Jürgen Fritz Blog

So sieht es aus, wenn „Personal der AfD attackiert“ wird, Herr Stegner!

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Von Jörg Meuthen, Di. 08. Jan 2019

Nach dem Sprengstoffanschlag von Döbeln nun wenige Tage später der erste Mordanschlag auf einen AfD-Politiker mit schwerwiegenden Folgen! Was passiert hier gerade in unserem Land, fragt Jörg Meuthen, und leitet aus diesem erschütternden Ereignis zwei klare Forderungen ab.

Versuchter Mord

Mein Parteifreund Frank Magnitz, Mitglied des Bundestages und Landesvorsitzender unserer Bürgerpartei in Bremen, wurde gestern Abend auf dem Heimweg von einem Empfang auf heimtückischste Art und Weise von drei maskierten Linksterroristen überfallen und halbtot geschlagen. Mit einem Kantholz. Mit Tritten gegen den Kopf des am Boden liegenden Opfers. Unbeschreiblich brutal, unbeschreiblich erbarmungslos, unbeschreiblich feige, unbeschreiblich widerwärtig. Was sind das für Menschen, die so etwas tun?

Dieses Bild zeigt nun leider jedem, wie die Realität aussehen kann, wenn von einem „Angriff auf einen AfD-Politiker“ die Rede ist, was sich immer so harmlos nach einer kleinen Rangelei auf dem Rummelplatz anhört. Lassen Sie mich feststellen: Seit diesem Vorgang handelt es sich um versuchten Mord! Versuchten, aber aufgrund des beherzten Eingreifens eines zufällig des Weges kommenden, mutigen Bauarbeiters Gott sei Dank nicht vollendeten Mord.

Das Tieferschreckende an diesem Vorgang ist, dass die schon mehrfach in den einschlägigen Foren der Linksradikalen aufgestellte Forderung, auch Gewalt gegen Vertreter der AfD unmittelbar anzuwenden, nun in besonders brutaler Weise umgesetzt wird. Augenscheinlich besteht, wie dieser Fall deutlich macht, inzwischen sogar die Absicht, AfD-Politiker zu töten. Aus dieser erschütternden Erkenntnis müssen ganz unmittelbar zwei Forderungen abgeleitet werden.

Forderungen

Erstens: Alle bekannten AfD-Politiker, von der Bundes- über die Landes- bis hin zur Kreisebene, müssen einen Anspruch auf umfassende Sicherheitsmaßnahmen durch staatliche Organe erhalten, die ihnen soweit wie irgend möglich die erforderliche Sicherheit geben, ihrer politischen Tätigkeit ohne Gefahr für Leib und Leben weiter nachgehen zu können.

Zweitens: Es müssen nun endlich jene Parteien unter Verfassungsschutzbeobachtung gestellt werden, die sich – wie dies bei SPD, Grünen und Linken der Fall ist – nicht von gewaltbereiten Organisationen wie der sogenannten „Antifa“ vollumfänglich distanzieren. Kontakte und Beziehungen von Vertretern dieser Parteien in das linksradikale Milieu müssen seitens der Behörden vollständig aufgeklärt und politische Konsequenzen müssen gezogen werden.

Wenn zum Beispiel ein stellvertretender SPD-Vorsitzender namens Ralf Stegner fordert, man müsse „Positionen UND Personal der Rechtspopulisten“ attackieren, dann ist das ein zumindest mittelbarer Aufruf zur Ausübung von Gewalt, wie wir das im Fall von Frank Magnitz jetzt leider erlebt haben.

Da wird nun eine Verfassungsschutz-Beobachtung der AfD diskutiert, von der noch nie auch nur ein Funke Gewalt ausging und auch niemals ausgehen wird. Währenddessen verüben Linksterroristen aus dem linksradikalen Lager, zu denen SPD, Grüne und Linke enge Kontakte unterhalten, Mordanschläge auf unbescholtene Politiker unserer Partei. Ich frage Sie, liebe Leser: Wie verblendet muss man für eine solche Pervertierung der realen Zustände im Land sein?

Wir fordern daher die Beobachtung aller Parteien und Politiker, die sich nicht vollständig von Gewalt und den sie ausübenden Organisationen wie „Antifa“, „Interventionistische Linke“ und ähnliche distanzieren.

Zudem fordern wir eine Stellungnahme sowohl des Bundeskanzleramtes als auch des Bundespräsidialamtes zu diesem widerwärtigen Verbrechen.

Ein Angriff auf die freiheitliche Demokratie

Liebe Leser, ich frage Sie noch etwas anderes: Was wäre in unserem Land los, wenn ein derartiger Anschlag beispielsweise einem Ralf Stegner von der SPD gegolten hätte? Wieviele Sondersendungen würde es geben, wieviele Kamerateams würden vor Krankenhäusern warten?

Natürlich wäre dies dann zu Recht so, weil ein solcher Anschlag gegen wen auch immer ein Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Ganzes ist – aber geschätzte mitlesende Journalisten und Medienvertreter: Wir von der AfD sind kein Freiwild für gewaltaffine Linksextremisten! Wir sind ein legitimer Teil dieser in ihren Grundfesten gefährdeten Demokratie. Zeit, der Gewalt sofort ein Ende zu bereiten!

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Dieser Text erschien zuerst auf der Facebookseite von Jörg Meuthen.

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Zum Autor: Prof. Dr. Jörg Meuthen ist studierter, promovierter und habilitierter Wirtschaftsswissenschaftler und Politiker. Seit Juli 2015 ist er einer von zwei Bundessprechern der AfD. Von Juli 2015 bis Oktober 2016 war er einer von drei Landessprechern der Partei in Baden-Württemberg. Er war Spitzenkandidat der AfD Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2016 und ist seit Mai 2016 Landtagsabgeordneter, seit 2017 zusätzlich als Nachrücker Mitglied im Europaparlament. Bis zum November 2017 war Jörg Meuthen AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg.

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Titelbild: (c) AfD-Bild

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