Broder & Tichy: Wie AfD ist Claudia Roth?

(Jürgen Fritz, 29.10.2019) Tichys Einblick und Die Achse des Guten haben nunmehr eine gemeinsame Sendung. Erster virtueller Gast von Roland Tichy und Henryk M. Broder war die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth. Die beiden Gastgeber gingen der Frage nach: Wenn Claudia Roth so viel Hass und Hetze versprüht, wie sie es dem politischen Gegner vorwirft, warum wechselt sie dann nicht zur AfD-Fraktion? Oder ist sie gar schon gewechselt, ohne dass wir es mitbekommen haben? Dann hätte die AfD ja jetzt endlich doch noch ihren Bundestagsvizepräsidenten, pardon: Präsidentin.

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Broder: Ich finde Ursula von der Leyen absolut gut, sie spricht nämlich Französisch

(Jürgen Fritz, 16.07.2019) Ursula von der Leyen wurde vom EU-Parlament mit 52 Prozent der Stimmen als Präsidentin der EU-Kommission bestätigt. Als Kommissionspräsidentin kann die bisherige Bundesverteidigungsminsterin in den nächsten fünf Jahren politische Linien und Prioritäten mitbestimmen. Sie wird Chefin von mehr als 30.000 Mitarbeitern. Die EU-Kommission ist dafür zuständig, Gesetzesvorschläge zu machen und die Einhaltung von EU-Recht zu überwachen. Sie bestimmt damit auch den Alltag der gut 500 Millionen EU-Europäer mit. Zum 1. November wird von der Leyen ihr Amt antreten und den noch amtierenden Jean-Claude Juncker ablösen. Dazu ein Kommentar von Henryk M. Broder.

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Das war doch ein guter Anfang: kurz, knapp und unergiebig, so Broder nach dem Kaddor-Gerichtstermin

(Jürgen Fritz, 17.05.2019) Er könne nicht garantieren, dass er zur nächsten Verhandlung wieder persönlich kommen werde, meinte Henryk M. Broder nach seinem Gerichtstermin, nachdem die muslimische Religionslehrerin Lamya Kaddor ihn zusammen mit 106 anderen wegen einer angeblichen „Beleidigung“ angezeigt hatte. Denn in Island, wo er gerade lebe, fange demnächst die Lachssaison an und da wolle er dabei sein. Uta Ogilvie sprach direkt nach der Verhandlung mit dem beliebten Publizisten.

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Broder for President: Die Gerichtskomödie Kaddor gegen Broder

(Uta Ogilvie & Michael Werner, 15.05.2019) Es war emotional am Montag in Duisburg. Als Henryk M. Broder den Gerichtssaal verließ, riefen seine Fans laut „Broder for President“ und applaudierten. Sie alle waren dem öffentlichen Aufruf des Publizisten gefolgt, um 12:00 Uhr – oder wie er es formulierte: High Noon – seiner Verhandlung vorm Duisburger Amtsgericht beizuwohnen. Uta Ogilvie und Michael Werner waren vor Ort und berichten, wie der Matador nach der Verhandlung in Empfang genommen wurde.

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Eine folgenreiche Umarmung oder: Wie die AfD Broder in Bedrängnis bringt

(Jürgen Fritz, 01.02.2019) Und wieder hat die AfD alles verbockt. Wie schon im Falle Magnitz mit ihrer unsäglichen Pressemitteilung. Nun kommt einer der wichtigsten Publizisten zur AfD-Fraktion in den Deutschen Bundestag, hält eine tolle Rede, doch was macht die Alternative für Deutschland? Statt diese Rede in den Vordergrund zu stellen, nimmt sie ein mehr als peinliches Bild auf und – jetzt kommt das schier Unfassbare – verbreitet dieses auch noch selbst, noch bevor irgendein Mensch Henryk M. Broders Rede gelesen hat. Dieses Mal kommt die Aktion aber nicht von irgendeinem kleinen Landesverband, sondern direkt von der Parteispitze. Was soll man dazu noch sagen? Aber betrachten wir das Ganze genauer.

