Petr Bystron drängt darauf, Tommy Robinson Asyl in Deutschland zu gewähren

Von Jürgen Fritz

„Tommy Robinson wird nicht nur politisch verfolgt, er ist mittlerweile ein politischer Gefangener, dessen Leben in Gefahr ist. Ich appelliere daher an die Bundesregierung, das deutsche Auswärtige Amt, die Europäische Union und alle Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch, darauf einzuwirken, dass Tommy Robinson freigelassen und in Deutschland politisches Asyl gewährt wird“, so der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss Petr Bystron.

Asyl, wenn kein Asylgrund vorliegt, kein Asyl, wenn ein solcher tatsächlich mal vorhanden

Unser Asylrecht ist eigentlich gedacht für Menschen, die in anderen (Unrechts-)Staaten politisch verfolgt werden. In den letzten Jahren kamen Hunderttausende, ja Millionen, die sich zwar auf das Recht auf Asyl beriefen, zu über 99,5 Prozent aber gar keinen Anspruch auf politisches Asyl nach Art. 16a GG hatten. Wenn dagegen jemand wirklich politisch verfolgt wird, wie im Falle Edward Snowden, so zeigen unsere Regierung, fast alle sogenannten „etablierte Parteien“ und auch die sogenannten „Menschenrechtsorganisationen“, bei denen man nicht selten den Eindruck hat, dass es ihnen in Wahrheit meist um ganz anderes als die Wahrung von Menschenrechten geht, meist wenig bis gar kein Interesse, den echten politisch Verfolgten zu helfen und ihnen Asyl, also Schutz vor politischer Verfolgung anzubieten.

So auch im jüngsten Fall, dem letzten Freitag in Großbritannien verhafteten Islamkritiker Tommy Robinson, der festgenommen und zu einer dreizehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde, weil er vor dem Gericht von einem Prozess gegen pakistanische Kinderschänder berichten wollte und diesen auf dem Weg ins Gerichtsgebäude Fragen stellte, worauf sie ihn beschimpften und beleidigten, also weitere Straftaten begingen. Verhaftet wurde aber Robinson, sofort abgeführt und in einem Blitzverfahren zu einer 13 Monate-Gefängnisstrafe verurteilt, da er wegen einem ähnlichen „Vergehen“ – der Berichterstattung von einem ähnlichen Prozess – bereits zu 13 Monaten verurteilt war, die man auf Bewährung ausgesetzt hatte. Der einzige Spitzenpolitiker, der bisher adäquat auf diese Ungeheuerlichkeit reagierte, scheint Petr Bystron von der AfD zu sein.

Petr Bystron appelliert, Tommy Robinson Asyl zu gewähren

Der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss Petr Bystron bot gestern, am 27.05.2018, Tommy Robinson in Deutschland Asyl an: „Tommy Robinson ist ein politischer Verfolgter, der in akuter Lebensgefahr schwebt. Wir müssen alles dafür tun, ihm Asyl in Deutschland zu gewähren. Es ist bekannt, dass das deutsche Asylrecht sehr großzügig ausgelegt wird: Seit 2015 sind 1,8 Millionen vorwiegend Wirtschaftsflüchtlinge unter diesem Asylrecht in Deutschland aufgenommen worden, obwohl sie nicht politisch verfolgt waren“, sagte Bystron.

„Tommy Robinson wird nicht nur politisch verfolgt, er ist mittlerweile ein politischer Gefangener, dessen Leben in Gefahr ist. Ich appelliere daher an die Bundesregierung, das deutsche Auswärtige Amt, die Europäische Union und alle Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch, darauf einzuwirken, dass Tommy Robinson freigelassen wird und in Deutschland politisches Asyl gewährt wird.“

Nachrichtensperre im gesamten britischen Königreich verhängt

Der führende britische Islamkritiker Tommy Robinson ist am Freitag, den 25.05.2018, in Leeds verhaftet worden, weil er über einen Vergewaltigungsring berichtet hat. Da er bereits im Mai 2017 wegen eines ähnlichen Falls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, musste er noch am selben Tag eine 13-monatige Haftstrafte antreten. Angesichts der Tatsache, dass in britischen Gefängnissen bereits mehrmals Mordanschläge auf Tommy Robinson verübt wurden, besteht akute Lebensgefahr.

Richter Geoffrey Marson ordnete gleichzeitig eine Nachrichtensperre an, da es sich angeblich um ein laufendes Verfahren handele. Robinsons Verfahren ist jedoch abgeschlossen. Britische Medien wie Mirror, Birmingham Live, Russia Today und Westmonster mussten ihre Artikel dazu wieder entfernen. Breitbart London hat noch einen stark zensierten Artikel dazu online. Der Independent berichtet weiterhin.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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