Naomi Seibt: Uns fehlen keine Frauen in der Politik, sondern kompetente, differenziert denkende Menschen

Von Jürgen Fritz, Fr. 21. Jun 2019

„Fehlen uns Frauen in der Politik?“, fragt Naomi Seibt in ihrem neuen Video. „Nein“, antwortet die 18-Jährige, „uns fehlen kompetente und differenziert denkende Menschen, die über andere nicht auf Grund ihrer Identität, sondern auf Grund ihrer Fähigkeiten urteilen.“ Sehen und hören Sie hier, was die junge Frau zum Thema Feminismus, Gleichberechtigung und Opferkult zu sagen hat.

Geht es dem Feminismus wirklich um Gleichberechtigung?

Gleichberechtigung der Geschlechter werde nicht mit forcierter Überhöhung des angeblich unterdrückten Geschlechts erzielt, so Naomi Seibt. Genau das sei wahrer Seximus. „In einer liberalen Gesellschaft, in der Männer und Frauen gleiche Rechte genießen, ist es eine Unverschämtheit zu behaupten, Frauen seien abhängig von einer Protestbewegung, damit sie etwas aus sich machen können“, so die junge Frau.

Die feministische Ideologie zweifle letztlich ihr persönliches Potential an, ihre Fähigkeiten, sich gegen andere durchzusetzen. Wer wäre denn so blöd, fragt Naomi Seibt, sie nicht einzustellen, nur weil sie kein Y-Chromosom besitze, obschon sie die Fähigkeiten habe, den Job gut zu machen. Derjenige, würde sich ja ins eigene Fleisch schneiden, möchte man anfügen, und der Konkurrenz, die nicht in solchen Mustern denkt, einen enormen Wettbewerbsvorteil gewähren.

Letztlich werden die Geschlechter gegeneinander aufgehetzt und es wird ein Opferkult aufrechterhalten werden, so Seibt. So werde Wettbewerb nicht mehr zu einer Frage der größten Leistung, sondern zur Frage der meisten Unterdrückungsmerkmale. Je unterdrückter jemand (angeblich) ist, desto mehr Chancen (genauer: Privilegien) soll sie erhalten.

#FierceWithoutFeminism – Wir sind nicht eure Opfer

Sehen und hören Sie hier Naomi Seibts komplettes Video (4:42 Min.)

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Titelbild: YouTube-Screenshot von Naomi Seibt

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