Merkels miese Motive: Würden Sie so einer Frau Ihr Kind anvertrauen? Oder Ihr Land?

Ein Gastbeitrag von Axel Stöcker, So. 01. Jul 2018

Das Prinzip Merkel: Einen Brand legen, einen Feuerwehreinsatz verhindern und sich dann als Löschmeisterin inszenieren, wenn es um den eigenen Kopf geht. Würden Sie so einer Frau Ihr Kind anvertrauen? Oder Ihr Land?

Als Merkel unzählige Migranten zur lebensgefährlichen Überfahrt und viele in den Tod trieb, war ihr das egal

Es geht also: Man kann innerhalb von zwei Wochen Bewegung in die europäische Migrationspolitik bringen. Wenn Merkel eines kann, dann ist es das: verhandeln. So viel lässt sich sagen, auch wenn es bisher keine konkreten Ergebnisse gibt. Das ist überraschend nach fast drei Jahren, in denen sich die Kanzlerin einen Kehricht um die Migration nach Deutschland und deren Folgen geschert hat, wenn man mal von dem zweifelhaften Türkei-Deal mit dem Despoten vom Bosporus absieht. Ein Hoffnungsschimmer? Vielleicht! In jedem Fall aber eine Bankrotterklärung für Merkels politische Glaubwürdigkeit, denn ihre Motive sind allzu durchsichtig. Erinnern wir uns:

Als die Anzahl der Ertrunkenen auf dem Mittelmeer aufgrund ihrer Willkommenskultur zunahm, hat das Merkel nicht interessiert. Sie zog es stattdessen vor, mit denen, die die Überfahrt überlebt hatten, werbewirksame Selfies zu schießen, die – damals noch – ihre Popularität steigerten. Dass sie dadurch weitere Migranten zu der lebensgefährlichen Überfahrt ermutigte und damit eine nie zu ermittelnde Zahl von ihnen in den Tod trieb, war ihr entweder nicht bewusst oder egal. (Was von beidem schlimmer wäre, sei dahingestellt.)

Explodierende Kosten, immer wieder Vergewaltigungen von Frauen, der Anschlag am Breitscheidplatz – es passierte nichts

Als sich herausstellte, dass doch nicht nur Fachkräfte kamen und die ersten Probleme auftraten, hat Merkel auch das nicht interessiert. Nun seien sie „halt da“ meinte die Kanzlerin. Als die Kosten für die Willkommenskultur in astronomische Höhen schossen, war Merkel das ebenfalls egal. Ein „freundliches Gesicht“ hat eben keinen Preis, könnte man sagen.

Als einige von Merkels Gästen anfingen Frauen zu belästigen und zu vergewaltigen, hat die Kanzlerin das auch kaum interessiert. Allgemeinplätze wie, die Täter müssten die „Härte des Rechts spüren“ (was natürlich nicht passiert ist) mussten genügen. Maßnahmen zur Verbesserung der inneren Sicherheit, seien sie nun uni-, bi- oder multilateral: Fehlanzeige.

Als dann das erste terroristische Attentat am Breitscheidplatz von einem von Merkels Gästen verübt wurde, versuchte sie ein Jahr lang, das Ganze zu ignorieren, bevor sie sich zu einem Treffen mit den Angehörigen der Opfer herabließ. Dort kam es dann völlig überraschend zu einem „sehr schonungslosen Gespräch“.  Dass Merkel dies auch zu sehr schonungslosen Verhandlungen in Brüssel zu Gunsten der Sicherheit der eigenen Bevölkerung veranlasst hätte, kann man nicht behaupten. Es passierte … – nichts.

Würden Sie so einer Frau Ihr Kind anvertrauen? Oder Ihr Land?

Als die ersten Mädchen ermordet wurden, sagte Merkel ebenfalls nichts. Als es dann immer mehr wurden, erwähnte Merkel Susanna in ihrer Regierungserklärung nur, um die Verantwortung für ihren Tod den Verwaltungsgerichten in die Schuhe zu schieben. Mit einem „solchen Zustand“ dürfe man sich „nicht abfinden“. Konsequenzen: keine. Die heute-Sendung stellte diese Abscheulichkeit von Redeausschnitt übrigens extra auf ihre Facebookseite.

Als schließlich Merkels Stuhl wackelte, weil ihr Innenminister von der Fahne zu gehen drohte und sie die eigene Fraktion immer schwerer kontrollieren konnte, errang sie innerhalb von vierzehn Tagen eine gemeinsame Abschlusserklärung zur Migration beim EU-Gipfel und angeblich auch Zusagen für bilaterale Abkommen von bis zu vierzehn Staaten. Natürlich sind die ersten CSU-Politiker bereits begeistert von Merkels Einsatz.

Prinzip Merkel: Einen Brand legen, einen Feuerwehreinsatz verhindern und sich dann als Löschmeisterin inszenieren, wenn es um den eigenen Kopf geht. Würden Sie so einer Frau Ihr Kind anvertrauen? Oder Ihr Land?

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Zum Autor: Axel Stöcker, Jahrgang 1967, hat Mathematik und Chemie studiert und ist Gymnasiallehrer. Auf seinem Blog, die-grossen-fragen.com, arbeitet er sich an den großen Fragen zwischen Naturwissenschaft und Philosophie ab. Doch auch politische Verwerfungen stacheln ihn gelegentlich zu Kommentaren an.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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