Macron zeigt immer mehr sein wahres Gesicht: die totalitäre Umwandlung Europas

Von Peter Helmes, Sa. 9. Mrz 2019

Eine dringende Warnung an alle europäischen Bürger, die sich nicht noch mehr unterdrücken lassen wollen, von Peter Helmes.

Die geplante „große Transformation“

Endlich lässt der linke Frontmann der „großen Transformation“, der französische Präsident und Derrida-Schüler Emmanuel Macron, vor aller Welt die Hosen runter. Nachdem wir bisher mühselig nach dem Inhalt der Gutachten des „Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) Schellnhubers fast mit der Lupe suchen mussten – fast wie nach einer „geheimen Kommandosache“ –, stellt sich Macron erstmals mit offenem Visier und deutlich sichtbar vor uns und gleichzeitig hinter Hans Joachim Schellnhubers Ideologie und erhebt Forderungen nach einer rasant schnellen Verwirklichung der „großen Transformation“. Außerdem gibt er preis, mit welchen Unterdrückungsinstrumentarien er uns kleinhalten will.

So lud er gestern 300 Führungskräfte und Chefs aller nationalen EU-Geheimdienste nach Paris in seine „Europäische Akademie für die Geheimdienste“ ein, wo er Pläne schmiedet zur Schaffung einer Art EU-Geheimtruppe gegen uns. Ab dieser Woche wird niemand mehr alles das leugnen können, was bisher als „Verschwörungstheorie“ von den links-infiltrierten Medien herunter gemacht wurde. Kaum jemand in Europa – außer den Spitzenpolitikern – kannte bisher die Ziele der „großen Transformation“, wie sie in den 25 WBGU-Gutachten der Bundesregierung unter Angela Merkel von Hans Joachim Schellnhuber, dem neomarxistisch-grünen Chefideologen Merkels und Macrons, formuliert worden waren. Die zentralen Medien in Europa, die Presse, das Fernsehen, die Radiosender, verheimlichten weitgehend all das, was uns über 25 Jahre konsequent vorenthalten wurde.

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Hans Joachim Schellnhuber

Macrons neomarxistischer Aktionsplan

Macron ließ diese Woche zeitgleich in 28 Ländern der EU einen offenen Brief an die Bürger der EU veröffentlichen, in dem er den konkreten Aktionsplan der neomarxistisch-grünen Exekutive auf Europa-Ebene verkündete, um die Ideologie des „Gesellschaftsvertrags zur großen Transformation“ unserer Demokratie hin zu einem diktatorisch-autoritären, europaweit alles bestimmenden links-politischen System in dieser entscheidenden Phase ab 2019 möglichst rasch und Unterdrückung jedes demokratischen Widerstandes in die Tat umzusetzen.

So gut wie alle seine Forderungen widersprechen nicht nur unserer demokratischen Verfassung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie sind freiheitsfeindlich und jede Demokratie verachtend. Bezeichnend ist, dass er mit der Einberufung aller Geheimdienst-Chefs Europas nach Paris gleichzeitig auch den Startschuss abgibt zur Verfolgung aller seinem Plan widersprechenden Andersdenkenden.

Hierfür fordert er jetzt die Schaffung einer Europäischen Behörde für den Schutz der Demokratie“ durch Umwandlung der von Macron in Paris bereits geschaffenen  europäischen „Geheimdienst-Akademie“, die alle oppositionellen Gruppen radikal aufs Schärfste bekämpfen soll – zur Sicherung der konkreten Umsetzung der Ziele der großen Transformation in die politische Wirklichkeit. Das ist möglicherweise eine Art „Geheime Europäische Staatspolizei“ (Quelle: Teletext ZDF Tafel 122 am 05.03.19 um 12.12h).

Macrons Appell an alle „Europäischen Bürgerinnen und Bürger“ erschien in den Tageszeitungen von 30 Ländern in und am Rande der EU. Solch einen Aufruf zur Einbindung aller EU-Länder gab es schon einmal, und zwar am 31.05. 2003. Damals schrieb die FAZ:

„….In enger Absprache veröffentlichen gleichzeitig andere namhafte europäische Zeitungen dazu ergänzende Texte: „Libération“ aus Paris wird auf Wunsch Derridas den gemeinsam mit Habermas verfaßten Text dokumentieren, in der italienischen „Repubblica“ wird sich Umberto Eco äußern, in der„Neuen Zürcher Zeitung“ Adolf Muschg, in „El Pais“ aus Spanien Fernando Savater, Gianni Vattimo in Italiens „La Stampa“ und als direkte Antwort auf Habermas Richard Rorty in der „Süddeutschen Zeitung“. Die F.A.Z. wird die Debatte in den nächsten Tagen fortführen, auf Vorschlag von Habermas beginnend mit einem Beitrag des deutschen Verfassungsrechtlers Dieter Grimm“.

