Die ganze moralische Verkommenheit der europäischen Machteliten in einem Bild

Ein Gastbeitrag von David Berger, Di. 2. Okt 2018

Auf St. Martin posiert Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron breit grinsend zusammen mit Kriminellen, die mit halb runtergelassener Hose den „Fuckfinger“ und das Satanistenzeichen in die Kamera halten. Ein psychiatrisches Gutachten, das Auskunft gibt über den geistigen Zustand des Betroffenen, verlangt die französische Justiz aber nicht von Macron, sondern von Marine Le PenFrankreich ist entsetzt. Die europäischen Machteliten scheinen nun an einem neuen Gipfel der Würdelosigkeit, an einem neuen moralischen Tiefpunkt angekommen zu sein, wie David Berger berichtet.

Stinkefinger und Satanistenzeichen, dazwischen der breit grinsende Macron

Eigentlich sollte der Besuch von Emmanuel Macron auf der Karibikinsel Saint Martin nach dem Hurrikan Irma Macrons Popularität bei den Franzosen steigern. Doch ein gewaltiger Fauxpas des Präsidenten bewirkt nun das just Gegenteil. Die Grande Nation ist entsetzt.

Der Grund: Der Präsident posierte mit halbnackten jungen Männern, die verstörende Handzeichen in die Kamera machten. Einer zeigte den Mittelfinger, ein anderer die Teufelshörner (mano cornuta). Letztere werden auch gerne von den grauen Wölfen und den Anhängern des Islamischen Staates als Erkennungszeichen gebraucht.

Einer der beiden erzählte sichtlich stolz, dass er ein „Räuber“ sei und kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde. Bei Macron war keine Irritation erkennbar. Inwieweit durch den Auftritt die Gerüchte über eine verheimlichte homosexuelle Veranlagung des Präsidenten neuen Aufwind erhalten, ist noch ungewiss.

Marine Le Pen fehlen die Worte angesichts dieses Bildes

Marine Le Pen vom Rassemblement National (bis Juni 2018: Front National) jedenfalls reagierte umgehend: „Wir können nicht einmal Worte finden, um unsere Empörung auszudrücken. Frankreich hat das sicher nicht verdient. Es ist unverzeihlich! Mlp“

Teufelszeichen

Macron: Ich liebe doch jedes Kind der Republik

Macron versucht derzeit den Vorfall herunterzuspielen: Er habe nur der Jugend der Insel helfen wollen und liebe außerdem „jedes Kind der Republik, egal, welche Dummheiten es begeht“. Und wer das nicht verstehen will, der betreibe einen „Diskurs des Hasses“, so Macron in einer auffälligen Ähnlichkeit zur Propaganda-Sprache des Systems Merkel.

Der Skandal um die Marcon-Stinkefinger-Fotos fällt mit einem weiteren Ereignis zusammen, dass die Franzosen derzeit bewegt: In Nizza soll ein Mann von Migranten (halb)totgeschlagen worden sein, die sich in einem Video stolz mit der Tat brüsten.

P.S. von Jürgen Fritz

Das obige Bild war übrigens nicht das einzige, welches Macron mit seinen „geliebten Kindern“ machen ließ. Wenn Sie sich jetzt fragen sollten, ob Europa jemals ein würdeloseres Staatsoberhaupt gesehen hat, dann würde ich sagen, dass ich diese Frage nicht abschließend beantworten kann, sie mir aber eine sehr berechtigte zu sein scheint.

mit nackten Negern

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis, einem der führenden freien Medien, und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors und PP-Betreibers.

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Zum Autor: David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch Der heilige Schein über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritk. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die ZeitJunge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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Titelbild: Twitter-Screenshot

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