Eine trostlose säkulare Religion: die Greta-Apokalypse kennt keine Erlösung

(Alexander Meschnig, 28.09.2019) Wieder einmal hat die Stunde der Apokalyptiker geschlagen. Hysterie mischt sich mit der Lust an der Katastrophe (Balzac). Vor allem aber haben die totalitären Sozialisten im Klimagau ein neues Projekt gefunden, um alle Kräfte zum letzten großen Kampf zu mobilisieren um nichts Geringeres als die Rettung der Welt. Die Natur ersetzt gleichsam das Proletariat. Doch dies ist eine trostlose säkulare Religion, wie Alexander Meschnig wunderbar aufzeigt, eine ohne Aussicht auf Erlösung. Darum geht es den neuen Jakobinern aber auch gar nicht, denn in Wahrheit verfolgen sie ein ganz anderes Ziel, sind sie getrieben von etwas ganz anderem.

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Die deutsche Hysterie

(Alexander Meschnig, 22.09.2019) Was kennzeichnet die Deutschen? Ein wachsendes Missverhältnis zur Realität, diagnostizierte schon vor 75 Jahren István Bibó. Das stetige Abgleiten der Politik in eine Art von Traumwelt. Aber auch dass Demokratie und Nationalismus als unversöhnliche Antagonisten empfunden werden, bei der früher die Sehnsucht nach nationaler Einheit dominierte. Diese deutsche Hysterie hat sich nun aber offensichtlich auf ein anderes politisches Feld hin verschoben, wie Alexander Meschnig meisterlich aufzeigt: Nun will man stolzer Vorreiter einer Open-Border-Politik und einer hysterisierten Klimabewegung sein, um sich sodann in einer irrealen Mischung aus Hybris und Demut einem erweiterten Selbstmord als Sühneopfer für die leidende Welt hinzugeben.

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Deutscher Herbst 2015: Die totale politische Entgrenzung

(Alexander Meschnig, 22.01.2019) Alexander Meschnig gehört zu den herausragenden Analytikern des Zeitgeistes und der gesellschaftlichen Entwicklung. Regelmäßig veröffentlichte er die letzten Jahre auf achgut vielbeachtete Beiträge zur politischen Lage, teilweise auch schon auf JFB. Jetzt erschienen seine „Essays zur politischen Entgrenzung“ als Buch. Lesen Sie hier Originalauszüge aus seinem Vorwort zu diesem.

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Die Rückkehr des Behemoth, mithin des Kampfes aller gegen alle

(Alexander Meschnig, 06.01.2019) Das mythologische Ungeheuer des Leviathan steht bei Thomas Hobbes für den absolutistischen Staat. Doch gibt es in Hobbes‘ Werk noch ein zweites, weniger bekanntes Monster: den Behemoth. Dieser steht für den Kampf aller gegen alle, für die permanente Präsenz von Gewalt, für die absolute Freiheit, mithin das Recht des Stärkeren, mit dem Schwächeren tun zu können, was immer ihm beliebt, für die absolute Ordnungslosigkeit also. Dass Freiheit Grenzen und Ordnung braucht, wenn sie nicht in Anarchie und Chaos umschlagen soll, haben allzu viele vergessen, wie Alexander Meschnig dezidiert aufzeigt. Denn die Entwaffnung des Leviathan führt zur Aufrüstung des Behemoth, der bereits darangeht, die Herrschaft zu übernehmen. Was aber, wenn der eigene Leviathan sich mit dem fremden Behemoth gegen das Eigene verbündet?

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„Fluchtursachen bekämpfen“ – Die Zauberformel einer heuchlerischen Politik

(Alexander Meschnig, 26.10.2018) „Ihre Waffen sind die Schwäche, die Armut und das Mitleid, das sie erwecken, sowie das ungeheure moralische Gewicht, das ihnen in den Augen der Weltmeinung zukommt. Wer vermag in einer solchen Lage in seinem Herzen noch einen letzten Rest jenes geächteten Mutes aufzubringen, der ihn vor dem Ansturm des Mitleids schützen könnte? Wo soll er im Labyrinth der vorgekauten Gedanken und der vorgefertigten Gefühle noch nach Widerstandskräften suchen?“, schrieb Jean Raspail bereits 1973 in seinem dystopischen Roman „Das Heerlager der Heiligen“. Und Alexander Meschnig resümiert in dem hier vorliegenden fulminanten Essay: Ob Europa mit der dramatischen Spaltung in seinem Inneren und der in seinen Wohlfahrtstaaten vorherrschenden mentalen Disposition den (verfemten) Selbstbehauptungswillen aufbringen wird, seine eigene Zerstörung abzuwenden, bleibt eine Frage, die gegenwärtig niemand beantworten kann.

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Lerne zu töten oder stirb

(Jürgen Fritz) „Die Uniform und alles, was sie verkörpert, vor allem aber der Kern des soldatischen Handwerks, das Töten und getötet werden, sind unvereinbar mit einem Zeitgeist, der sich nicht mehr hinter den Farben des Landes, sondern hinter denen des Regenbogens sammelt.“ – Parviz Amoghli, Alexander Meschnig: Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung

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Wie der Frosch im heißen Wasser

(Alexander Meschnig) Die massenhafte Zuwanderung aus arabischen und afrikanischen Ländern erzwingt faktische Umwälzungen in Europa. Die Maßstäbe dessen, was noch vor kurzem als „normal“ galt, verschieben sich mehr und mehr. Was früher als Skandal galt, wird heute hingenommen. Man gewöhnt sich daran wie ein Frosch, der im Wasser sitzt, während es erhitzt wird.