Und an anderer Stelle im FAZ-Artikel steht:

„… Es ist der geeignete Moment gekommen, um die europäische Rolle in der Welt neu zu definieren: ein gemeinsamer Aufruf von Jürgen Habermas und Jacques Derrida als Teil einer konzertierten Aktion europäischer Intellektueller. Die Initiative ist bis zum letzten Moment geheimgehalten worden: An diesem Samstag, den 31. Mai 2003, veröffentlicht eine Gruppe von prominenten europäischen Intellektuellen ihre Vorstellungen zu einer künftigen europäischen Außenpolitik.

Der Wortführer der Initiative, Jürgen Habermas, begründet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gemeinsam mit Jacques Derrida, warum gerade nach dem Irak-Krieg, der Europas Einheit einer ungeahnten Belastungsprobe ausgesetzt hat, jetzt der geeignete Moment gekommen ist, um die europäische Rolle in der Welt neu zu definieren“.

Vorgestern, am Dienstag, den 05.03.2019, wurde Macrons Appell – ebenfalls in einer konzertierten Aktion – europaweit und inhaltsgleich in 30 Ländern bzw. europäischen Zeitungen zeitgleich veröffentlicht.

Wieder geht es um eine „Neu-Definition Europas in der Welt“

Wen wundert es, dass Macron sich der gleichen linksradikalen Seilschaften bedient wie seinerzeit Derrida und Habermas, war Macron doch Derridas „Musterstudent“ an der Sorbonne. Dass Habermas‘ und Derridas linksgrüne Ideologie-Schriften alle WBGU-Gutachten Schellnhubers massiv inhaltlich beeinfluss und auch thematisch bestimmt haben, dürfte mittlerweile ja kein Geheimnis mehr sein (siehe auch hier).

Was hat uns Macron, der französische Präsident, der seine Probleme mit den Gelbwesten-Demonstrationen im eigenen Land nicht regeln kann, denn heute bezüglich der politischen Neu-Ausrichtung Europas so wichtiges mitzuteilen? Wer riet ihm dazu, alle seine Geheimstrategien um die Verwirklichung der „großen Transformation“ erstmals unverblümt offenzulegen?

Er wendet sich an uns Europäer – „im Namen der Geschichte und der Werte“ – und: „weil dringend gehandelt werden muss. In wenigen Wochen wird die Europawahl über die Zukunft unseres Kontinents entscheiden“. (Aha!)

Der Brexit sei ein Symbol für die Krise in Europa. Populisten und Nationalisten würden mit Falschinformationen ganze Völker ins Unglück und ins wirtschaftliche Abseits aus Europa heraus wegkatapultieren. „Eine nationalistische Abschottung hat nichts anzubieten, sie bedeutet Ablehnung ohne jegliche Perspektive. Und diese Falle bedroht ganz Europa… Gegen diese Manipulationen müssen wir uns zur Wehr setzen.

Weiter schreibt Macron: „Wie könnten wir ohne den Euro, der die gesamte EU starkmacht, den Krisen des Finanzkapitalismus widerstehen?“… und verschweigt den bevorstehenden großen Crash durch das auch von ihm ins Leben gerufene Modell des TARGET2, ganz zu schweigen von den Hedge-Fonds zugunsten der französischen Staatskasse, ein Vorschlag, den er allen Ernstes Merkel im Sommer 2018 unterbreitete.

Aber es muss mehr getan werden – und schneller!

Erst jetzt erkennen viele Europäer, dass Macron die Zeit davon läuft, in der er seine linksgrünen antidemokratischen Reformen durchsetzen kann und will. Nicht die einzige Schwachstelle Macrons und damit ein wertvoller Ansatzpunkt für den Widerstand aller freiheitlich-demokratischen Kräfte, Macrons zusammen mit Merkel/Schellnhuber geplanten „Durchmarsch“ in eine „große neomarxistische, linksgrüne Transformation unserer Gesellschaft“, gleichbedeutend mit der Vernichtung unserer freiheitsgarantierenden repräsentativen Demokratie in Deutschland, zu verhindern.

