Alice Weidel im Exklusivinterview mit David Berger

Ein Gastbeitrag von David Berger

Die smarte AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gab Philosophia perennis ein sehr interessantes Exklusiv-Interview, das mit freundlicher Genehmigung von David Berger, dem Betreiber von Philosophia perennis, hier wiedergegeben wird.

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Foto: (c) PR

A. VORWORT VON DAVID BERGER

„Die AfD hat ein Problem mit Homosexuellen“ lautete gestern noch eine Schlagzeile von Zeit-Online. Und in der Tat gilt die AfD bei vielen Menschen als „homophobe“ Partei. Unerklärlich bleibt vor diesem Hintergrund allerdings die Tatsache, dass eine offen mit ihrem Lesbisch-Sein umgehende Frau wie Alice Weidel zur Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl werden konnte. Hat die AfD wirklich ein Problem mit Schwulen und Lesben? Alice Weidel hat gestern mit mir darüber gesprochen.

B. DAS INTERVIEW

David Berger: Die AfD war und ist gegen die Ehe für Alle. Frau Weidel, wie stehen Sie ganz persönlich zur Ehe für Alle?

Alice Weidel: Ich lebe mit einer Frau zusammen und wir ziehen gemeinsam Kinder groß. Auch aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen begrüße ich grundsätzlich, und im Zweifel auch gegen die Mehrheitsmeinung meiner Partei, mehr Rechte für gleichgeschlechtliche Paare. Aber die aktuelle Jubellaune geht meiner Meinung nach an der Lebenswirklichkeit vieler homosexueller Menschen vorbei.

De facto sind die Probleme ganz andere als die „Ehe für alle“

Also, de jure gibt es jetzt durch die Ehe für Alle ein paar marginale Veränderungen gegenüber der eingetragenen Lebenspartnerschaft, allerdings gibt es de facto für Schwule und Lesben in diesem Land ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Tatsache, dass homophobe Übergriffe massiv zugenommen haben.

Verstehen Sie, den Schwulen und Lesben in diesem Land kann es am Ende des Tages egal sein, ob ihre Beziehung „eingetragene Lebenspartnerschaft“ oder „Ehe“ heißt, wenn sie sich dafür kaum noch Arm in Arm in großen Städten auf die Straßen trauen können.

Aber die sogenannten progressiven Kräfte in diesem Land freuen sich jetzt einfach mal darüber, wie weltoffen und tolerant unsere Gesellschaft durch dieses Gesetz doch geworden sei. Nur mit der Lebenswirklichkeit und den echten Gefahren für Schwule und Lesben hat das nicht viel zu tun.

Offen gelebte Homosexualität verschwindet langsam aus unserem Straßenbild

David Berger: Sie sprechen von Lebenswirklichkeit, können Sie erklären, welche Veränderungen Sie maßgeblich beobachten? 

Alice Weidel: Natürlich, ich gebe Ihnen drei kleine Beispiele:

In den 90er Jahren konnte man nicht durch die Innenstädte von Berlin, Hamburg und vor allem Köln laufen, ohne ständig Händchen haltenden und einander küssenden schwulen und lesbischen Paaren zu begegnen, die ihre Freiheit genossen. Das ist heute, jedenfalls in dieser Intensität, nicht mehr zu beobachten. Denn die Menschen haben immer mehr Angst vor den Reaktionen. Und ich spreche nicht von den Reaktionen deutscher Rentner sondern von denen vor allem junger muslimischer Migranten. Ich habe natürlich keine Statistik, die diesen Rollback belegen könnte. Aber mein subjektiver Eindruck ist ganz klar:

Offen gelebte Homosexualität verschwindet langsam aber sicher aus dem Straßenbild. Solche Entwicklungen laufen schleichend und kaum merklich über viele Jahre ab, aber es gibt sie. 

Und ausgerechnet die Aktivisten, die sich vorgeblich für die schwul-lesbische Community engagieren, tun nichts gegen diese Entwicklung, im Gegenteil. Diese Aktivisten empören sich lieber darüber, dass es noch nicht in allen Spaßbädern Familienkarten für Regenbogenfamilien gibt oder regen sich wochenlang darüber auf, dass an manchen Ministerien oder Rathäusern zum CSD keine Regenbogenflaggen gehisst werden.

Die Angst und Gewalt nehmen zu

Ich gebe Ihnen ein anderes Beispiel. Eine Freundin von mir arbeitet in Berlin als Lehrerin an einer Schule mit einem hohen Migrantenanteil. Aus Sorge vor den Reaktionen der Schüler, aber vor allem ihrer hauptsächlich muslimischen Eltern traut sie sich nicht, ihre Lebensgefährtin mit zu Schulveranstaltungen zu nehmen oder sich in der Nähe der Schule mit ihr zu zeigen. Sie hat sich nicht einmal im Lehrerkollegium geoutet. Die Angst davor, dass das jemals herauskommt, bedrückt sie wirklich sehr.

Und schließlich ein Beispiel, das mir Kölner Bekannte berichtet haben: Dort haben inzwischen fast alle Bars im größten schwul-lesbischen Ausgehviertel Sicherheitspersonal. Früher wäre das undenkbar gewesen. Trotzdem sieht man dort nahezu jedes Wochenende Polizeieinsätze gegen stehlende, raubende, prügelnde und grapschende Täter. Und die entstammen genau der Klientel, die sich in der Silvesternacht 2015 vor dem Kölner Hauptbahnhof zusammengerottet hat. Diese Leute sind nicht weg. Sie treten nur nicht mehr in Massen sondern jetzt in kleinen Gruppen auf und machen unvermindert weiter. Und die schwul-lesbische Szene ist eines ihrer liebsten Einsatzgebiete.

