Diese Originalaufnahmen von Chemnitz müssen Sie gesehen haben

Von Jürgen Fritz, Fr. 7. Sep 2018

Zig Pressevertreter, die den Trauermarsch in Chemnitz blockieren. Ein kulturfremder Immigrant, der Polizisten beschimpft und bedroht, ohne dass ihm etwas geschieht. Journalisten, die andere beobachten und über sie berichten, aber nicht wollen, dass sie selbst dabei beobachtet werden, wie sie das tun, und ihre Beobachter attackieren. Und dann Aufnahmen einer wirklichen „Hetzjagd“, aber einer ganz anderen als kolportiert. Zutiefst aufschlussreiche Originalszenen aus Chemnitz, die man gesehen haben muss.

Eine „Hetzjagd“ gab es wohl tatsächlich, aber eine ganz anderer Art

Ein Immigrant mit nahöstlichem Aussehen beschimpft und bedroht Polizisten, muss von einem anderen zurückgehalten werden, dass er nicht auf die Beamten losgeht. Dann scheint er den Polizisten zuzurufen, er käme zusammen mit anderen mit Messern wieder. Und was macht die Polizei? Verhaftet Sie ihn und erstattet Strafanzeige? Nimmt sie wenigstens seine Personalien auf? Nichts dergleichen. Sie lässt ihn einfach laufen.

Dann stürmen Antifanten direkt vor dem Trauerzug auf diesen zu. Die Polizei ist nicht in der Lage, den Weg frei zu halten. Obschon es nur ganz wenige Störer sind, gelingt es den Polizisten nicht, diese unter Kontrolle zu bringen und den reibungslosen Ablauf der angemeldeten Demonstration zu gewährleisten. Jetzt kommt es wirklich zu „Hetzjagden“, nämlich die Polizisten jagen den mutmaßlichen Linksextremisten oder schlicht Chaoten hinterher, die den Trauermarsch stören oder sprengen wollen.

Vielleicht das größte Problem von allen: die Massenmedien

Später sehen wir Pressevertreter, die den Trauerzug minutenlang blockieren, die trotz wiederholter und immer wieder ausgesprochener Aufforderung, zur Seite zu gehen, dem einfach nicht nachkommen, die dann, wenn sie direkt darauf angesprochen werden, sogar noch aggressiv werden.

Journalisten von der BILD wollen von dem Filmersteller, einer Privatperson, einem YouTuber namens Henryk Stöckl, nicht gefilmt werden und Luisa Schlitter von der BILD versucht, die Kamera weg zuschlagen. Was hier passiert, ist eine Schlüsselszene:

Die Beobachter, die über andere berichten, wollen selbst nicht beobachtet werden und wollen nicht, dass über sie berichtet wird. Hier sehen wir eine der absoluten Schlüssel zur Macht: Wer den anderen beobachten kann, ohne selbst beobachtet zu werden, hat die Kontrolle.

Wer andere beobachtet und darüber berichtet, sich selbst aber nicht beobachten lässt, hat die absolute Kontrolle

Siehe dazu Stanley Kubricks Meisterwerk 2001: Odyssee im Weltraum, einem der besten Filme, die jemals gedreht wurden. Ein zentrales Thema darinnen: Wahrnehmung, vor allem das Sehen, welches unser Weltbild am meisten beeinflusst.

Kubrick arbeitet hier auf unvergleichliche Weise heraus, welchen Machtfaktor gerade das Sehen bildet. Zu Beginn des Films sehen wir die leuchtenden Augen des Leoparden,  der neben seiner geschlagenen Beute auf einem Hügel einer prähistorischen Landschaft thront. Seine Überlegenheit beruht auf seinem leistungsfähigeren Auge respektive Sehvermögen in der Nacht. Er kann seine Beute sehen, sie ihn aber nicht. Wir sehen die vor Angst geweiteten Augen der frühmenschlichen Affenhorde in der Höhle, die den nächtlichen Angriff der Raubkatze fürchtet. Wir sehen schließlich das allsehende Auge des Bordcomputers HAL, der das ganze Raumschiff unter seiner Kontrolle hat, der alles sehen kann, was die Astronauten tun, der sogar von ihren Lippen ablesen kann, wenn sie sich in eine Kapsel zurückziehen und den Ton abschalten, damit HAL nicht mithören kann. Währenddessen können sie nicht wahrnehmen, was in HAL vor sich geht, was er plant und macht, der schließlich alle Astronauten ausschalten will, da sie in HALs Augen die Mission gefährden.

Wer den anderen beobachtet, sich selbst aber nicht beobachten lässt, der hat die Macht inne, der kann alles kontrollieren. Genau deshalb sind die freien Medien, genau deshalb ist auch dieses Video so wichtig. Und genau deshalb wollen die BILD-Journalisten nicht gefilmt werden. Dies und vieles weitere mehr können Sie hier in diesem Video mit eigenen Augen sehen und sich ein Bild machen, das nicht nur aus dem besteht, was Lügenpresse beziheungsweise Massenmedien ihnen wohlgeschnitten präsentieren. Schauen Sie es sich an. Es lohnt sich.

Chemnitz am 1. September 2018

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Titelbild: YouTube-Screenshot des Videos von Henryk Stöckl

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