Wenn Macron – mit anderer Motivation als wir – feststellt: „Europa ist … ein seelenloser Markt geworden“, so trifft das den Nagel auf den Kopf. Aber wer hat das denn zu verantworten? Doch wohl die Staatslenker wie Macron, Merkel & Co, die seit Jahren in den Schlüsselpositionen der europäischen Macht zusammen mit der EU-Kommission regieren?! Und weiter schreibt er gestern:

„Aber all diejenigen, die nichts ändern wollen, irren ebenfalls, denn sie verleugnen die Ängste, die sich quer durch unsere Völker ziehen, die Zweifel, die unsere Demokratien aushöhlen“.

Damit meint er nicht etwa uns, die Verteidiger der wahren Demokratie, obwohl wir alle die größten Zweifel haben, ob unsere bereits massiv durch Macron und Co. beschnittene Freiheit auch morgen noch bestehen wird. Mit keiner Silbe erwähnt Macron die Gründe für die mannigfachen Ängste in der Bevölkerung, wenn sie die von Merkel, Junckers und Macron u.v.m. zu verantwortende europäische Abwärtsspirale sehen, an deren Ende Diktatur, Unfreiheit, Währungsverfall, Armut und grün-roter Sozialismus stehen!

Fahren wir fort mit einem weiteren Zitat aus Macrons Brief: „Unser Kontinent steht an einem Scheidepunkt, an dem wir gemeinsam in politischer und kultureller Hinsicht die Ausgestaltung unserer Zivilisation in einer sich verändernden Welt neu erfinden müssen. (Anm.: Dies ist Macrons direkter Bezug auf Schellnhuber: „Welt im Wandel – neuer Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation“!) Das ist der Moment des Neubeginns in Europa“.

Man meint, Schellnhuber im Originalton zu vernehmen; denn Schellnhuber warnt bereits seit 2011 davor, dass der grün-rote Wandel der Welt unter Vorgabe des über allem stehenden Klimawandels, dem sich alles andere unterzuordnen hat, nicht gelingen wird, wenn dieser Wandel nicht schnellstens verwirklicht werden kann. Und jetzt befinden wir uns mitten in Macrons wahrer Motivation, den vorgestern veröffentlichten Brief an uns überhaupt geschrieben zu haben:

Ein von der Gelbwestenbewegung fast schon in die Knie gezwungener Präsident, ein kurz vor den Europa-Wahlen von „Le Pen“ mehrheitlich längst entmachteter, hilfloser Macron steht mit dem Rücken an der Wand. Die „schnelle Umsetzung“ der Ideen von der rot-grünen „großen Transformation“ wurde restlos ausgebremst durch verschiedene, so von Macron und Co. nicht vorausgesehene politische Umstände und Fakten, wie zum Beipsiel durch die Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten, durch die immer heftiger opponierenden Regierungschefs von Ungarn, Polen, der Tschechei und zum Teil auch Österreichs usw.

Macrons Furcht vor Stimmenverlusten

Allein schon Macrons große Furcht vor massiven Stimmenverlusten bei den kommenden Europa-Wahlen, die in Frankreich als Stimmungswahlen auch für Macrons „En marche!“ – Bewegung gewertet werden, veranlassten ihn zu diesem Brief an die Europäer. Nur geht Macron jetzt noch einen Schritt weiter und versucht, das bisher „Erreichte“ in Sachen „der großen Transformation“ abzusichern und festzuzementieren, indem er eine „Agentur für den Schutz der Demokratie“ gründen will als „Schutzschild“ gegen anders denkende, wahre Demokraten. Darüber hinaus fordert Macron:

„Im Sinne dieser Unabhängigkeit sollten wir auch die Finanzierung europäischer politischer Parteien durch fremde Mächte verbieten.“

Würde der französische Präsident das Verbot beziehen auf die Fremdfinanzierung der 5.000 neu gegründeten sogenannten „NGOs“, so würden wir das stürmisch bejubeln. Macron schreibt und spricht aber nur von „politischen Parteien“. Das bedeutet: NGOs sind von diesem Verbot der Auslands-Finanzierung ausdrücklich ausgenommen.  Denn Macron benötigt diese von Soros und Co. finanzierten rot-grünen NGOs, think tanks und Stiftungen auch in Zukunft dringend für seinen Machterhalt.

Meinungsäußerungsverbote und Zensur, um die Schengen-Außengrenzen zu sichern?

