Cottbus: Forderte die Polizei eine vergewaltigte deutsche Frau auf, mit niemandem darüber zu sprechen?

Von Zukunft Heimat, Sa. 13. Apr 2019 – Update 14. Apr 2019

Am Mittwoch, dem 3. April 2019, wurde laut Zukunft Heimat eine Frau südlich von Cottbus Opfer einer brutalen Sexualstraftat. Sie sei niedergeschlagen und vergewaltigt worden. Anschließend habe die Polizei sie aufgefordert, mit niemandem darüber zu sprechen. Auch sieben Tage nach der Tat und zwei Tage nach der Anzeige veröffentlichte die Polizei keine Meldung über das Verbrechen. Erst auf Nachfragen der AfD-Landtagsfraktion habe die Polizei eine entsprechende Meldung herausgegeben. Zukunft Heimat ruft zum Protest gegen die „Vertuschung“ ganz spezieller Straftaten auf.

„Wäre mein Mann nicht gewesen, ich hätte mich umgebracht“

Wie die Betroffene in einem Interview mit dem AfD-Abgeordneten Harald Laatsch  berichtet, begegnete ihr der mutmaßliche Täter bereits in den Tagen vor der Tat bei ihrem täglichen Spaziergang am Stausee. Darauf angesprochen, warum er sie verfolge, antwortete der augenscheinlich aus dem Nahen Osten stammende Mann im gebrochenem Deutsch, dass er nichts mache, und lief davon. Am nächsten Tag wird sie Opfer des Verbrechens.

„Ich stand unter Schock, konnte mich zu nichts mehr aufraffen. Ich wollte nicht nach draußen, nicht mit anderen reden, mich nicht untersuchen lassen. Wäre mein Mann nicht gewesen, ich hätte mich umgebracht.“

Harald Laatsch: Polizei forderte die Vergewaltigte auf, mit niemandem darüber zu reden

Von der Tat traumatisiert, zeigte sie das Verbrechen nach Zureden einer Bekannten am Montag, dem 8. April 2019, den Behörden an. Die Polizei nahm die Ermittlungen gegen Unbekannt auf und soll die Geschädigte aufgefordert haben, mit niemandem über den Fall zu sprechen (Die Polizei hat mich aufgefordert mit niemanden darüber zu reden“, so die vergewaltigte Frau im Interview mit Harald Laatsch laut diesem.) Auch wurde die nächsten Tage von der Polizei keine Meldung über die Tat veröffentlicht. (Eine Meldung ging wohl erst am Do., den 11. April 2019 heraus.)

Nach einem Polizeieinsatz zur Prüfung der Überwachungskameras an einer ehemaligen Jugendherberge nahe des Tatorts, werden Gerüchte von einer Vergewaltigung und „einer noch nicht bestätigten Toten“ unter den verunsicherten Anwohnern und in den sozialen Netzwerken immer lauter. Doch weder die Staatsanwaltschaft, noch die Polizei wenden sich an die Öffentlichkeit.

Die Instrumentalisierung der Polizei gegen Rechtsextreme

Erst die Nachfragen der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg bei den Sicherheitsbehörden bringen Klarheit. In einer Pressemeldung vom 11.04.2019 äußert sich der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Jung, entsetzt:

„Es ist unfassbar, wie hier wieder einmal die Polizei instrumentalisiert wird, um stillzuhalten, wenn es um Gewaltdelikte von ausländischen Tatverdächtigen geht. Geht es um Rechtsextreme, gibt der rote Innenminister große Pressekonferenzen. Alle verfügbaren Polizeikräfte durchwühlen davor unzählige Wohnungen von Fußballfans, während ebenfalls im Süden des Landes eine Frau brutal vergewaltigt wird.“

Das Verbrechen tritt in den Hintergrund, die Reaktion darauf wird skandalisiert

Die Journalisten der Lausitzer Rundschau und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Berlin-Brandenburg waren nicht da, als es darum ging, den immer höher kochenden Gerüchten entgegenzutreten und zur Aufklärung in der aufgeladenen Situation beizutragen.

Die in Reaktion auf die Anfragen der AfD erfolgte „Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Polizeidirektion Süd“ ist nicht etwa mit „Vergewaltigung in der Nähe von Bagenz“ überschrieben, sondern mit „Verdacht des Landfriedensbruches“. Und sie beschäftigt sich vor allem anderen damit, dass „sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 26 Jahren“ „pyrotechnische Erzeugnisse“ auf die Jugendherberge warfen, wobei „niemand verletzt“ wurde. Erst danach und eher beiläufig wird die Vergewaltigung bestätigt.

