Totale Zensur in Großbritannien!

Ein Gastbeitrag von Marilla Slominski

Mit einer richterlichen Verfügung ist in Großbritannien jede Berichterstattung über die Verhaftung und Ad-hoc-Verurteilung des Islamkritikers Tommy Robinson untersagt worden. Ein Agieren, das man bisher nur von totalitären Staaten kannte.

Totaler Medienbann im gesamten Königreich

Und so traut sich auch nur ein einziges Medium mit einer verstümmelten Schlagzeile aus der Deckung: „(Zensiert) Für (Zensiert): Leeds Crown Court gibt Medien Bann heraus“, titelt Breitbart und verpixelt sogar das Foto des vorgestern verhafteten und noch am selben Tag zu 13 Monaten Haft verurteilten Aktivisten Tommy Robinson.

Der Medienbann des Leeds Crown Gerichts betreffe alle Veröffentlichungen zum Thema im gesamten Vereinigten Königreich, so Breitbart. Es dürften weder Einzelheiten der Festnahme noch des Gerichtsverfahrens bekannt gemacht werden. Daraufhin zogen sämtliche Medien wie Breitbart London, Daily Mirror, Daily Record, Birmingham Mail und der russische Sender Russia Today ihre Artikel zurück.

Breitbart-SS

Auch die Details der gerichtlichen Verfügung sind geschwärzt (Screenshot Breitbart London)

Robinson zu 13 Monate Haftstrafe verurteilt und dort mit dem Tode bedroht

In den sozialen Netzwerken hat der Fall Robinson für Empörung gesorgt. Hunderte Unterstützer sammelten sich spontan zu einer Demonstration vor Downing Street Number 10 und skandierten „Tommy, Tommy, Tommy Robinson“, der Ruf mit dem sie ihn bei Veranstaltungen in der Vergangenheit immer wieder begrüßten. „Schämt Euch“ riefen sie im Chor. Es kam zu Sitzblockaden, spontane Reden und immer wieder wurde die Forderung „FreeTommy“ (Befreit Tommy) laut.

Im Visier eines Redners auch die vielen sogenannten „Grooming-Gangs“ in Großbritannien, bei denen meist muslimische Männer junge Mädchen gefügig machen, sie unter Drogen setzen, missbrauchen und zur Prostitution zwingen. Das Video der Spontan-Demo hat bereits mehr als 700.000 Aufrufe. Eine Petition, die seine Freilassung fordert, wurde bisher von mehr als 165.000 Menschen unterschrieben.

Vor dem Leeds Crown Gericht wird gerade gegen Mitglieder einer solche kriminellen Vereinigung ein Prozess geführt. Tommy Robinson hatte vor dem Gerichtsgebäude gestanden und live die Ankunft einiger Angeklagten übertragen und sie zu den Vorwürfen angesprochen. Die Männer beschimpfen ihn daraufhin ungestraft als „son of a bitch“ (Hurensohn). Für diese Live-Übertragung wurde Tommy Robinson noch am selben Tag wegen „Störung des öffentlichen Friedens“ zu einer mehr als einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Seine Freunde befürchten, dass er den Gefängnisaufenthalt nicht überlebt. Immer wieder wird er von Korangläubigen, von denen er jetzt im Knast täglich umgeben ist, mit dem Tod bedroht.

UKIP-Vorsitzender: An etwas Vergleichbares kann ich mich nicht erinnern

Unterstützung kommt auch von dem UKIP-Vorsitzenden Gerard Batten: „Ich versuche, mich an einen Rechtsfall zu erinnern, in dem jemand wegen eines ‚Verbrechens‘ verurteilt wurde, über das nicht berichtet werden kann. Der ins Gefängnis geworfen werden kann, ohne dass man, aus Angst vor Missachtung des Gerichts, seinen Namen, seine Straftat oder seinen Haftort nennen kann. Kann sich jemand an einen solchen Fall erinnern?“ fragt der britische Parlamentsabgeordnete auf Twitter.

GB

Im islamisierten Großbritannien – einst das Land der Redefreiheit – wird inzwischen jede öffentliche Äußerung gegen den Islam strafrechtlich verfolgt. Wie in den über 50 islamisch dominierten Staaten weltweit wird Kritik an der „Religion des Friedens“ nach Scharia-Recht als Blasphemie und „Hassrede“ gewertet. Ein Ziel, das sich auch deutsche Politiker, allen voran Heiko Mass (SPD) mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, auf die Fahnen geschrieben haben.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Jounalistenwatch, einem der führenden freien Medien. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin und von Jouwatch.

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Titelbild: (c) Jouwatch

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