„Linksextremismus: Wir brechen euer Schweigen“ – IB entlarvt gewaltverharmlosende linke Medien und Parteien

Von Jürgen Fritz, Di. 15. Jan 2019

In den Morgenstunden des gestrigen Montags setzten Identitäre Aktivisten in ganz Deutschland ein Zeichen gegen linke Gewalt und die „ideologischen und moralischen Verantwortlichen in den Parteibüros und Redaktionsstuben“. Die IB sprach von „Schreibtischtätern“. Die Tagesschau titelte daraufhin „Attacke auf Parteien und Redaktionsräume“, die WELT hatte zunächst die Schlagzeile Angriffe auf Redaktionsgebäude und Parteizentralen“. Dann wurde es dem Blatt wohl selbst peinlich und es schrieb nur noch von einem „Vorfall“ statt von „Angriffen“. Doch das ist noch nicht alles. Lesen und sehen Sie hier, was tatsächlich passiert ist?

Linke Parteien wie SPD, Grüne und Linke haben keinerlei Hemmungen, gemeinsame Sache mit Linksextremen zu machen

Vor mehreren Gebäuden, unter anderem der Spiegel-Zentrale in Hamburg, der Redaktion der taz, der SPD-Bundeszentrale, dem ARD Hauptstadtstudio und der Bundeszentrale der Grünen in Berlin hat die Identitäre Bewegung Deutschland Plakate mit dem Bild des schwer verletzten AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz aufgehängt.

Durch das Auslegen „klassischer linksextremer Utensilien“ sowie Plakaten mit klaren Aussagen darauf, wollte die IB darauf aufmerksam machen, dass diese Medien und Politiker linke Gewalt legitimierten oder einfach nur wegschauten, wenn Kritiker und Patrioten zusammengeschlagen werden oder ihr Eigentum zerstört wird. „Wir fordern endlich die klare Benennung dieser Gewalt und die Einsicht, dass diese durch Unterstützung aus Politik und Medien einen immer breiteren Nährboden bekommt.“ Linke Gewalt werde zunehmend zum Normalzustand gegen Patrioten und andere kritische Akteure in diesem Land, so die Identitären. Nun trügen sie ihren Protest zu denen, die diese Gewalt und den Terror verharmlosten, ignorierten oder sogar befürworteten.

„Linke Parteien wie die SPD, Grüne und Linke haben keinerlei Hemmungen, gemeinsame Sache mit linksextremen Kräften zu machen. Journalistische Schreibtischtäter geben den linken Gewalttätern die moralische Legitimation für ihr Handeln und stellen sich schützend hinter sie. Staatliche Institutionen finanzieren fragwürdige Projekte, Häuser und Initiativen, die einen ideologischen Nährboden für Hass und Gewalt auf Patrioten bereiten“, so die Identitäre Bewegung Deutschland.

Damit müsse nun Schluss sein. Linksextremismus dürfe nicht weiter verharmlost werden. „Patrioten werden in existenzielle Gefahr gebracht und Medien und Regierung schauen einfach weg oder unterstützen diese Zustände. Wir haben daher die eine deutliche Botschaft vor die Büros und Schaltstellen der Unterstützer und Verharmloser der linken Gewalt getragen.“

WELT: „Angriff auf (das) Redaktionsgebäude der ‚taz'“ 

Vor drei Tagen schrieb Peter Huth, der Chefredakteur der WELT AM SONNTAG noch  (schlechtes Deutsch, grammatikalische und stilistische Fehler vom Original übernommen):

„Dass die linksextreme Szene schamlos offen für Gewalt und gegen den Staat agitiert, zeigt auch, dass sie in Teilen von Gesellschaft und Politik eher toleriert wird als rechter. Auch in der analogen Welt tritt der autonome Block ja – in Roter Flora oder Rigaer Straße und anderswo – selbstbewusst in moralisch überlegener Pose auf. Dieses falsche Selbstbewusstsein gilt es zu brechen. Es gibt keine ethische Überlegenheit einer Variante des gewaltbereiten Extremismus gegenüber einer anderen.“

Gestern sprach die ehemals konservative WELT dann jedoch von einem „Angriff auf (das) Redaktionsgebäude der taz“, titelte dann aber später um in: „Vorfall am Redaktionsgebäude der „taz“ – Bundesweite Plakataktion“, da die erste Überschrift wohl doch zu peinlich war. In dem Artikel behauptete die WELT dann, die IB-Aktivisten „sollen eine (taz-)Angestellte bedrängt haben“, der Staatsschutz ermittele „wegen Hausfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und eines möglichen politischen Hintergrunds.“ 

   

WELT: „Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung“

„Gefährliche Körperverletzung“, Sie erinnern sich, das, was mit Frank Magnitz gemacht wurde, war eine gefährliche Körperverletzung. Eine Körperverletzung nach § 223 StGB setzt voraus, dass es zu einer körperlichen Misshandlung oder einer Gesundheitsschädigung kommt. Und bei einer gefährlichen Körperverletzung nach § 224 StGB muss eine gesteigerte Gefahr für die körperliche Unversehrtheit des Opfers ausgehen. Zu diesen Qualifikationstatbeständen zählen beispielsweise das Verwenden einer Waffe oder das Angreifen aus dem Hinterhalt, ein gemeinschaftlicher Angriff oder ein solcher der geeignet ist, das Leben des Opfers zu gefährden.

Und nun sehen Sie sich bitte diese „gefährliche Körperverletzung“ an, die hier laut WELT stattgefunden haben soll. Und falls Sie dabei lachen müssen, achten Sie bitte darauf, dass dies niemand hört oder sieht. Vielleicht machen Sie sich dann strafbar wegen … Ich weiß nicht wegen was, aber man scheint ja inzwischen recht erfinderisch zu sein, wenn es den Erfindern nur nützt.

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Titelbild: (c) Identitäre Bewegung

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