Merkel „führt Gespräche“, Seehofer würde gerne handeln, Salvini handelt

(Jürgen Fritz, 30.06.2018) Die „Meisterin der Moderation“ tut das, was sie immer tut: Reden respektive – wie sie es nennt – „Gespräche führen“, gerne auch: „in den Dialog eintreten“. Ansonsten warten, zuwarten, abwarten, wie die Dinge sich entwickeln. Wenn dann klar ist, was die Mehrheit will, dann will sie das auch. Entscheidet sie dann doch einmal etwas selbst, geht es meist völlig in die Hose. Seehofer hat davon offensichtlich endgültig genug. Er würde gerne die Zügel in die Hand nehmen und in seinem Ressort, innere Sicherheit, handeln, doch CDU, SPD und auch FDP und Grüne wollen ihn nicht handeln lassen. Ganz anders in Italien unter dem neuen Innenminister Matteo Salvini.

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Nach Lindner fällt auch FDP-Vize Kubicki Seehofer in den Rücken

(Jürgen Fritz, 30.06.2018) Söder nehme für seinen Wahlkampf „ein ganzes Land, einen ganzen Kontinent in Geiselhaft“ hatte FDP-Lindner bereits hinter einem Baum hervor getönt. Der bayerische Ministerpräsident führe sich auf „wie ein pubertierender Schulhofschläger“. Doch damit nicht genug. Nun traute sich auch FDP-Vize Wolfgang Kubicki aus der Deckung und fuhr ebenfalls ganz schwere Geschütze auf – natürlich immer nur gegen die, gegen die sich bereits eine Mehrheit gebildet hat. Aus den hinteren Reihen schießt die FDP, deren Grundsatz lautet: „Lieber gar nichts machen als etwas machen und dann wieder unter fünf Prozent fallen“, ja besonders gerne. Was Kubicki Seehofer nun vorwirft, wenn dieser sich weiter weigere, die Migranten vom Flüchtlingsschiff „Lifeline“ in Deutschland aufzunehmen, spottet allerdings jeder Beschreibung.

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Die Linke hat den Kulturkampf bereits verloren – Was wir derzeit erleben, ist nur der Pendelausschlag zurück zur Mitte

(Jörg Gebauer, 29.06.2018) Deutschland im Kulturkampf zwischen linkem Konstruktivismus und positivistischer, liberal-konservativer Zurückhaltung: Dort die Anmaßung, bestimmen zu wollen, wie andere zu leben haben (links), hier die rechtsstaatlich-freiheitliche Grundidee, dass es so etwas wie eine selbstbestimmte Privatsphäre geben muss. Dort ein gesellschaftlicher Baukasten der neuen Welt und des neuen Menschen, hier die Erkenntnis, dass der Mensch a) immer schon so war, b) so bleibt und nicht zuletzt c) sich auch ändern kann, ohne vorherige staatliche Reglementierung.

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Aus dem Tagebuch eines „Die Mannschaft“-Mitgliedes

(Archi W. Bechlenberg, 29.06.2018) Jetzt kommt die Wahrheit langsam ans Licht. Auf verschlungenem Wege ist uns die Kopie eines Dokumentes aus dem bisherigen Elendsquartier der „Mannschaft“ zugespielt worden. Für die Authentizität verbürgt sich niemand, außer bei den Zitaten. Auch der Name des Urhebers ist streng geheim.

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Deutschland braucht einen Neuanfang ohne Jogi Merkel

(Jürgen Fritz, 28.06.2018) Der Fußball, so Claus Strunz, ist ein Spiegelbild der Gesellschaft – in guten wie in schlechten Zeiten. Daher gleiche die Analyse der Riesenblamage des Ausscheidens der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM einer Bestandsaufnahme des ganzen Landes. Mehr Mut für vernünftige Entscheidungen und höhere Sensibilität für Warnzeichen fordert der Sat1-Journalist ein, aber auch mehr Raum für Freidenker und kein Ausruhen auf den Erfolgen von gestern. Zeit für einen – auch personellen – Neuanfang.

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CSU droht bei Landtagswahl unter 40 Prozent zu rutschen – AfD vor SPD und den Grünen

(Jürgen Fritz, 28.06.2018) Hat die CSU ihre Courage zu spät entdeckt und kann dem Zug jetzt nur noch hinterherrennen, der langsam aber sicher immer mehr in Richtung AfD rollt, die von Anfang an klare Ansagen machte und daher als das glaubwürdige Original wahrgenommen wird, die CSU dagegen nur wie eine wenig glaubhafte Kopie erscheinen lässt? Vieles deutet darauf hin, so auch die aktuelle Umfrage von INSA bezüglich der anstehenden bayerischen Landtagswahl.

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