Trotz all der Hetze: AfD jetzt vor der SPD

Von Jürgen Fritz, Mo. 3. Sep. 2018

Die einen begehen diese Tage einen Trauermarsch, weil vor gut einer Woche ein Mitbürger von kulturfremden Immigranten brutal umgebracht wurde, die anderen feiern dort ein Rockkonzert, sind vergnügt, feixen und lachen am Ort der Tat um die Wette. Die einen gibt es seit fünf Jahren, die anderen seit 155. Die einen werden von nahezu sämtlichen Massenmedien verteufelt, die anderen haben ihre Leute in nahezu allen diese hocken und beherrschen sie zusammen mit den Grünen mehr oder weniger. Die einen sind jetzt auf Platz zwei, die anderen nur noch auf drei.

SPD erstmals einen ganzen Punkt hinter der AfD

Seit Bestehen der Bundesrepublik, also seit über 69 Jahren, war die SPD bei allen Bundestagswahlen immer auf Platz eins oder auf Platz zwei. Anderes war bis vor kurzem gar nicht vorstellbar. Das hat sich erst in den letzten zwei Monaten geändert. Denn nun rückte ihr eine neue Partei, die es vor fünf, sechs Jahren noch gar nicht gab, immer mehr auf die Pelle: die AfD. Je nach Umfrageinstitut lag die SPD knapp vor dieser oder beide lagen in etwa gleichauf, zweimal hatte sogar die AfD ganz knapp die Nase vorn mit einem halben Punkt.

Je stärker aber die AfD wird und je mehr sich Merkels Politik der Verweigerung der Grenzkontrollen nicht nur finanziell und was kleine Straftaten anbelangt rächt, sondern auch in spektakulären schweren Verbrechen an deutschen Staatsbürgern, desto mehr zeigen die Altparteien, allen voran die SPD, ihre hässlichen Fratzen hinter der nach vorne feinen Fassade. Die Hetze gegen die AfD seitens der Altparteien und der von diesen durchsetzten Massenmedien, sei es im Printbereich, im TV- oder Hörfunk, nimmt inzwischen Ausmaße an, die einer freiheitlichen Demokratie längst unwürdig sind.

Doch all diese Diffamierungen der deutschen Bürger und selbst die Lügenpropaganda, die direkt aus dem Kanzleramt kommt, nutzen denen, die sie betreiben, offensichtlich nicht auf Dauer. Die schlimmste Hetze sehen wir zur Zeit vor allem in den Reihen der SPD und just diese ist nun erstmals einen Prozentpunkt, also ca. 450.000 bis 500.000 Wählerstimmen hinter die AfD zurückgefallen.

INSA-Meinungstrend vom 3. September 2018

INSA befragte im Zeitraum 31.08. (Fr.) bis 03.09.2018 (Mo.) über 2.000 Personen (2.069) per Online-Befragung von gezielt ausgewählten Mitgliedern einer Personengruppe (Befragten-Pool) und rechnete die Ergebnisse nach hauseigenen Formeln hoch. Die maximale Fehlertoleranz beträgt +/- 2,5 Prozentpunkte. Hier die Ergebnisse (in Klammern die Veränderungen zur Vorwoche):

  1. CDU/CSU: 28,5 % (+ 0,5)
  2. AfD: 17 % (+ 0,5)
  3. SPD: 16 % (– 0,5)
  4. GRÜNE: 13,5 %
  5. LINKE: 10 % (– 0,5)
  6. FDP: 9,5 % (– 0,5)
  7. Sonstige: 5,5 % (+ 0,5)

2018-09-03

Zum Vergleich: die Werte aller Institute

Hier zum Vergleich die jeweile Bandbreite der Parteien, wenn wir alle sechs Institute zu Grunde legen, die in den letzten drei Wochen (bezogen auf den mittleren Tag der Befragung) Umfragen durchführten, und hierbei von jedem Institut die aktuellste heranziehen (in Klammern die Durchschnittswerte dieser sechs Institute).

  1. CDU/CSU: 28 – 31 % (29,4)
  2. AfD: 15 – 17 % (16,5)
  3. SPD: 16 – 19 % (17,5)
  4. GRÜNE: 13 – 16 % (14,1)
  5. LINKE: 8 – 11 % (9,2)
  6. FDP: 8 – 9,5 % (8,6)
  7. Sonstige: 4 – 5,5 % (4,8)

Gewinne/Verluste gegenüber der Bundestagswahl 2017

Bei Neuwahlen gäbe es derzeit zwei große Gewinner: Die Grünen und die AfD sowie zwei große Verlierer: die CDU/CSU und die SPD. Bezogen auf die INSA-Werte ergeben sich folgende Veränderungen im Vergleich zur Bundestagswahl vom 24. September 2017:

  1. GRÜNE: + 4,6 %
  2. AfD: + 4,4 %
  3. LINKE: + 0,8 %
  4. Sonstige: + 0,5 %
  5. FDP: – 1,2 %
  6. CDU/CSU: – 4,4 %
  7. SPD: – 4,5 %

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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