Im Anschluß schreibt Macron von „Sicherheit durch Grenzkontrollen“ und will den „Schengen-Raum“ strenger kontrollieren, nicht etwa die Außengrenzen der EU:

„Eine Grenze bedeutet Freiheit in Sicherheit. Deshalb müssen wir den Schengenraum neu überdenken: Alle, die ihm angehören wollen, müssen Bedingungen für Verantwortung (strenge Grenzkontrollen) und Solidarität (gemeinsame Asylpolitik mit einheitlichen Regeln für Anerkennung und Ablehnung) erfüllen: Eine gemeinsame Grenzpolizei und eine europäische Asylbehörde, strenge Kontrollbedingungen, eine europäische Solidarität, zu der jedes Land seinen Teil beiträgt, unter der Aufsicht eines Europäischen Rats für innere Sicherheit.“

Meint Macron etwa eine Art Geheimpolizei? Er sprach doch von „äußerer Sicherheit“ an den „Außengrenzen Europas“. Die „Aufsicht“ durch einen „europäischen Rat für innere Sicherheit“ beaufsichtigt aber in erster Linie die politischen Aktivitäten der europäischen Demokraten. Offensichtlich geht es Macron also um die Unterdrückung anderer Meinungen im inneren der Schengen-Staaten. Deutlicher: Es geht um Meinungsäußerungsverbote und Zensur! und nicht um die Aufsicht über die Außengrenzen Europas. Das wird mehr als klar in folgender Formulierung:

„Ein weltoffenes Europa muß sich Afrika zuwenden, mit dem wir einen Pakt für die Zukunft schmieden müssen“.

Da ist die Katze aus dem Sack. So erfahren wir nun ganz nebenbei auch, welcher Kern-Kontinent bei Macrons Migrationspolitik zukünftig im Zentrum des Handelns steht.

Macron will eine EU-Armee (unter französischer Führung, aber von Deutschland bezahlt?)

Und dann kommt es noch dicker – ein Schlag ins Gesicht der NATO: 

„Wir müssen unsere unentbehrlichen Verpflichtungen in einem Vertrag über Verteidigung und Sicherheit festlegen, im Einklang mit der NATO und unseren europäischen Verbündeten: Erhöhung der Militärausgaben, Anwendungsfähigkeit der Klausel über die gegenseitige Verteidigung, Europäischer Sicherheitsrat unter Einbeziehung Großbritanniens zur Vorbereitung unserer gemeinsamen Entscheidungen.“

Plötzlich ist Großbritannien politisch wieder willkommen, wenn es um das fehlende Geld beim Aufbau von Macrons „Europa-Armee“ geht. Bitte vergessen wir nicht: Frankreich ist eine Atom-Macht.

Sowohl die USA als auch Russland werden diese Pläne Macrons nicht so ohne Weiteres akzeptieren, auch wenn die Grünen in Deutschland dem Macron-Heer begeistert zujubeln dürften, wie damals, als sie ohne Zwang in den Krieg gegen Serbien eintraten, weshalb die Grünen selbst in ihren eigenen Reigen den Spitznamen: „Kriegstreiber-Partei“ erhalten haben. Fragen Sie mal den grünen ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ströbele, was er von Macrons Plänen hält.

Absolut alles muss dem Klimaschutz untergeordnet werden – Alles!

Schließlich kommt Macron zum Kern seines Briefes an die Europäer. Jede Politik hat sich dem Klimawandel und den Klimazielen unterzuordnen.

Die Europäische Union muss ihr Ziel festlegen – Reduzierung der CO2-Emissionen auf Null bis 2050, 50 Prozent weniger Pestizide bis 2025 – und ihre Politik diesem Ziel unterordnen: eine Europäische Klimabank für die Finanzierung des ökologischen Wandels, eine europäische Kontrolleinrichtung für einen wirksameren Schutz unserer Lebensmittel; eine vor der Bedrohung durch Lobbyismus schützende und unabhängige wissenschaftliche Bewertung von Umwelt und Gesundheit gefährdenden Substanzen usw. Dieser Imperativ muss all unserem Handeln zugrunde liegen: von der Zentralbank bis hin zur Europäischen Kommission, vom EU-Haushalt bis hin zum Investitionsplan für Europa – alle unsere Institutionen müssen den Schutz des Klimas zum Ziel haben.