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Henryk M. Broder: Das Wesen der Demokratie ist nicht Konsens, sondern Dissens

(Dokumentation, 31.01.2019) Das Thema des Abends „Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen, und was die political correctness dazu beiträgt“ sei viel zu ernst, um es nicht auch mit der schärfsten Waffe anzugehen, über die man verfügen könne: dem Humor, der Ironie. Mit diesen Worten leitete der Bundestagsabgeordnete Martin E. Renner die Rede von Henryk M. Broder ein, der vor der AfD-Fraktion des Deutschen Bundestages einen launigen, sehr amüsanten, aber auch interessanten Vortrag hielt. Die tatsächlich gehaltene, vollständige Rede (nicht nur das Manuskript!) können Sie hier ansehen, anhören und nachlesen.

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Broder über Sachsens Ministerpräsident Kretschmer: „Der Mann ist ein sprachloser Schwätzer“

(Jürgen Fritz, 01.09.2018) „Der Fisch stinkt vom Kopf her“, sagt der Welt-Kolumnist Henryk M. Broder. Auf die Frage, was ihn zum Brodeln bringe, antwortet er: zum Beispiel der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Der Mann sagt, er sei ganz überrascht, er habe mit so etwas nicht gerechnet. Eigentlich sei doch alles in Ordnung in Sachsen. Dazu Broder: „Der Mann ist ein sprachloser Schwätzer“. Hören Sie hier, was Broder, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sonst noch zu sagen hat zur Situation nicht nur in Chemnitz und Sachsen, sondern in ganz Deutschland.

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Broder: Wir brauchen ein Moratorium

(Jürgen Fritz, 19.06.2018) Ist Horst Seehofer der richtige Mann zur richtigen Zeit an der richtigen Position? Henryk M. Broder meldet da gewisse Zweifel an. Der Senf sei aus der Tube, den bekomme man da auch nicht wieder rein. In dieser Situation brauche es jemanden, dem man es abnehme, dass er für die Wiederherstellung der Ordnung einstehe und dies auch durchsetzen könne. Und dann wartet Broder mit einem, wie mir scheint, höchst vernünftigen Vorschlag auf, angesichts der Lage, in der wir uns befinden.

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Sie irren, Herr Broder, bezüglich des Islam

(Jürgen Fritz, 18.05.2018) Es sei „schwierig, den Islam zu definieren“ sagte der geschätzte Henryk M. Broder kürzlich in „Broders Spiegel: Die Islamisierung jeder Debatte“. Den Islam gäbe es gar nicht, ist immer wieder von verschiedener Seite zu hören und wer darauf herein fällt, ist damit bereits in die gezielt ausgelegte Falle getappt. Im folgenden werde ich versuchen zu verdeutlichen, was genau hier abläuft, wie diese Verschleierungsstrategie auf perfide Weise eingesetzt wird und warum wir dem auf keinen Fall auf den Leim gehen sollten.

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Henryk M. Broder über Heiko Maas: Müssen Sie sehen!

(Jürgen Fritz) Möchten Sie von Heiko Maas im Ausland vertreten sein? Oder ist Ihnen das irgendwie unangenehm, ja vielleicht sogar regelrecht peinlich? Wenn ja, dann sind Sie mit diesem Gefühl nicht alleine. Wahrscheinlich geht es zig Millionen Deutschen ähnlich, auf jeden Fall aber einem: Henryk M. Broder. Hören Sie hier, was dieser über Herrn Maas zu sagen hat. Schmunzeln erlaubt.

