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Prof. Kirstein: Herr Kleber, hören Sie endlich auf, völlig falsche Bilder zu erzeugen

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Dokumentation, Mo. 17.12.2018

Seit Jahrzehnten wird in Politik, Medien und einer speziellen „Wissenschaft“ mit „auserlesenen“ Statistiken versucht, immer mehr Menschen Glauben zu machen, dass eine völlig unnatürliche Erderwärmung stattfände, welche durch sie, vor allem durch ihren CO2-Ausstoß verursacht wäre. Stets ganz vorne mit dabei die Haussender der Grünen ARD und ZDF. Doch was, wenn es sich um völlig normale und natürliche Klimaschwankungen handelt, die mit den CO2-Emmissionen genau so viel zu tun haben, wie die Zunahme der Geburtenrate mit einer wachsenden Population von Störchen? Der Klimatologe und Physiker Prof. Dr. Werner Kirstein schrieb hierzu einen Brief an den „vorbildlichen“ Journalisten Claus Kleber.

Prof. Kirsteins offener Brief an Claus Kleber

Sehr geehrter Herr Kleber, es ehrt Sie, dass Sie im heute-journal im Zusammenhang mit der diesjährigen sommerlichen Hitze und Trockenheit auch mal den Sommer des Jahres 1540 kurz erwähnt haben. Leider nur sehr oberflächlich und in der Sache nicht angemessen bewertet. Sie haben nämlich verschwiegen, dass das heiße und trockene Jahr 1540 (vom 28.02. bis zum 19.09.) bei weitem extremer war als jetzt das Jahr 2018. Zum Beispiel hat es in Zürich in diesem langen Zeitraum nur viermal geregnet. In Mailand blieb es 5 Monate lang völlig trocken.

Aber auch die Jahre 79 n. Chr., 1387 und 1473 waren mehr als extrem trocken und heiß. In der viermonatigen Dürre von 1473 konnte die Menschen zu Fuß durch das trockene Donaubett laufen. Stellen Sie sich bitte solche Verhältnisse einmal heute vor! Sie können sich denken, worauf ich damit anspiele. Warum hören Sie nicht mal zur Abwechslung auf Klimatologen und bringen in Sachen Klimawandel immer nur die selbsternannten „Klimawissenschaftler“, die – und das dürfte Ihnen bekannt sein – lediglich von Computer-Modellierung mit CO2 etwas verstehen, in der Klimakunde sich aber überhaupt nicht auskennen?

Abgesehen davon wurde mit den CO2-Emissionen in den Modellen aufs falsche Pferd gesetzt. Weiterhin haben Sie im heute-journal „vergessen“ zu sagen, dass die historischen, extremen Ereignisse außerhalb der Industrialisierung lagen, ohne CO2– und CO4-Emissionen, ohne Viehwirtschaft und ohne vergleichbar starken Fleischkonsum der Menschen usw. zustande kamen.

Sie bleiben also bei der Methode des ZDF, die wesentlichen Informationen wegzulassen, um damit dem politisch gewollten Klimawandel Vorschub zu leisten. Nicht Lügenpresse, aber ganz gezielte selektive Lückenpresse präsentieren Sie in den Nachrichten und wundern sich vielleicht, dass Sie nur bei vielen Zuschauern in Altenheimen kritiklos beliebt sind.

Im übrigen gab es seit 1900 auch extreme Sommer: etwa 12 heiße und 12 kühle Sommer – ohne erkennbare Regelmäßigkeit. Recherchieren Sie und informieren Sie sich richtig, bevor Sie bei vielen Zuschauern falsche Bilder und eine falsche Klimapolitik im Kopf verankern.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Werner Kirstein
Klimatologe und Physiker

Zur Person

Prof. Dr. Werner Kirstein ist Jahrgang 1946. Er machte 1972 sein Abitur am Abendgymnasium für Berufstätige der Stadt Würzburg. Es folgte ein Studium der Physik und Geographie an der Universität Würzburg, mit den Nebenfächern Geologie, Meteorologie und Mineralogie, mit dem Abschluss in Physik im Bereich Theoretische Thermodynamik und in der Physischen Geographie im Bereich Klimatologie. Anschließend folgte die Forschungstätigkeit im Forschungszentrum Jülich mit diversen Arbeiten und Veröffentlichungen zum regionalen und globalen Klimawandel. 1981 Verleihung der Doktorwürde, Thema der Doktorarbeit: „Häufigkeiten von Korrelationen zwischen Sonnenaktivität und Klimaelementen.“ 1992 erfolgte der Erwerb der Lehrberechtigung an Hochschulen und Universitäten und 1997 der Ruf an die Universität Leipzig auf eine Professur für Geographie und Geoinformatik.

Immer wenn die Zahl der Störche steigt, steigt auch die Zahl der Geburten

Hier erklärt Prof. Kirstein sehr anschaulich unter anderem einen der häufigsten Denkfehler: die Verwechslung von Korrelation mit Kausalität:

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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