Die Instrumentalisierung des angeblichen „Klimaschutzes“, um immer mehr Freiheitsrechte abzubauen

Wer jetzt gedacht hat, das war’s ja dann wohl, der irrt gewaltig, denn „Der europäische Humanismus erfordert Handeln…“. Macron will: „eine Europakonferenz ins Leben rufen, um alle für unser politisches Projekt erforderlichen Änderungen vorzuschlagen, ohne Tabus, einschließlich einer Überarbeitung der Verträge.“

Glauben Sie aber ja nicht, dass Macron nun im Lissabonner Vertrag die Todesstrafe gegen Oppositionelle abschaffen will, die „für Aufruhr“ gesorgt haben. Die Überarbeitung soll wohl eher in eine andere Richtung gehen. „Zu dieser Konferenz sollten  Bürgerpanels (NGOs?) hinzugezogen und Akademiker, Sozialpartner und Vertreter der Religionen gehört werden. Sie wird einen Fahrplan für die Europäische Union festlegen, indem sie die wichtigsten Prioritäten in konkrete Maßnahmen umsetzt. Wir werden uns nicht in allem einig sein, aber was ist besser: ein erstarrtes Europa oder ein Europa, das voranschreitet, zwar nicht immer im Gleichschritt, aber offen für alle?“

So offen wie die „Open Society Foundations“ des Herrn George Soros? Macron fordert die Einberufung einer solchen EU-Konferenz noch im Jahr 2019. Wie gesagt, die Zeit scheint ihm davonzurennen, und er befürchtet (ich hoffe: zu Recht!), dass die große Transformation à la WBGU und Schellnhuber nicht stattfinden wird. Eines steht seit dieser Woche für alle wahren demokratischen Europäer unzweifelhaft fest: Zum ersten Mal zeigen sich uns die Feinde der freiheitlichen Demokratie auf europäischer Ebene von mit offenem Visier aber auch mit dem Rücken zur Wand.

Sie wollen uns, die Bürger der EU, unter dem Vorwand und dem Joch des „höheren Zieles namens Klimapolitik“ total unterdrücken. Unsere Interessen und Wünsche interessieren diese Machthaber schon lange nicht mehr. Sie sagen uns tagtäglich, dass wir in Zukunft größten Verzicht leisten und massive Opfer bringen müssen, damit der „Planet Erde“ auch noch in 100 Jahren existiert. Ob die deutschen Bürger dabei mehr und mehr enteignet werden, ob sie allmählich verelenden und sich langfristig auf einem mittleren Niveau zwischen Europa und Afrika einpendeln, das scheint keinerlei Rolle zu spielen. So sehr „achten und lieben“ die EU-Machteliten das je eigene Volk, welches sie bezahlt.

Überlegen Sie bitte gut, ob sie bei der anstehenden EU-Wahl wirklich den Macrons, Merkels, Webers und wie sie alle heißen Ihre Stimme geben wollen oder denjenigen, denen es tatsächlich um Ihre Interessen und Ihr Wohl geht und die dieses ins Zentrum ihrer Politik stellen.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog von Peter Helmes Conservo. Er erscheint hier mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors und Blogbetreibers.

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Zum Autor: Peter Helmes (*1943) ist deutscher Politiker und Mitglied der CDU seit 1959. Er war Bundesgeschäftsführer der Jungen Union, Generalsekretär der Internationalen Jungen Christ­demokraten und Konservativen und Haupt­geschäfts­führer der CDU/CSU-Mittel­stands­vereinigung. Bei der Bundes­tags­wahl 1980 war er Mitglied im Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß als Bundes­geschäfts­führer der „Bürgeraktion Demokraten für Strauß“, aus der die rechts­konservative Konservative Aktion hervorging. Heute ist er Verfasser von Publikationen für den Verein Die Deutschen Konservativen e.V. und Mitglied der Redaktion des Vereinsorgans „Deutschland-Magazin/Deutsche Konservative Zeitung“. Peter Helmes übt(e) viele langjährige Ehrenämter aus, z. B. als Vizepräsident der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft, als General­sekretär der deutschen Sektion der Fondation du Mérite Européen, als stv. General­sekretär der Euro-Alliance und Mitglied des Verwaltungs­rates des Deutsch-Französischen Jugendwerkes. Er ist zudem Mitglied verschiedener Aufsichts- bzw. Beiräte mittel­ständischer Firmen. Peter Helmes ist Träger verschiedener Auszeichnungen (u. a. „Pour le Mérite Européen“) und Autor zahlreicher Bücher und Publikationen zu Verbands-, Mittelstands- und Europa-Fragen.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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