Die einzig große Gefahr ist die Islamisierung

Das waren nur drei kleine Beispiele. Ich könnte die Liste fortsetzen. Frau Göring-Eckardt freut sich auf die Veränderungen, die die Einwanderung und der verlässlich wachsende muslimische Bevölkerungsanteil mit sich bringen. Mich gruselt diese Entwicklung. Ich bin nicht naiv oder blind. Ich sehe die großen Gefahren für unsere Art zu leben. Mit der Ehe für Alle hat die Schwulen- und Lesbenbewegung das letzte große Ziel erreicht.

Jetzt kehren die links-grün dominierten Homosexuellen-Verbände nur noch die letzten Krümel tatsächlicher oder gefühlter Diskriminierung zusammen und übersehen mit ihrem Tunnelblick auf immer albernere Themen den sprichwörtlichen „Elefanten im Raum“, also die einzige große Gefahr, die uns wirklich droht. Und das ist die Islamisierung.

Die Wähler spüren die Demokratiefeindlichkeit unserer Gegner

David Berger: Wenn man sich die großen Medien und ihre Berichterstattung zur AfD in den letzten zwei Wochen anschaut, hat man den Eindruck: ein Skandal löst den anderen ab. Auf der anderen Seite sagen die Wahlprognosen der AfD ein zweistelliges Ergebnis vorher, das sehr zuverlässige Prognosetool von ScienceFiles geht inzwischen sogar von 15 % aus. Wie erklären Sie sich das?

Alice Weidel: Die Kampagnen der Mainstream-Medien haben sich in Rekordgeschwindigkeit abgenutzt. Immer mehr Menschen erkennen die Absicht hinter der Berichterstattung, sie sind durch die ständigen maßlosen Übertreibungen immun geworden gegen falsche oder zumindest tendenziöse Berichte der Massenmedien.

Auch werden die Kampagnen immer durchschaubarer und bedienen sich inzwischen auch persönlicher Angriffe weit unter der Gürtellinie. Wer so vorgeht, der will sich nicht inhaltlich mit unserer Partei auseinandersetzen, sondern sie einfach nur mundtot machen. Das ist demokratiefeindlich. Und das merken die Wähler.

Die AfD ist die einzige Schutzmacht für Schwule und Lesben in Deutschland

David Berger: Eine ähnliche Situation haben wir in der Homosexuellen-Community Deutschlands. Hier wird die AfD von Homo-Aktivisten schon mehr als zwei Jahre und unter enormem finanziellen Einsatz erbittert bekämpft. Und erlangt nun bei einer Wahlumfrage unter fast 40.000 homosexuellen Männern ebenfalls 12 Prozent, genau so viel wie die Grünen, die über Jahrzehnte hinweg als die Partei für Homosexuelle galten. Sind diese 12 Prozent masochistisch oder leiden sie an einem Stockholmsyndrom?

Alice Weidel: Der Kampf der Homosexuellen-Verbände gegen die AfD ist mir persönlich nicht einmal groß aufgefallen. Wir wurden in den letzten Jahren auf so vielen Ebenen so massiv angegangen, da machten diese Verbände den Kohl auch nicht mehr fett. Umso mehr erfreut es mich, dass wir trotzdem einen so großen Zuspruch unter Schwulen und Lesben erleben.

Wenn man ehrlich ist, erscheint die AfD auf den ersten Blick natürlich nicht als die erste Adresse, wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht. Ich bitte Sie aber auch darum, das nicht als Euphemismus zu verstehen. Vielmehr meine ich damit, dass der erste Blick oft trügt, denn bei genauerer Betrachtung ist die AfD die einzige echte Schutzmacht für Schwule und Lesben in Deutschland.

Alle anderen arbeiten letztlich gegen die Interessen von Homosexuellen

Alle anderen, einschließlich der Kirchen, Gewerkschaften, Homosexuellen-Verbände und vorneweg der Speerspitze des hegemonialen Diskurses, sprich der Grünen, arbeiten – bestimmt unbewusst, aber doch leider eindeutig – gegen die Interessen von Schwulen und Lesben. Denn sie leugnen die Gefahr, die uns dadurch droht, dass der muslimische Bevölkerungsanteil in Deutschland immer weiter wächst und mit ihm die Intoleranz gegenüber unserer Art zu leben. 

Die AfD ist die Partei, die für Recht und Ordnung und für die Bewahrung unserer freiheitlichen westlichen Kultur und Zivilisation steht. Und davon profitieren alle Bürger, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Ich kann also kein Stockholmsyndrom diagnostizieren – die Verteidigung der eigenen Lebensweise durch Schaffung innerer Sicherheit und Bewahrung unserer kulturellen und zivilisatorischen Errungenschaften trifft den Grund für den Zulauf zu uns wohl eher.

Der Islam ist der Homosexualität nicht gerade freundlich gesonnen

David Berger: Sie sprechen von muslimischen Problembezirken und der Gefahr für Schwule und Lesben sich dort als solche erkennbar aufzuhalten. Liegt dieser Hass auf Homosexuelle dort wirklich am Islam, der ja einige Jahrhunderte lang ausgesprochen homofreundlich gewesen sein soll und angeblich im Koran auch nicht homofeindlicher ist als das Alte Testament? Oder nicht vielmehr an der Tatsache, dass Menschen mit Migrationshintergrund bei uns schlechtere Chancen haben, dadurch weniger gebildet sind und daher mit anderen Randgruppen größere Schwierigkeiten haben?

