Macrons Krieg gegen das eigene Volk

Von Jürgen Fritz, Mo. 17. Dez 2018

Seit Jahrzehnten schon führen die europäischen Macht- und Funktionseliten einen Krieg gegen die eigenen Völker, welche sie immer mehr zu verdünnen und in einem gigantischen Gemisch Eurabiafrika aufzulösen trachten. In den meisten Länder sind daher als Gegenbewegung Parteien entstanden, die sich substanziell für die Interessen der eigenen Bürger einzusetzen versuchen. Doch diese werden von den ideologisch vollkommen verblendeten, totalitären und absolut rücksichtslosen Machteliten, die bereit sind, über Leichen zu gehen, wenn es sein muss, mit systematischen Diffamierungskampagnen überzogen. Nun geht in Frankreich seit einigen Wochen erstmals ein Volk hunderttausendfach auf die Straße, um sich dieser Entwicklung entgegenzustellen. Doch sehen Sie, was dann passiert.

In der Migration liegt das Heil, im menschengemachten Klimawandel das Unheil der Welt – Die zwei dominanten Heilslehren unserer Zeit

In Marrakesch nehmen über 160 Staaten, insonderheit solche der Dritten Welt, aber auch europäische einen UN-Pakt an, der vor allem afrikanische und arabisch-islamische Migranten heilig spricht und in der Migration eine neue Heilslehre verkündet, womit sie eine neue „Heilige Schrift“ zu begründen trachten, die zu kritisieren als Ketzerei gebrandmarkt wird. Das Ganze wird angetrieben ausgerechnet von der deutschen Kanzlerin, die bis vor kurzem noch Vorsitzende einer christlichen Partei war, es inzwischen schaffte, ihre eigene Wunschkandidatin, um nicht zu sagen ihre Kammerzofe – jetzt eine Katholikin statt einer Protestantin – in diese Position zu installieren.

In Kattowitz (Polen) tagt die UN-Klimakonferenz, die den Menschen weißzumachen versucht, das Klima würde sich seit 150 unnatürlich schnell ändern und dies sei von Menschen verschuldet. Wir erinnern uns an den Gedanken von Schuld und Sühne und an die von Christen erfundene Erbsündenlehre, nach Arthur Schopenhauer „Mittelpunkt und Herz des Christentums“. Genauer betrachtet lautet die Behauptung dieser „Klimagläubigen“ – und das gibt zugleich die Stoßrichtung des Ganzen an -, der unnatürlich schnelle Klimawandel sei nicht vom Menschen an sich gemacht, sondern vom weißen Mann, von den Europäern und Nordamerikanern, weil diese für die Industrialisierung verantwortlich wären. Ja, es wird sogar tatsächlich von „Klimaschützern“ und „Klimasündern“ gesprochen.

Abgesehen davon, dass die ganze Theorie dahinter – im Grunde stellt sich die Frage, ob es eine solche überhaupt ist oder sogar nur eine Ansammlung von Hypothesen und Glaubenssätzen – ziemlich abstrus und absurd anmutet, es albern ist, alles auf CO2-Emissionen schieben zu wollen, wird natürlich selten erwähnt, dass Deutschland mit seinen knapp 83 Millionen Einwohnern (1,1 Prozent der Weltbevölkerung) gerade mal 2 bis 2,2 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen ausmacht, kaum mehr als der Iran oder Saudi-Arabien mit seinen 34 Millionen Einwohnern und nur ein Drittel so viel wie Indien. Dass China hier weltweit Spitzenreiter ist mit einem 12 bis 14 mal so hohen Wert wie Deutschland, wird natürlich auch selten herausgestellt.

Und selbst wenn man die CO2-Emissionen pro Kopf berechnet, wie unsere anthropogenen Klimawandelgläubigen es gerne verkünden, dann liegen hier auf den Rängen eins bis drei: 1. Katar, 2.die Vereinigten Arabischen Emirate und 3. Saudi-Arabien mit Werten fast zwei- bis viermal so hoch wie Deutschland. Gleichwohl fühlen diese sich nicht als „Klimasünder“ und der Krieg unserer Gläubigen richtet sich weder gegen China noch gegen Katar und die Araber. Nein der Feind und Sünder wurde wo ganz anders ausgemacht, nämlich im eigenen Land, auf dem eigenen Kontinent, in der eigenen Rasse, wobei dieser Begriff wiederum negiert wird. Aber Sie wissen, worum es geht, liebe Leser: die Herrschaft des weißen Mannes gilt es zu brechen. Dann wird alles gut! Ob das nicht einer neuen abstrusen, irrationalen religiösen Heilslehre gleichkommt? Urteilen Sie selbst.

