Jesus von Nazareth: ein jüdischer Nationalist?

(Jürgen Fritz, 25.12.2020) Aus dem Wirken der historischen Person Jesus entstand das Christentum, eine Weltreligion mit 2,1 Milliarden Anhängern, mehr als jede andere metaphysisch spekulative Weltanschauung. Das Christentum ist global ausgerichtet. Alle Menschen seien Geschöpfe des einen und einzigen Gottes, so heißt es. War Jesus von Nazareth, der Stifter dieser Weltreligion, in Wahrheit aber gar kein Globalist, sondern ein jüdischer Nationalist? Was sagt die Forschung?

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Jesus von Nazareth: eine sich selbst fehlinterpretierende Antithese?

(Jürgen Fritz, 21.04.2018) Jesus sei das Gegenstück eines Genies, er sei ein Idiot, schrieb Friedrich Nietzsche in seinem Nachlass. Das mag übertrieben sein, gleichwohl traf der völlig Überdrehte damit doch einen wichtigen Punkt. Mit dem Nazarener beginnt nämlich die Anbetung des Niederen statt des Höheren hier auf Erden: „So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten“ (Matthäus 19,30), mithin eine Umwertung der Werte, die natürlich vor allem bei den Niederen sehr gut ankommt, unter welchen er auch seine ersten Anhänger fand. Ist der jüdische Wanderprediger damit nur eine Antithese zu dem zuvor Bestehenden, womöglich sogar eine, die sich selbst falsch interpretiert, oder stellt er schon die Synthese des Ganzen dar?

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Jesus von Nazareth: der erste Neue Linke?

(Jürgen Fritz, 03.04.2018) Aus seinem Wirken entstand das Christentum, die größte aller Weltreligionen mit mehr als zwei Milliarden Anhängern. Er wird verehrt wie kaum ein anderer, denn sein Anspruch war weit höher als der aller anderen Religionsstifter: Mensch und zugleich Gott beanspruchte er zu sein. Zumindest behaupten und glauben das Christen, wenngleich die Forschung hier eher zu einem anderen Bild kommt. Doch ist seine Lehre in Wahrheit nicht voll innerer Widersprüche und ist seine Moral nicht nur maßlos überzogen, sondern auch eine schwere Bürde, ja der Keim des Untergangs für Europa und die gesamte westliche Welt?

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Jesus: Vermenschlichter Gott oder vergotteter Mensch?

(Jürgen Fritz, 24.12.2020) Das Christentum, mit etwa 2,1 Milliarden Anhängern noch immer die größte Religionsgemeinschaft der Erde, nimmt seinen Anfang in einer Person: in Jesus. Das tun andere Religionen auch. Gleichwohl hebt sich Jesus von allen anderen Religionsstiftern markant ab. Denn er gilt den Christen als der menschgewordene Sohn Gottes, als die höchste Erscheinungsform des Heiligen in der Welt, ja als Gott. Wie diese Vorstellung entstanden ist, soll im folgenden erläutert werden.

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Wie ungebildet und wie antiintellektuell waren Jesus und die Urchristen?

(Jürgen Fritz, 11.06.2019) Dieser Text ist nicht für Christen gedacht, die so bleiben wollen, wie sie sind, die ihre eigenen Fundamente nicht reflektieren und kritisch würdigen wollen, die sich mithin nicht für historisch-kritische Forschung interessieren, sondern mit dem ihnen in der Kindheit und/oder später vermittelten christlichen Narrativ (Geschichten, Märchen, Mythen) völlig zufrieden sind, weil ihnen das Halt und Orientierung gibt, auf welche sie nicht verzichten wollen oder können. Der Text ist vielmehr gedacht für solche, die gerne wissen wollen, welches Bild die Geschichtswissenschaft und die historisch-kritische Theologie nach fast 250 Jahren intensiver wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Thema herausschälen konnten.

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Greta, der neue Jesus

(Jürgen Fritz, 30.05.2019) Sie geht freitags nicht zur Schule, er hat irgendwann überhaupt nicht mehr gearbeitet, auch nicht Montag bis Donnerstag und Samstag, Sonntag. Beide sind sie besessen von einer fixen Idee, die keine andere gleichwertige Idee neben sich duldet, siehe das erste Gebot: „Ich bin JHWH, dein Gott (deine fixe Idee), der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter (fixe Ideen) haben.“ Beide malen Untergangsszenarien an die Wand und weisen den einzigen Weg zur Erlösung. Doch die Parallelen gehen noch weiter.

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Jesus – ein radikaler Egalitarist?

(Jürgen Fritz) Aus seinem Wirken entstand das Christentum, die größte aller Weltreligionen mit mehr als zwei Milliarden Anhängern. In seiner Lehre konzentrierte sich Jesus von Nazareth primär auf die Armen und Schwachen und frönte einem radikalen Egalitarismus, der sich inzwischen zu einem wahren Gleichheitsfetisch entwickelte. War der Nazarener letztlich ein Feind jeglicher Aristokratie, was Europa nun in den Untergang zu führen droht?