Alice Weidel: Ich bin weder Historikerin, noch Theologin. Deshalb kann ich Ihnen den ersten Teil der Frage, also ob der Islam jemals homofreundlich war, nicht beantworten. Auch ein Vergleich zwischen dem Alten Testament und dem Koran ist mir nicht möglich. Das spielt für mein Leben aber auch nur eine untergeordnete Rolle.

Was jedoch sehr wohl eine Rolle spielt, ist, dass der heutige Islam der Homosexualität gar nicht freundlich gegenüber tritt, um es vorsichtig auszudrücken.

Alle Einwanderergruppen haben sich sehr gut assimiliert, außer den türkischstämmigen

Deutschland hatte in den vergangenen Jahrzehnten stets Zuwanderung aus der ganzen Welt. Insbesondere die große Einwanderungswelle der sechziger und siebziger Jahre hat viele Menschen nach Deutschland gebracht. Italiener, Jugoslawen, Spanier, Portugiesen, Griechen. Nach der Wende und dem Zusammenbruch der Sowjetunion gab es eine weitere große Migrationsbewegung, namentlich die Deutschrussen und mit ihnen auch viele andere Menschen aus dem ehemaligen Ostblock. Alle diese Einwanderergruppen haben sich hier perfekt integriert, ja assimiliert und sind heute unsere Mitbürger.

Eine Ausnahme stellen leider die türkischstämmigen Menschen dar. Auch da möchte ich nicht pauschalieren, es gibt sehr wohl gut integrierte und für unsere Gesellschaft wichtige Leistungsträger, aber ein sehr beachtlicher Teil dieser Menschen ist uns fremd geblieben und das obwohl viele, viele Jahre des Zusammenlebens hinter uns liegen. Unsere Art zu leben und die Freiheit, die insbesondere Mädchen und Frauen hier genießen, nicht nur sexuell, sondern allgemein in der Gestaltung ihres Lebens, wirkt auf sie offenkundig abstoßend. Jetzt stellt sich die Frage, wie viel ihre Religion, der Islam, hiermit zu tun hat.

Das könnte sehr wohl mit dem Islam zusammenhängen

Ich persönlich glaube, der Islam hat sehr viel damit zu tun. Ich möchte keine Diskussion darüber führen, ob dieses oder jenes so wortwörtlich im Koran steht, oder welche Hadithe historisch relevanter sind als andere, oder ob die Verhaltensweisen nur überlieferte kulturelle Prägungen sind, die mit dem Islam vermeintlich nichts zu tun haben. Das ist alles unerheblich.

Fakt ist, dass Studien unter hier geborenen, in diesem Staat erzogenen Jugendlichen, zeigen, dass Homosexualität ganz oben auf der Liste der verbotenen Handlungen, sprich Sünden steht. Und deshalb sind, in einem nicht unerheblichen Ausmaß, auch die Enkel der Gastarbeiter nicht in der Lage, homosexuelle Lebensweisen zu akzeptieren. Innerhalb dieser Gruppen geht es noch schlimmer zu.

Toleranz muss Grenzen haben

Es gibt Berichte von homosexuellen Migranten in Deutschland, die nach ihrem Coming Out gegen ihren Willen zwangsverheiratet wurden. Meine Art zu leben, also mit einer Lebenspartnerin gemeinsam Kinder aufzuziehen, gilt ihnen als „haram“, also verboten.

Deshalb hört meine Toleranz spätestens da auf, wo mir keine entgegengebracht wird. Ich halte die Erklärung mit den angeblich „schlechteren Chancen“ im Übrigen für einen bizarren Mythos, denn er impliziert strukturellen Rassismus durch die Mehrheitsgesellschaft. Darauf würde ich mich sogar einlassen, wenn es in der gesamten westlichen Welt auch nur ein einziges leuchtendes Beispiel für die gelungene Integration muslimischer Gemeinschaften in eine nicht-muslimische Mehrheitsgesellschaft gäbe. Aber das gibt es nicht. In Deutschland herrscht Chancengleichheit.

Verachtung für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur dürfen wir nicht dulden

Die Angriffe auf Homosexuelle zeigen aber nicht nur den Hass bestimmter Migrantengruppen, sie zeigen auch deren Verachtung für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur – also genau jenen Staat und genau die Kultur, die ihnen eine freie Entwicklung ermöglicht.

Wenn Eltern ihre Kinder so erziehen, dann ist das unverantwortlich. Solche Familien sind offensichtlich niemals wirklich bei uns in Deutschland angekommen.

Ich zweifle immer mehr an der geistigen Zurechnungsfähigkeit mancher Leute

David Berger: Vor eineinhalb Jahren wurden zwei junge Schwule von einer Gruppe arabischer Männer am Kottbusser Tor in Berlin mit peitschenden Ledergürteln über den Platz getrieben. Die großen Medien berichteten erst, nachdem mein Blog das Video davon bekannt gemacht hatte. Homoaktivisten wie Volker Beck äußerten sich, trotz vielfacher Aufforderung, dazu gar nicht. Dr. Birgit Bosold vom Schwulen Museum der SZ sagte in einem Interview, dass für Homosexuelle von Islamkritikern eine viel größere Gefahr ausgeht als vom Islam bzw. Muslimen. Was meinen Sie hierzu?

Alice Weidel: Ich kenne dieses grausame Video und auch die Geschichte dahinter. Einfach unfassbar, aber noch unfassbarer als die Tat selbst, finde ich die Reaktion, oder besser die Nicht-Reaktion der sogenannten Interessensvertreter der Homosexuellen. Würden sie ihre Funktion halbwegs ernst nehmen, würden sie keine Sekunde zögern, sich schützend vor die Opfer solcher schrecklichen Taten zu stellen. Ein ähnlicher Fall hat mich persönlich ganz besonders berührt. Er hat sich Anfang 2016 in Dortmund ereignet.

