hatte er über einen Prozess gegen eine Bande berichtet, die wegen Gruppenvergewaltigungen Minderjähriger vor Gericht stand.

Freunde und Anhänger befürchten nun, dass er die Gefängnisstrafe nicht überleben könnte. Der bekannte PeterSweden-Account bei Twitter merkt dazu an: „Als Tommy das letzte mal im Gefängnis war, brachen ihm Mitgefangene die Nase. Ein Mann, der ins Gefängnis gesteckt worden sei, weil er Schweinespeck vor eine Moschee verteilt hatte, sei unter mysteriösen Umständen tot im Gefängnis aufgefunden worden.“

PeterSweden

So verhasst wie Robinson bei dem durchschnittlichen britischen Gefängnisinsassen aufgrund seiner Kritik an Einwanderung, Islam und Bandenkriminalität ist, könnte das in der Tat sein Todesurteil bedeuten.

Wir leben in einem Polizeistaat

Die Mitstreiter  und Anhänger Robinsons können nicht glauben, was passiert ist: „Wir leben in einem Polizeistaat, es gibt keine Meinungsfreiheit mehr“, hört man immer wieder. Sie wollen es nun nicht bei dem Hashtag #FreeTommy und einer Online-Petition belassen, der die – wie sie vermuten, verordnete – Schweigespirale der britischen Medien durchbrechen soll.

Selbst liberale Kritiker Robinsons zeigen sich entsetzt über das Ausmaß der Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Großbritannien und wollen sich heute zusammen mit seinen Freunden und Anhängern spontan um 15 Uhr britischer Zeit vor dem Haus der britischen Premierministerin Theresa May in der Downing Street zu einer Protestkundgebung versammeln und die sofortige Freilassung Robinsons fordern.

Martin Sellner: Vor unseren Augen erhebt sich ein neuer Totalitarismus

Martin Sellner, der selbst in Großbritannien verhaftet wurde, meldete sich Freitagabend zu Wort:

Vor unseren Augen erhebt sich ein neuer Totalitarismus. Überall in Europa wird die Meinungsfreiheit abgeschaltet. Patriotische Aktivisten werden kriminalisiert und ihre Strukturen zerschlagen. Das sind genau die Zeiten über die man später mal fragt: ‚Was hättest du getan?‘

Ich frage jeden meiner Seher heute: Was machst du? Insbesondere wenn du noch jung bist, und keinen familiären Verantwortungen hast. Wenn du angesichts dieser Zustände immer noch ein gemütliches, privates Leben führst und dich nicht dem freiheitlichen Widerstand gegen dieses Unrecht angeschlossen hast, dann bist du vielleicht auch ein Teil davon … Jeder kann und muss aktiv werden, sonst ist er mitverantwortlich für das was geschieht!“ 

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis, eines der inzwischen erfolgreichsten und führenden freien Medien in Deutschland. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors, Blogbetreibers und Freundes David Berger.

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Zum Autor: David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch Der heilige Schein über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritk. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die ZeitJunge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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