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Berlin-Demo: Wie Tagesschau und Co. lügen/framen

(Jürgen Fritz, 30.08.2020) Was ich von den Protesten gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen halte, habe ich gestern hier schon beschrieben. Ebenso was ich von den Leuten halte, die zu diesen Protesten aufrufen. Auf einem ganz anderen Blatt steht aber, wie unsere M-Medien über diese Demonstrationen „informieren“ und wie unsere Politiker der etablierten Parteien über sie reden. Boris Reitschuster, der den ganzen Tag vor Ort war, berichtet von seinen Eindrücken aus Berlin und zeichnet dabei ein völlig anderes Bild.

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Adrian F. Lauber zieht sich aus der Migrationsdebatte zurück: „Deutschland ist nicht mehr zu retten“

(Adrian F. Lauber, 26.12.2018) Sind Deutschland und Europa als Ganzes noch zu retten oder sind die seelischen Deformationen bei hunderten Millionen Menschen viel zu tiefgehend, so dass dies kaum noch möglich sein wird? Läuft es letztlich entweder auf eine Separation, eine Teilung Deutschlands und Europas hinaus oder aber den völligen Untergang unserer Kultur, einen Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung, einen neuen Absolutismus und Totalitarismus? Adrian F. Lauber, einer der Engagiertesten und Tiefgründigsten, scheint sich meiner Analyse anzunähern, zieht aber anders als ich den Schluss daraus, sich aus der Migrationsdebatte zurückziehen zu wollen, weil er für sich darin keinen Sinn mehr zu erkennen vermag.

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Die fünf Bücher des Jahres 2018

(Jürgen Fritz, 08.12.2018) Das Jahr neigt sich langsam seinem Ende zu. Eine gute Gelegenheit, einen Blick zurückzuwerfen, welches die Neuerscheinungen des Jahres im Büchermarkt waren, zumal wenige Wochen vor Heiligabend dem ein oder anderen vielleicht noch Ideen für Weihnachtsgeschenke respektive Tipps für die Lektüre zwischen den Jahren willkommen sind. Hier also meine persönlichen Top-Five des Jahres 2018.

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Farbanschlag auf Haus von Erika Steinbach – Staatsschutz hat Ermittlungen eingeleitet

(Jürgen Fritz, 25.10.2018) Gestern Abend wurde das Wohnhaus von Erika Steinbach in Frankfurt am Main Ziel eines Farb-Anschlags. Eine mutmaßlich linksextreme Gruppe unter dem Namen „die Farbeibrigade“, die Frau Steinbach als „AfD-lerin“ titulierte, hat den „Besuch, der abgestattet wurde“, für sich reklamiert, so dass von einer politisch motivierten Tat ausgegangen werden muss. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Lesen Sie hier, was Erika Steinbach selbst zu dem Anschlag zu sagen hat, und wie dieser einzuordnen ist.

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Sind die Grünen wirklich anderen moralisch überlegen?

(Jürgen Fritz, 14.09.2018) Linke fühlen sich fast immer anderen moralisch überlegen. Doch inwieweit ist dies tatsächlich gerechtfertigt? Könnte es sogar sein, dass wir es hier in Wahrheit mit einer Form der moralischen Minderwertigkeit zu tun haben, dass Linke um einer in der Zukunft antizipierten in höchstem Maße fragwürdigen Vorstellung von Gerechtigkeit willen im Hier und Jetzt unzählige Ungerechtigkeiten begehen, so dass letztlich die Ungerechtigkeit selbst mehr und mehr zu ihrem inneren Wesen wird?

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Remigration – Wie Europa gerettet werden könnte, wenn der Wille dazu da wäre

(Jürgen Fritz, 04.06.2018) Deutschland und Europa, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Bürger- und Menschenrechte sind in ihrer langfristigen Existenz massiv bedroht. Können wir diese einmaligen Errungenschaften, unsere Kultur und die Zivilisation selbst, alles, was uns lieb und teuer ist, retten und langfristig sichern oder ist das Spiel bereits verloren? Wenn es noch nicht verloren sein sollte, wie könnte eine Rettung überhaupt aussehen?

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Gemeinsame Erklärung prominenter Publizisten, Künstler und Wissenschaftler

(Jürgen Fritz) Rund tausend Autoren, Publizisten, Künstler, Wissenschaftler und andere Akademiker haben in einer gemeinsamen Erklärung den friedlichen Demonstranten gegen die Asylpolitik der Bundesregierung ihre Solidarität zugesichert. Ein aus meiner Sicht ganz wichtiges Zeichen, dass diese Personenkreise sich hinter die Aktionen auf der Straße stellen. Es tut sich was im Lande und die Wellen schlagen immer weitere Kreise. Machen auch Sie mit.

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