Ein transsexuelles Paar spazierte über die Straße und wurde von drei Nordafrikanern sexuell belästigt. Als die Männer bemerkten, dass es sich um transsexuelle Menschen handelt, hat man sie zunächst wüst auf Arabisch beschimpft und anschließend versucht, die beiden auf offener Straße zu steinigen! 

Die beiden konnten nur durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife gerettet werden. Ich glaube, die jungen Männer haben damals gegenüber den Polizisten sogar bereitwillig zugegeben, dass sie das als ihre religiöse Pflicht angesehen haben.

Wie man unter diesen sich rasant verändernden Umständen immer noch behaupten kann, die Gefahr durch Islamkritiker sei größer, als die durch den Islam selbst, erschließt sich mir nicht. Aber ich zweifle auch immer mehr an der geistigen Zurechnungsfähigkeit solcher Leute.

Wir werden verteufelt und verleumdet und die Indoktrination wirkt

David Berger: Auch nach diesem Interview wird in den Kommentarspalten von jenen Usern, die nur den Titel gelesen haben, der Kommentar auftauchen: „Seid ihr lebensmüde, die AfD zu wählen? Wisst ihr nicht, dass die uns wieder in Konzentrationslager stecken will?“

Alice Weidel:  Das ist tatsächlich ein Kampf gegen Windmühlen – aber es ist ein sehr wichtiger Kampf. Wir werden verteufelt, verleumdet und ständig mit der dunkelsten Zeit der deutschen Vergangenheit in Verbindung gebracht. Viele Menschen haben tatsächlich Angst vor uns, weil sie dieser Indoktrination aufsitzen. Ich kann ihnen das auch gar nicht verdenken. Die Panikmache wirkt allein schon durch ihre ständige Wiederholung.

Die AfD ist die Partei, die alle Bürger unseres Landes schützt

Unsere Aufgabe kann es aber nicht sein, solche Aussagen unwidersprochen stehen zu lassen oder uns arrogant abzuwenden. Wir müssen immer wieder aufs Neue diskutieren und mit unseren guten und richtigen Argumenten zu überzeugen versuchen. Die AfD ist die Partei, die alle Bürger unseres Landes – ungeachtet ihrer sozialen Stellung, ethnischen Herkunft oder sexuellen Orientierung – schützt.

Wir sind die einzige politische Kraft, die sich traut, die Bedrohungen, Diskriminierungen und Angriffe auf homosexuelle Menschen in Deutschland durch vornehmlich muslimische Migranten zu thematisieren. Alle andere fürchten sich davor.

Wir sagen: Es ist unerträglich, dass es No-Go-Areas für Homosexuelle gibt, es ist nicht hinnehmbar, dass rechtschaffene Bürger nur wegen ihrer sexuellen Orientierung in Deutschland Angst haben müssen.

C. JOURNALISTISCHE OFFENLEGUNG

Dr. David Berger, der Interviewer und Macher von Philosophia perennis, ist zwar CDU-Mitglied, hat sich aber offen dazu bekannt, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen. Er ist ebenfalls homosexuell und warnt seit vielen Jahren vor der Islamisierung Europas.

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Dieses Interview erschien zuerst auf dem sehr empfehlenswerten Blog von David Berger Philosophia perennis.

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Imad Karim: Vielleicht wird dies mein letztes Video sein

Von Imad Karim

Der bekannte Regisseur, Drehbuchautor, Fernsehjournalist und Islamkritiker Imad Karim hat heute auf Facebook folgenden mehr als besorgniserregenden Text veröffentlicht, der hier originalgetreu wiedergegeben werden soll. Bilden Sie sich bitte ein eigenes Urteil, was die ARD hier betreibt.

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Imad Karims Nachricht heute auf Facebook

Vielleicht wird das mein letztes Video sein!!!!! Meine Antwort auf die ARD-Diffamierung meiner Person durch Claus Hanischdörfer unter der Leitung von Thomas Reutter. Herr Hanischdörfer hatte in seiner ARD-Reportage „Im Netz der Lügen – Der Kampf gegen Fake News“, gesendet vom SWR, versucht, mich als Verbreiter von Fake news und Hater darzustellen.

Ich bin der Ansicht, dass er selbt in Bezug auf meine Person Fake News verbreitete. Ich überlasse Ihnen, selbst zu entscheiden, wer Fake News verbreitete, ich oder der Kollege Claus Hansichdörfer selbst.

Schauen Sie sich bitte das Video an und teilen Sie es, sofern Sie der Überzeugung sind, dass das Video teilenswert ist. Ich werde diffamiert, weil ich der Gesinnungsethik von Claus HanischdörferThomas Reutter eine Absage erteilt habe.

Meine persönliche Sicherheit ist seit dem Ausstrahlen der Reportage massiv gefährdet. Das sollte jeder wissen. Die ARD strahlte die Sendung trotz meiner schriftlichen Aufforderung, diese aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht zu tun. Ich würde die ARD verklagen, wenn ich die finanziellen Mitteln hätte und vielleicht mache ich das auch.

Deutschland, Heimat meiner Werte, ich bin nur dir und dem deutschen Grundgesetz gegenüber verpflichtet und nicht irgendwelchen Politikern, die kommen und gehen.

Schauen Sie sich bitte das Video an und fragen Sie Ihr Gewissen, ob es richtig ist, einen Demokraten wie mich öffentlich zu diffamieren.

Und unbedingt teilen, damit viele Menschen wissen, was und wie mit politischen Gegnern umgegangen wird.