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Nietzsche und der Nazarener

(Jürgen Fritz) Jesus von Nazareth ist die heilige Kuh des christlich geprägten Abendlandes, an die sich kaum einer ran traut. Einer, der sich traute, war Friedrich Nietzsche. Auch wenn ich kein großer Freund dessen Denken bin, aber müssen wir den Nazarener, dessen Lehre uns so viele Probleme einbrockte, insbesondere die fehlende Wehrhaftigkeit, die fehlende Fähigkeit zur Abgrenzung, dessen Lehre uns in immerwährender Infantilität und Unmündigkeit hält und damit unsere Selbstbestimmungsfähigkeit und unsere Würde untergräbt, nicht endlich vom Sockel stoßen und ihn einer substanziellen Kritik unterziehen, wenn wir uns als Menschheit weiterentwickeln, wenn wir endlich erwachsen werden, wenn wir endlich mündige, würdige Wesen werden wollen?

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Ethik: ein Überblick

(Jürgen Fritz, 21.06.2021) Ethik oder Moralphilosophie könnte man umschreiben als die rationale, kritische Überprüfung der Legitimität von moralischen Geltungsansprüchen. Sie ist mithin die Wissenschaft, welche als Untersuchungsgegenstand die Moral hat, ähnlich wie die Rechtsphilosophie das Recht oder die Religionsphilosophie die Religion. Hier ein erster Überblick über die Bereiche der Ethik.

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Gleichberechtigung – Gleichwertigkeit – Gleichstellung

(Jürgen Fritz, 29.05.2021) Gleichberechtigung, gleich wertvoll (Gleichwertigkeit) und Gleichstellung sind drei verschiedene Dinge, drei verschiedene Begriffe. Altlinke, denen wir die Errungenschaften der Aufklärung, die universalen Menschenrechte, die freiheitliche Demokratie, die Abschaffung der Ständegesellschaft mit ihren privilegierten Ständen (Klerus und Adel), das weltweite Verbot der Sklaverei und vieles mehr zu verdanken haben, kämpften für Gleichberechtigung.

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Ostern, ein Fest des Lebens in vorchristlicher Tradition

(Herwig Schafberg, 28.03.2021) Ostern naht, das Fest, das nach der keltischen Göttin Ostara benannt ist. Diese steht mit Ei und Hase als Zeichen für die Wiedergeburt der Erde im Frühling – also für die Jahreszeit, in der Pflanzen wieder zum Wachsen und Blühen kommen, Hasen als erste im Tierreich nach dem Winter zahlreichen Nachwuchs zur Welt bringen und sich auf der Suche nach Grünfutter bis in unsere Gärten wagen. Der Historiker Herwig Schafberg nimmt uns mit auf eine Reise durch die Zeiten und Kulturen.

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Christen und Muslime: einander ähnlicher als man denkt?

(Jürgen Fritz, 26.12.2020) Christentum und Islam gelten neben Buddhismus, Judentum, Daoismus, Baha’i und Hinduismus als zwei der sieben Weltreligionen und zwar als die beiden mit den meisten Anhängern. Alle metaphysisch spekulativen Weltanschauungen weisen natürlich Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. Zwischen Christen und Muslimen oder vielleicht genauer Mohammedanern sind die Gemeinsamkeiten aber größer als vielen bewusst ist.

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Was ich Heiligabend mit lieben Christenmenschen erleben durfte

(Jürgen Fritz, 25.12.2019) Heute feiert die Christenheit das Weihnachtsfest, welches für sie für die Geburt Christi steht. Zugleich steht Weihnachten für ein Fest des Friedens. Lesen Sie hier, was ich dieses Jahr an Heiligabend mit gleich mehreren lieben Christenmenschen erleben durfte, und was es mit dem Weihnachtsfest tatsächlich genau auf sich hat.

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Grüne und „Klimaretter“ sind keine „Gesinnungsethiker“, sondern inverse Rassisten

(Jürgen Fritz, 22.09.2019) Immer wieder ist zu lesen, Gutmenschen, Grüne und „Klimaretter“ seien „Gesinnungsethiker“. Ich halte diese Rubrizierung für nicht richtig. Sie alle sind primär, übrigens genau wie Sozialisten und Nazis, Teleologen (aus griech.: télos = Ziel), natürlich mit sehr unterschiedlicher Zielsetzung. Sobald das verstanden ist, wird auch klar, warum all diese Ideologen oft bis zum Äußersten bereit sind, wenn es sein muss, nur um das jeweilige Ziel, das als höherwertig angesehen wird, zu erreichen. Für sie alle gilt nämlich der Grundsatz: Der Zweck heiligt die Mittel.

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Warum werden Helden in postheroischen Gesellschaften gehasst?

(Jürgen Fritz, 05.06.2018) Die Haltung „Ich schulde nichts, daher muss ich nichts rückerstatten“ ist für jede Kultur selbstmörderisch, für eine politische Gemeinschaft sowieso. Diesen Selbstmord gilt es zu verhindern. Dazu muss den Menschen wieder verdeutlicht werden, wer welchen Wert für die Gesellschaft hat und wem welche besondere Wertschätzung gebührt. Unsere Helden verdienen nicht den Hass, der bedingt durch den Gleichheitsfetisch aus einem Gefühl der Minderwertigkeit entsteht, wenn man feststellt, selbst kein Held zu sein. Sie verdienen unsere besondere Achtung, Wertschätzung und Dankbarkeit.

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