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Das wahre Gesicht der Linken und eine Frage an ARD, ZDF und den Verfassungsschutz

(Jürgen Fritz, 10.03.2020) Ende Februar, Anfang März 2020 kamen in Kassel rund 450 Personen zusammen, die eine Strategiekonferenz der Linkspartei durchführten. Mit dabei übrigens die beiden Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipping sowie Amira Mohamed Ali, die Nachfolgerin von Sahra Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, und Bodo Ramelow, der höchst umstrittene Ministerpräsident von Thüringen. Welche Abgründe sich auf dieser Strategiekonferenz auftaten und auch ganz offen ausgesprochen wurden, wirft etliche Fragen auf.

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Hass und Hetze von rechts bis links

(Herwig Schafberg, 25.02.2020) Es ist erst wenige Monate her, dass ein geistig durchgeknallter Rassist in Halle zwei Menschen erschoss, die als nichtjüdische Deutsche gar keinen Platz in seinem antisemitischen Feindbild hatten, aber als Opfer herhalten mussten, nachdem es ihm nicht gelungen war, jüdische Besucher einer Synagoge umzubringen. Der Irre war noch nicht vor Gericht gestellt, als dieser Tage ein anderer mutmaßlicher Psychopath in Hanau neun Menschen erschoss, die zum größten Teil in sein Beuteschema passten; es war jedoch nur ein Zufall, dass zur Tatzeit nicht auch Deutsche und insofern Menschen am Tatort waren, um deren Rettung vor dem Untergang es ihm ging, wenn man seinem Manifest glauben mag. Herwig Schafberg beleuchtet den rechten, aber auch den linken Hass.

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Eine Frage zur Causa Tichy – Claudia Roth

(Jürgen Fritz, 21.02.2020) Der „umstrittene Publizist“ Roland Tichy sei mit einer Klage gegen die Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen) vor Gericht gescheitert, meldet heute, man hat den Eindruck womöglich ein klein wenig genüsslich, der Deutschlandfunk. Dazu würde ich gerne nur eine einzige Frage stellen, so mir dies erlaubt wird.

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Höckes Dresdener Pegida-Rede vom 17.02.2020

(Jürgen Fritz, 18.02.2020) Gestern Abend fand in Dresden die 200. Pegida-Demonstration statt. Das erste Mal seit 2018 war Björn Höcke, einer der beiden thüringischen AfD-Sprecher wieder auf einer Pegida-Veranstaltung aufgetreten und das obschon die AfD seit Jahren versucht, auf Distanz zu gehen zu dieser Organisation, ohne jedoch den offenen Bruch zu wagen. Seit 2016 gilt der Beschluss, dass AfD-Mitglieder nicht mit Parteisymbolen dort auftreten sollen und Redeauftritte von Pegida-Vertretern sowie Pegida-Symbole auf AfD-Veranstaltungen sogar strikt abgelehnt werden. Verboten sind Reden von Parteimitgliedern allerdings nicht, so sie dort quasi als Privatperson auftreten, wenngleich sie vom AfD-Konvent eigentlich nicht gerne gesehen werden. Doch daran hält sich Höcke nicht mehr.

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NS-Geschichtsaufarbeitung der übelsten Sorte: Sogar Auschwitz wird für linke Zwecke missbraucht

(Daniel Matissek, 28.01.2020) Wie in Deutschland des 75. Jahrestags der Auschwitz-Befreiung gedacht wird, unterstreicht in besonders bitterer Klarheit eines: Anstelle der einstmals national-kollektiv zum Ausdruck gebrachten emotionalen Annäherung an dieses Datum, die zwischen rememorierter Bestürzung, Trauer und auch Dankbarkeit für die erzwungene Beendigung eines epochalen Menschheitsverbrechens oszillierte, ist ein inhaltsleeres, formelhaft heruntergebetetes Ritual getreten, das längst einem ganz anderen, schnöden Zweck dient: Der Bekämpfung eines rechtsextremen Phantoms, welches in alles Mögliche hineingedichtet wird und dessen Reinkarnation gegenwärtig vor allem in der AfD und anderen Vertretern des Konservatismus erkannt wird, wie Daniel Matissek deutlich macht.

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