Ich persönlich, bin durch verschiedene Anzeigen und Klagen durch Anwaltskosten ziemlich am Ende. Die ständigen Unterlassungserklärungen, Drohungen und Diffamierungen rauben mir jegliche Kraft aus, vor allem die Kraft, um mich um meine Familie und meine Arbeit zu kümmern. Vielleicht ist dieses großartige Land nicht mehr zu retten. Ich für mich weiß, wen ich am 24.09.2017 wählen werde. Aber ob das noch was ändern kann, weiß ich nicht mehr und bald will ich nicht mehr wissen. Meine Gegner sind viele weil sie alle noch bis gestern meine Freunde waren!

Dieses Land verliert jeden Tag…….die Freiheit und wer bin ich, um daran etwas ändern zu können. Ich bin als Exilant gekommen und werde als Exilant gehen.

Der Multikuluralismus ist zu einer neuen Religion geworden und ich habe immer alle Religionen verachtet.

Verzeih mir Deutschland, ich wollte mich als „Ausländer“ nicht einmischen und dennoch habe ich mich eingemischt, aus Liebe zu dir, Du großes, liebenswürdiges Land!

Imad Karims Film dazu: 24 Minuten gegen ARD Fake News

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Lesen Sie hier

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Bild: Youtube-Screenshot

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Islamausübungsverbot – auf lange Sicht unumgänglich

Von Jürgen Fritz

Immer wieder wird in westlichen Ländern ein Verschleierungsverbot diskutiert, teilweise inzwischen auch eingeführt. An das eigentliche Problem hat sich bislang aber niemand herangewagt: ein Islamausübungsverbot. Langfristig wird daran aber kein Weg vorbei führen, wenn die freie, aufgeklärte Welt überleben will.

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Die äußerliche, oberflächliche Diskussion um die Vollverschleierung

Diskutiert wird die letzten Jahren meist nur, ob wir in unserem Land die Vollverschleierung verbieten wollen bzw. sollen oder nicht. Belgien, Frankreich und die Niederlande haben dies vor Jahren bereits beschlossen und eingeführt. Auch in Tunesien, Kamerun, im Tschad und im Kongo gibt es solche Verbote. Eine freie Gesellschaft dürfe doch aber Frauen nicht verbieten, sich anzuziehen, wie sie wollen, meinen die einen. Niqab (Bild oben) und Burka (zusätzlich verschleierte Augen) seien aber ein Symbol der Unterdrückung, der Diskriminierung der Frau und widersprechen damit den Grund- und Menschenrechten, meinen die anderen. Denn es gilt Art. 3 Absatz 2 Grundgesetz:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Daher müsse dieses Symbol, welches dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht, verboten werden. Ja, was denn nun? Sollen wir die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum verbieten oder nicht?

Die Sichtweise, Menschen ihre Kleidung im öffentlichen Raum nicht vorzuschreiben beziehungsweise in keiner Weise einzuschränken – zuhause ja ohnehin nicht – ist sicherlich grundsätzlich richtig, sofern es sich um freie Gesellschaften handelt, in denen sich keine Gruppe einnistet, die einer totalitären Weltanschauung anhängt, welche qua ihrer Lehre danach trachtet, diese Weltanschauung überall durchzusetzen und zu verbreiten.

Bei der islamischen Weltanschauung und Lehre handelt es sich aber um eine solche, die nicht zwischen Welt 1 (Diesseits, Immanenz) und Welt 2 (Jenseits, Transzendenz) trennt, sondern die Regeln des Zusammenlebens im Diesseits aus uralten, archaischen (geistig völlig rückständigen) Schriften ableitet, die an- und vorgeblich aus dem Jenseits (Welt 2) und damit aus dem Absoluten herrühren sollen, die mithin nicht hinterfragbar, nicht kritisierbar und nicht weiterentwickelbar sind.

Denn Allahs Wort, so die Behauptung derer, die an solches glauben, könne nicht verbessert werden, da er als Allwissender imaginiert wird und Allwissende nicht entwicklungsfähig sind. Sie wissen ja von Anfang und zu jedem Zeitpunkt immer schon alles (daher können sie auch nicht denken im engeren Sinne, da dieses ja auf neue Erkenntnis abzielt, was voraussetzt, dass man eben noch nicht alles weiß).

Worum es in Wahrheit geht

Solche Regeln aus einer spekulativ angenommenen Transzendenz dürfen aber in einer aufgeklärten Welt niemals über die Gesetze gestellt werden, die die Staatsbürger einer freien, republikanischen, demokratischen Gesellschaft sich in Freiheit – und das heißt nach Rousseau und Kant in einem Akt der freiwilligen Unterwerfung unter das allgemeine Sittengesetz (kategorischer Imperativ) im Sinne des Allgemeinwohls – selbst gegeben haben.

Wenn die vorgeblichen Regeln aus der Transzendenz die Frau systematisch diskriminieren ebenso wie alle, die nicht bereit sind, an dieses Konstrukt, diese Imagination oder metaphysische Spekulation zu glauben, und zudem noch der Anspruch erhoben wird, dass diese Jenseitsregeln das Diesseits (Welt 1) aller absolut verbindlich regeln sollen, dann haben wir es ganz eindeutig mit einer verfassungswidrigen Weltanschauung zu tun.

Niqab und Burka respektive die Vollverschleierung sind nur ein Symbol dieser grundgesetzwidrigen, freiheits- und damit menschen- und menschenrechtsfeindlichen Weltanschauung, die letztlich darauf abzielt, genau das, wofür die Befürworter der freien Kleidungswahl eintreten wollen, für immer abzuschaffen. Insofern bleibt die ganze Burka-Diskussion völlig an der Oberfläche und erfasst nicht, worum es eigentlich geht.

