München: 17-Jähriger nach Messerattacke verstorben, zwei afghanische Asylanten verhaftet

Von Jürgen Fritz, Mo. 06. Mai 2019

Gerade erst hat uns der Fall von Niklas P. zutiefst schockiert, der mutmaßlich von einem Migrationshintergründler totgeschlagen wurde, und der Täter nach drei Jahren noch immer auf freiem Fuß ist. Nun die nächste Schreckensnachricht. Wieder ein 17-Jähriger. Wieder erliegt er seinen Verletzungen, wie die Polizei gestern bekannt gab. Dieses Mal an Messerstichen. Die mutmaßlichen Täter, zwei afghanische Asylanten, konnten am Donnerstag bzw. Freitag, den 2. und 3. Mai, im Großraum Paris festgenommen werden. Hier weitere Details zu dem Fall.

Es begann mit einem relativ harmlosen Streit um Fotos und endete für den, der aus Versehen die Falschen fotografierte, tödlich

Die Tat ereignete sich am Karfreitag, dem 19. April 2019. Ein 17-jähriger in München geborener Bosnier war nach bisherigem Ermittlungsstand mit vier Freunden in der Agip-Tankstelle in der Herzog-Wilhelm-Straße, um dort Leergut abzugeben. Die jungen Leute machten dort Fotos von sich. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter, zwei afghanische Asylanten, waren mit ihren Freundinnen ebenfalls in der Tankstelle und wollten von den anderen Jugendlichen nicht gefilmt oder fotografiert werden. Daraufhin entbrannte ein Streit. Während dieser Auseinandersetzung fiel das Handy des 17-Jährigen zu Boden und ging kaputt.

Als der junge Mann bemerkte, dass sein Handy kaputt war, ging er den beiden Afghanen und ihren Begleiterinnen hinterher, um zu klären, wer für den Schaden aufkommen würde. Dann eskalierte die Situation komplett. Und was macht so ein richtiger Afghane, wenn es zu einem Streit kommt? Er zückt natürlich sogleich sein Messer, welches er vorsorglich immer bei sich trägt. Man weiß ja schließlich nie, was der Tag so bringen wird, nicht wahr? Führen Sie nicht immer ein Messer bei sich, wenn Sie außer Haus gehen? Nein, dann sind Sie womöglich ein Ursprungsdeutscher, ein Indigener, einer noch aus dem letzten Jahrhundert.

Und nun raten Sie bitte, wo das afghanische Messer – wahrscheinlich was es sogar ein deutsches, aber Sie wissen, was ich meine – in Windeseile landet. Eben, zwischen den Rippen des 17-Jährigen, wo ja Messer, die man vorsorglich immer bei sich führt, sobald man das Haus verlässt, auch hingehören, wenn es zu einem Streit kommt. Wozu sonst trägt man sie immer bei sich? Der dergestalt mit der Stichwaffe Bearbeitete brach sodann stark blutend zusammen und kam bereits ohne Bewusstsein im Krankenhaus an.

Nun scheint das aber kein ganz kleines Messer gewesen zu sein, denn die Stichverletzung(en) war(en) so tief, dass der 17-Jährige Schüler aus München am vergangenen Freitag in der Klinik verstarb, wie die Polizei gestern, am Sonntag, mitteilte. Ermittelt wird nun also nicht mehr nur wegen einer gefährlichen Körperverletzung, sondern eines vollendeten Tötungsdeliktes.

Beide Tatverdächtigen wurden in Frankreich gefasst und warten auf ihre Auslieferung

Als mutmaßliche Haupttäter gilt nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der 21-jährige Afghane Amir U. aus dem Landkreis Starnberg. „Die umfangreichen Ermittlungen der Mordkommission hatten schon zuvor zur Identifizierung eines flüchtigen Beschuldigten geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I wurde am 24.04.2019 ein Haftbefehl durch den zuständigen Ermittlungsrichter erlassen. Auf der Grundlage eines anschließend von der Staatsanwaltschaft erlassenen Europäischen Haftbefehls wurde dann eine internationale Fahndung nach dem Beschuldigten eingeleitet“, heißt es in der polizeilichen Mitteilung.

Amir U. konnte nach intensiven Fahndungsmaßnahmen und „dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den deutschen und den französischen Polizei- sowie Justizbehörden“ am Donnerstag, den 02.05.2019, im Großraum Paris durch die französischen Behörden verhaftet werden.

Auch dessen Begleiter, ein 20-jähriger Afghane aus dem Landkreis München, konnte durch die Ermittlungen identifiziert werden. Der Komplize hatte eine geöffnete Getränkedose auf den 17-jährigen, inzwischen Verstorbenen geworfen und im Anschluss auf diesen und einen weiteren Begleiter eingeschlagen. In seinem Fall erließ die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung durch den zuständigen Jugendrichter. Auch bei ihm wurde eine internationale Fahndung mit einem Europäischen Haftbefehl eingeleitet. Der 20-jährige Mittäter konnte schließlich am Freitag, den 03.05.2019, durch die französischen Behörden ebenfalls im Großraum Paris verhaftet werden.

Die beiden Beschuldigten warten, laut Polizei, derzeit auf ihre Auslieferung nach Deutschland. Inzwischen sei alle Beteiligten der Gruppe um den mutmaßlichen 21-jährigen afghanischen Haupttäter identifiziert werden, so das Polizeipräsidium München abschließend.

Die Kontrolle über den öffentlichen Raum wird Jahr für Jahr mehr verloren gehen

Aus dem Sicherheitsbericht 2017 für Baden-Württemberg ging übrigens folgendes hervor: Von 100 Personen in Baden-Württemberg waren 2017 zwei Asylbewerber oder “Flüchtlinge“. Diese zwei begingen aber 30 von 100 Körperverletzungen mit einem Messer. Asylbewerber bzw. “Flüchtlinge“ waren 2017 mithin ca. 16,5-mal (1.646 Prozent) so kriminell wie Deutsche bei Straftaten mit Messern. Das bedeutet, wenn Sie einem Asylanten begegnen, ist Ihr Risiko von diesem mit einem Messer angegangen und verletzt zu werden 16,5 mal so hoch wie bei einem Deutschen. Dabei kann es durchaus sein, dass dieses Risiko speziell bei Afghanen nochmals deutlich höher ist.

All das führt natürlich dazu, dass jeder Deutsche es sich bei bestimmten Asylanten und Immigranten nicht zwei- oder drei-, sondern fünf- oder zehnmal überlegt, sich mit solchen anzulegen respektive wenn schon ein Streit angefangen hat und jemand bedroht wird, einzugreifen, da jedem intuitiv klar ist, wie groß das Risiko ist, hier nicht mit heiler Haut rauszukommen. Dies hat mittel- und langfristig wiederum Konsequenzen, wer in Zukunft den öffentlichen Raum immer mehr beherrschen wird, zumal ja auch Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte solch einer für uns völlig ungewohnten Aggressivität und Brutalität, inklusive Zeugeneinschüchterung, gar nicht gewachsen sind, wie nicht nur der Fall von Niklas P. gezeigt hat.

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Titelbild: Symbolbild, Youtube-Screenshot aus Aktenzeichen XY

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