Der Gleichheitsgedanke und seine Pervertierung

Ähnliches gilt für den Gleichheitsfetisch – ein weiterer tiefer Glaubensgrundsatz (Dogma) unserer speziellen Freunde, der nicht ansatzweise angezweifelt, ja nicht einmal hinterfragt werden darf – und ähnliches gilt für die Weltgeschichte der Sklaverei. Dazu unbedingt das Buch des Althistorikers und Philosophen Egon Flaig lesen. Einer der „hochkarätigsten und schillerndsten Philosophen unserer Zeit“, Peter Sloterdijk, äußerte sich dazu vor kurzem in einem Interview mit dem Deutschlandfunk dezidiert:

Der Blick in die Geschichte zeige, „dass sich seit ein paar tausend Jahren die Schere der Ungleichheit unter den Menschen außerordentlich weit geöffnet hat“, so Sloterdijk. Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau habe diese Ungleichheit auf die Einführung des Privateigentums zurückgeführt, indem er erklärte: Der Mensch, der als erster einen Zaun um sein Grundstück zog, sei der Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Auch Sloterdijk verortet den Ursprung der Ungleichheit in der Ackerbauzeit, aber anders als Rousseau erkennt er ihre Ursache in dem Moment, „als Menschen auf den Gedanken kamen, andere Menschen als Jagdwild zu betrachten“.

Als der Mensch selber zwischen den jagdbaren Objekten auftauchte, hat sich die Schere zwischen den Jägern und den Gejagten geöffnet. Die Gejagten werden zu Sklaven, und wir haben seit 5.000 Jahren auf der Erde die Institution der Sklaverei. Offiziell wurde sie zwar abgeschafft in den letzten 200 Jahren – existiert aber nach wie vor. Das, was Hannah Arendt ‚die Freiheit, frei zu sein‘ nennt, tritt für diese Menschen nicht ein.“ Das sei ein anthropologischer Skandal, so Sloterdijk.

Doch meint die Gleichheit der Aufklärung, dass jeder Mensch, weil er ein Mensch ist, das gleiche Recht hat, frei zu sein vor Gewalt und Unterdrückung, meint die Gleichheit vor dem Gesetz und in seinen Rechten, insbesondere dem Recht auf Selbstbestimmung (Menschenwürde), meint aber nicht, dass Gleichheit im Ergebnis, sondern Chancengleichheit, meint nicht gleiche Lebensbedingungen für alle, denn diese könnte nur über ein Höchstmaß an Zwang, also mit Gewalt unter Unterdrückung, mithin massiven Verstößen gegen die Gleichheit an Rechten erreicht werden.

Frankreich: 21 Prozent der Zuwanderer sind nahezu unbeschulbar

In Frankreich droht dieser ganzer Irrsinn bereits in den Staatsbankrott zu führen. Die Staatsverschuldung liegt inzwischen bereits bei fast 100 Prozent des BIP. Erlaubt sind maximal 60 Prozent. Bei einem internationalen Vergleich mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen von Grundschulkindern in 36 Ländern lag Frankreich 2015 bereits auf dem vorletzten Platz und das trotz gewaltiger Anstrengungen und Bildungsausgaben, die man die letzten 20 Jahre unternommen hatte. Dazu Gunnar Heinsohn:

„Auf den niederschmetternden 35. Platz – hinter Qatar und Abu Dhabi – war man mental nicht vorbereitet. Die Berliner Republik ist zwischen 2007 und 2015 nur vom 12. auf den 24. Platz gefallen und hat jetzt elf Ränge Vorsprung vor dem Partner für Europas Aufholjagd bei Artificial Intelligence. 

Drei Jahre später bestätigt die OECD das kognitive Fiasko Frankreichs. Bei den Einwanderern mit der allerniedrigsten Qualifikation liegt es im Klub der 36 hochentwickelten Nationen auf dem letzten Platz. 21 Prozent der Zuwanderer sind nahezu unbeschulbar. Sie werden zwar Schusswaffen bedienen können, aber in einem High-Tech-Umfeld ihr Leben lang auf finanzielle Hilfe durch ihre potenziellen Opfer angewiesen sein.“

Macron lässt die Polizei gegen das eigene Volk aufmarschieren

Statt massiv in Bildung – und zwar echte Bildung, nicht ideologische Verformung und Dressur, sondern Entwicklung von Denkvermögen, Kreativität, mathematische, naturwissenschaftliche, historische und philosophische Bildung – und in Forschung zu investieren, um zukunftsfähig zu sein, werden seit Jahren und Jahrzehnten Unsummen in die neuen Heilslehren Klimawandel und Massenimmigration sowie anschließende Integrationsversuche der Immigrierten verpulvert, zumeist mit wenig sichtbarem Erfolg. In Frankreich spüren die Bürger nun immer mehr den gesellschaftlichen Niedergang, der auch Deutschland früher oder später massiver und dann fühlbar erfassen wird.

Doch während die Deutschen das zu mindestens 85 Prozent alles über sich ergehen lassen, wehrt sich in Frankreich nun endlich mal ein Volk und bekommt seit über fünf Wochen immer wieder über hundert Tausend Menschen auf die Straße, die teilweise schon die Absetzung Macrons, ein Feind jeglicher demokratischer Nationalstaaten, fordern. Doch dieser lässt das eigene Volk mit Polizeigewalt bekämpfen. Dies könnte sich auch in anderen europäischen Ländern früher oder später wiederholen. Irgendwann könnten die Machthaber vor der Frage stehen, ob sie das Militär gegen das eigene Volk aufmarschieren lassen wollen. Und wie einzelne Polizisten bereits in den bewaffneten Kampf gegen das eigene Volk gehen, können Sie in diesem Video sehen.

Mit einem Hammer als Schlaginstrument bewaffneter Polizist

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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