In Wahrheit respektive unterhalb der Oberfläche geht es nicht um ein Verbot von Niqab und Burka (Stellvertreterdiskussion oder Ablenkungsmanöver), sondern um ein Verbot aller grund- und menschenrechtswidrigen, aller verfassungs-, freiheits- und menschenfeindlichen Weltanschauungen, also um ein Verbot des Islam selbst.

Und was ist mit der Religionsfreiheit?

Nun führen aber die Islam-Apologeten stets phrasen- und parolenhaft entweder irrtümlich (Unwissenheit) oder vielleicht auch als strategisch eingesetzte Waffe (Raffinesse und Hintertriebenheit) Artikel 4 des Grundgesetzes an und berufen sich auf diesen. Dazu folgendes:

Artikel 4 Grundgesetz ist weithin unverstanden und wird vom Bundesverfassungsgericht (religiös infiltriert?) seit Jahren viel zu weit und falsch ausgelegt. Der Ausdruck „Religionsfreiheit“ kommt im Grundgesetz überhaupt nicht vor, wurde vielmehr vom Bundesverfassungsgericht selbst installiert. In Artikel 4, Absatz 1 GG ist von Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit die Rede:

„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“

Die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit werden explizit als unverletzlich gekennzeichnet. Das, was in Ihrem oder meinem Kopf respektive in unserer Seele vor sich geht, geht keinen anderen etwas an. In einem freien Land kann jeder sowohl über das Diesseits (Welt 1) als auch über ein kontingentes (nicht notwendig existierendes) Jenseits (Welt 2) denken, was er will, und hierbei fühlen, wie ihm beliebt. Auch darf niemand zu irgendeinem Bekenntnis gezwungen werden.

Die Religionsausübung kann und muss bisweilen eingeschränkt werden!

In Absatz 2 ist sodann von freier Religionsausübung die Rede. Hier geht es also nicht um Gedanken und Gefühle, sondern um Handlungen, die andere Bürger tangieren können:

„Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“

Eine Unverletzlichkeit ist hier nicht formuliert und diese kann es in Bezug auf Handlungen auch nicht geben. Warum nicht?

Handlungen dürfen niemals dem Geist des Grundgesetzes widersprechen, auch nicht den Gesetzen. Handlungen, ob religiöse oder nicht, dürfen nicht die Grundrechte und die Freiheit anderer ungerechtfertigt einschränken. Vor allem aber dürfen Handlungen nicht darauf abzielen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung und insbesondere die Grund- und Menschenrechte abzuschaffen.

Die Religionsausübung darf also nicht nur eingeschränkt werden, sie muss eingeschränkt werden! Und zwar immer dann, wenn sie der Verfassung, die Rechte anderer oder dem allgemeinen Sittengesetz (kategorischer Imperativ) widerspricht. Siehe dazu Artikel 2, Absatz 1 GG:

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“

Das Menschenrecht auf „Religionsfreiheit“ ist somit auf das Denken und Fühlen sowie das Bekennen begrenzt. Es umfasst nicht das Leben und Handeln nach den religiösen Regeln, hier: nach der Scharia.

Staatsbürgerliche Rechte und Pflichten stehen über der Religionsausübungsfreiheit

Art. 140 des Grundgesetzes legt hierbei ganz eindeutig fest, dass die Artikel 136 bis 141 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 Teil des Grundgesetzes sind (Inkorporation). Und in Artikel 136, Absatz 1 der Weimarer Reichsverfassung heißt es unmissverständlich:

„Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt.“

Damit aber ist die Rangordnung ganz klar und unumstößlich festgelegt: Die staatliche Rechtsordnung (staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten) steht immer über der Religionsfreiheit und über den religiösen Regeln. Genau dies negiert aber die islamische Weltanschauung, die meint – und jeder Muslim muss dies mitmeinen, wenn er sich keinen Frevels schuldig machen will! – die an- und vorgeblichen Gesetze Allahs stünden über jeder weltlichen Ordnung, da diese – aus islamischer Sicht – ja nur Menschenwerk sei.

Warum an einem Islamausübungsverbot kein Weg vorbei führt

Dieser Widerspruch ist schlechterdings nicht aufhebbar und die gesamte islamische Weltanschauung damit unheilbar verfassungswidrig, für immer mit dem Grundgesetz sowie allen freiheitlichen Verfassungen dieses Planeten inkompatibel, da Allahs Wort (Verbalinspiration – das Originalwort Gottes) im Gegensatz zur Bibel (nur göttlich inspiriertes Menschenwort) nicht weiterentwickelbar, nicht revidierbar ist.

Die Ausübung des Islam muss somit verboten werden, da dieser auf lange Sicht auf die Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung abzielt und von diesem Ziel nicht abrücken kann, ohne sich selbst zu verraten. Alles andere als ein Islamausübungsverbot käme aber wiederum einem Verrat an unserer eigenen Verfassung, an der freien Welt, an Aufklärung und Humanismus, an den Menschenrechten und am Mensch-Sein des Menschen selbst gleich.

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Literaturempfehlungen

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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Es gibt keine Islamisierung!

Von Jürgen Fritz

Zehn relative und zugleich apodiktische, unumstößliche, ewige Wahrheiten, die nicht in Frage zu stellen sind. Wehe dem, der es wagen sollte!