Erneut wird nach bekanntem Muster reagiert: Das Verbrechen tritt in den Hintergrund, die Reaktion darauf wird skandalisiert. Seit Monaten wird von Vertretern aus Politik, Medien und Sicherheitsbehörden versucht, das Bild einer rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Region im Raum Cottbus zu zeichnen.

So soll der Widerspruch der Bürger zum Schweigen gebracht werden, die dem zunehmenden Verlust des öffentlichen Raumes und den Erniedrigungen, Misshandlungen und Übergriffen durch vorgeblich Schutzsuchenden entgegentreten. „Sei nicht so hinterwäldlerisch, sei nicht so dunkeldeutsch, sei weltoffen, sei zufrieden und halt Dein Maul.“

Es waren die falschen Täter und es traf die falschen Opfer

Mittlerweile werden sogar die gemeinsamen Streifen von Ordnungsamt und Polizei und das geplante „Sicherheitszentrum“ in der Cottbuser Innenstadt in den Medien als Reaktion auf den „festen braunen Bodensatz“ umgedeutet.

Aber warum diese Maßnahmen, ebenso wie der Zuweisungsstopp aus Erstaufnahmeeinrichtungen, tatsächlich nötig wurden, verdeutlichte erst das vergangene Wochenende, als zwei Frauen von „Schutzsuchenden“ vor der Cottbuser Stadthalle obszön belästigt, körperlich bedrängt und am Ende noch mit Flaschen und Steinen beworfen wurden. Eine Verurteilung dieser Tat durch Politik, Medien und Opferverbände gab es nicht. Es waren offenbar die falschen Täter und traf die falschen Opfer.

Nichts ist mehr wie es war, seit die Kontrolle über unsere Grenzen aufgegeben wurde

„Das war doch so idyllisch, so ruhig und friedlich hier. Hab mich hier so wohl gefühlt, jetzt habe ich nur noch Angst und weine ständig“, beschreibt die Betroffene der Vergewaltigung ihre Gefühle im Interview mit Harald Laatsch.

So wie ihr geht es vielen, das wissen wir aus Zuschriften und Gesprächen, denn nichts ist mehr normal in unserer Heimat, seit die Kontrolle über unsere Grenzen aufgegeben wurde. Rentner fühlen sich „der Heimat verwiesen“, Schüler haben bereits auf dem Schulweg ein ungutes Gefühl und Verkäuferinnen treten nur gemeinsam den Heimweg an, weil sie von Zuwanderern bedroht wurden.

Wir werden uns nicht an unhaltbare Zustände gewöhnen – Unsere Heimat geben wir nicht auf!

Wir werden uns nicht an unhaltbare Zustände gewöhnen. Nicht an die „Einzelfälle“, nicht an die Gleichgültigkeit der dafür verantwortlichen Politiker und nicht an die Diffamierungen durch eingebettete Medien!

Darum rufen wir erneut zum Protest auf. Lassen wir ihnen die Vertuschung und Instrumentalisierung nicht durchgehen! Los geht’s am Sonntag, dem 14. April 2019, um 16:00 Uhr auf dem Platz vor dem Stadtbrunnen in Cottbus. Unsere Heimat geben wir nicht auf!

Nachtrag: Stellungnahme der Polizeidirektion

Am Donnerstag, den 11.04.2019 gab die Polizeidirektion über NIEDERLAUSITZ aktuell folgendes Statement zu dem Fall ab:

Die Polizeidirektion Süd stellt klar, dass es entgegen der Behauptungen in den sozialen Medien den Fund einer toten Frau am Stausee zu keiner Zeit gegeben hat. (Wurde hier auf JFB auch nicht behauptet.) Richtig ist, dass die Polizei wegen des Verdachts einer Vergewaltigung am Stausee, die am 03.04.2019 begangen worden sein soll und am 08.04.2019 angezeigt wurde, gegen Unbekannt ermittelt. In diesem Zusammenhang sind auch Umfeldermittlungen in der Jugendherberge geführt worden. Falsch ist hingegen die Behauptung, zwei Flüchtlinge hätten nicht kooperiert und seien geflohen. (…)

Bei Vergewaltigung handelt es sich um ein höchst sensibles Thema, bei dem sich die Opfer in einer psychischen Sondersituation befinden und aus Scham oder anderen Gründen meist erst Tage oder Wochen später an entsprechende Stellen wenden und Ermittlungen beginnen können. Zudem spielt das öffentliche Interesse dabei keine Rolle, es geht einzig und allein um die Persönlichkeitsrechte der Frau, die an erster Stelle stehen.

Aufruf von Zukunft Heimat

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Titelbild: vom Plakat von Zukunft Deutschland

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