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Prolog

Auch der Relativist braucht absolute Gewissheiten, die nicht in Frage gestellt werden dürfen. Aber diese sind andere als die, die der Objektivist hat, dessen Wahrheiten absolut abzulehnen sind. Dies ist kein Widerspruch in sich! Und selbst wenn es einer wäre, spielte dies keine Rolle, da der Relativist – und etwas anderes als ein solcher zu sein ist einfach unschicklich, zumindest für Europäer und ganz besonders für Deutsche – den Gedanken des Widerspruchs bereits ablehnt, da mit diesem schon die erste Diskriminierung einhergeht, nicht nur derer, die es mit dem Denken nicht so haben, sondern überhaupt, was keiner näheren Begründung bedarf.

Daher seien die folgenden zehn relativistischen, absoluten, apodiktischen, unumstößlichen und ewigen Wahrheiten hiermit verkündet, die niemand in Frage stellen sollte. Wer meint, dies gleichwohl tun zu müssen, dem wird es nicht gut ergehen. Dafür wird mit absoluter Sicherheit gesorgt werden!

Die neuen zehn Gebote

1. Es gibt keine Islamisierung! Und es gibt auch nicht DEN Islam! Es gibt überhaupt keinen Islam, nur Muslime.

2. Gewalt, Grausamkeit und Brutalität, Frauen- und Menschenverachtung haben nichts mit dem Islam zu tun, können gar nichts mit ihm zu tun haben, weil es ja gar keinen Islam gibt. Siehe (1).

3. Es gibt auch nicht DEN Muslim. Jeder Muslim ist anders. Wenn ein Muslim sechsjährigen Mädchen, jungen oder auch 60-, 80- oder 90-jährigen Frauen mal schnell Finger in sie einführt, sie vergewaltigt, anderen den Kopf abschneidet, ihnen Säure ins Gesicht schüttet, sie in die Luft sprengt oder mit einem Messer absticht, dann war er gar kein Muslim. Was er dabei ruft, spielt keinerlei Rolle. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass ein solcher Verbrecher ein Deutscher ist, der nur südländisch aussieht und einen leichten Akzent hat. Insofern muss das auch gar nicht mehr untersucht werden.  Auf jeden Fall aber ist er ein Rechter. Oder ein armer Mensch, um den man sich einfach viel zu wenig gekümmert hat, um den wir uns viel mehr bemühen müssen.

4. Im Grunde gibt es auch keine Muslime, sondern nur Menschen. Diese sind alle gleich! Außer Nazis und überhaupt Deutsche. Das sind keine richtigen Menschen. Eigentlich gar keine. Das sind Bestien.

5. Wer behauptet, es gäbe eine linkstotalitäre, psychopathologische Gesinnungsdiktatur, die Massenmedien wären hiervon weitgehend durchdrungen und würden immer mehr zur Lügen- und Propagandapresse verkommen, der ist ein Rechter, wenn nicht sogar ein Nazi, was im Grunde das Gleiche ist. Er ist also kein Mensch, sondern eine Bestie.

6. Für Bestien gelten selbstverständlich keine Grund-, Bürger- und Menschenrechte. Mit solchen Kreaturen kann man machen, was man will. Vor allem muss man sie streng zensieren und ihnen die digitalen Stimmbänder herausoperieren. Egal was man mit ihnen anstellt, man bleibt immer ein anständiger Mensch, der für das Gute kämpft. Bei diesem Kampf müssen eben manchmal drastische, brutale, auch böse Dinge getan werden, die aber nicht wirklich böse sind, sondern nur auf den ersten Blick so scheinen. In Wahrheit sind sie gut, weil sie sich ja gegen die Bösen richten.

7. Vor allem darf man lügen und heucheln, bis sich die Balken biegen, ja das muss man sogar. Es ist ja für das Gute, sprich gegen die Bösen. Wer böse ist, bestimmen die Guten. Und sonst niemand! Wer die Guten sind, bedarf keiner Erläuterung. Die Guten sind die Guten. Schluss, Punkt, aus.

8. Genau genommen gibt es auch keine Menschen, denn das würde alle Nichtmenschen diskriminieren. Eigentlich gibt es gar nichts, denn die Existenz eines Seienden würde jegliches Nichtseiende ausgrenzen, mithin dieses diskriminieren.

9. Alles bisher Gesagte ist nichtig, denn es würde das Gegenteil des Gesagten diskriminieren.

10. Es gibt gar kein Gegenteil. Allein der Gedanke, dass es so etwas wie ein Gegenteil geben könnte, stellt bereits eine Spaltung und somit eine Diskriminierung der einen Seite dar, wenn nicht sogar beider!

Epilog

Heiko Maas ist ein vorzüglicher Bundesjustizminister und lupenreiner Demokrat. Und Angela Merkel ist eine völlig selbstlose Frau, der es nicht um brutale und skrupellose Machtpolitik geht, sondern ausschließlich um das Wohl des eigenen Volkes, dem sie – ganz ihrem Amtseid eingedenk – hingebungsvoll Tag und Nacht dient. Beide sind grundehrliche, aufrichtige, zutiefst anständige Menschen.

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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„Allah verfluche euch!“ – Wie arabische Medien auf die Homo-Ehe reagieren

Von Jürgen Fritz

Gestern beschloss der Deutsche Bundestag die Einführung der Home-Ehe. Constantin Schreiber (ARD) berichtet wie arabische Medien hierauf reagieren.

Constantin Schreiber (3)

Deutscher Bundestag: Die Homo-Ehe soll kommen!

Gestern beschloss der Deutsche Bundestag die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partner (Schwule und Lesben) zu öffnen. In den deutschen M-Medien wird das regelrecht gefeiert. Ja, nicht wenige unserer „Qualitätsjournalisten“ sprechen sogar davon, dass die „politische Diskriminierung“ nun ein Ende habe. Ganz anders dagegen arabische Medien, wie Constantin Schreiber berichtet.

Was arabische Medien dazu sagen

Der junge, kritische Orientexperte und Bestsellerautor (Inside Islam – Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird) sowie Grimme-Preisträger von der ARD (der passt dort gar nicht hin) berichtet auf Twitter folgendes:

Arabische Medien berichten, unsere lesbische Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wolle nach dem „Ehe für alle“-Beschluss nun ihre Partnerin heiraten. Kommentar der arabischen Medien: „Allah verfluche euch!“

Constantin Schreiber (2)

Die innere Widersprüchlichkeit der Linken und „Liberalen“

Der geneigte Leser wird sich womöglich folgende Fragen stellen: Und genau diese Leute wollen die, die gerade die Homo-Ehe beschlossen haben, millionenfach zu uns holen? Merken die denn ihre eigene Widersprüchlichkeit nicht einmal mehr, ja merken die eigentlich überhaupt noch irgendetwas?

Blöd – blöder – am …

Wer von beiden nun die blöderen sind, darüber zu urteilen maßt sich der Autor dieses Artikels nicht an. Er will jedoch nicht verhehlen, dass diese Meldung geeignet war, einen mehrminütigen Lachflash in ihm zu evozieren. Es lebe Absurdistan!

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Bilder: Twitter-Screenshot

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Weche dämm Islam doo

Von Jürgen Fritz

Ein Pfälzer macht sich Gedanken über den Islam.

Moskau (4)

Wieso kriechen nen die iwwerhaupd nix uff die Reih do unne?

Weche dämm Islam doo häbb ich mer jedzd amol a bissel Gedangge gemachd. Däss isch jo so was Ähnliches wie a Relichion. Die glaawen jo ach annen Godd. Die häßen dänn bloß annerschd. Alla oder so.

Jedzd häbbisch mich awwer gfrochd, wie däss kumme duud, daß die Islamer odder Mossläms odder wie die häßen, daß die sich dauernd gecheseidich umbringgen, weil jeder besser wisse will, was der Alla do iwwerhaupd will, und daß die sunnschd iwwerhaupd nix uff die Reih kriechen. Die sinn doch ach nidd bleeder wie mir. Jedenfalls nidd viel. Awwer die hänn jo gar nix do unne, außer vielleicht ihr Eehl unn Kalaschnikofs. Unn selbschd die hänn se nidd selwer konschdruierd und gebaud. Wie kummden däss?

Frieher warn die jo gar nidd so bled

Dabei warn doch die Arabber frieher in de Medizin unn in de Maddematik mol ganz weid vorne, vor dausend Johr odder so. Unn sogar Fillosoofe hänn die amol katt. Awwer dänne ihre Biecher die hänn se dann ins Faier gschmisse. Und warum? Ai weche däm Islam! Die machen jo alles kabudd, was nidd vun däm Dings do kummd, vun dänne ihrm Memmed oder wie der hääßd. Unn Maddematik und Fillosofie hodd där jo gar nidd verschdanne.

Die missen sich doch dauernd uff de Bodde schmeiße, sich selwer unnerwerfe. Wenn do änner, jedzd nur mol zum Beispiel, grad a Rechenuffgab löse wolle deed, dann missd der sich midde drin uff de Bodde schmeiße und bääde. Bis där widder hoch kummt, hodd der doch alles widder vergässe.

Dengge hänn die nidd so gern

Unn iwwerhaupt, däss Dengge däss wollen die doch gar nidd do unne. Do käm vielleichd änner uff die Idee, daß do gar nidd alles stimme dud, was in dänne ihrm heilische Buch, däm Kaplan odder wie däss häßt, was do drin stehe duud. Do hänn die doch Angschd devor!

Unn wenn däs Dengge kontrollierd unn verbode wärd, ja jedzd üwwerlechen dochemol ihr Laid, do weehrn doch ach bei uns alle so äähnlich wie ich jedzd. Do kann doch gar nix Gescheids debei rauskumme. Vielleichd missd mer jo dän Kaplan do äähfach ganz umschreiwe.

Die Moslämms merken jo ach, daß do ebbes nidd stimme kann

Unn dann noch ebbes. Die Moslämms odder wie die hääßen, die merken jo ach, daß do irschendwas schief laave dud. Die frochen sich jo achemol, warum bei dänne immer nur so a Chaos herrschd unn de Laid so schlechd geht. Eigendlich missdst dänne jo grad gut gehe, wenn se doch die ääähnzich richtich Relichion hänn. Do missd sich doch ihrn Alla grad um se kimmre. Also frochen die sich doch ach, was do nidd stimme dud.

Wenn jedzd änner uff die Idee kääm, dasses dän Alla gar nidd gäwwe dud, dann griechd där doch soford Angschd, was die mit dämm mache deeden, wenn där däs sachd odder ach nur dengge dud.

Die arme Kärl wärrn doch immer bloß klääh gemachd

Unn bees wärre uff dänn Alla, däss darf mer jo ach nidd. Die kennen jo nidd sache: „Ja sachemol Alla, warum kümmerschd du dich nid emol a bissel besser um uns? Wieso gehtsen dänne Ungläubiche viel besser? Wieso sinnen die viel schlauer als mir unn wissen viel määh? Führschd du uns a bissel an de Naas rum?“ Däss kännen die doch nidd sache!

Die Moslämms odder wie die häßen die wärren doch immer bloß klääh gemachd und der anner, der Alla ganz groß. Unn dann sinn se sogar noch klänner wie die Ungläubiche unn kummen sich ganz minderwärdich vor.

Kännd mer den Kaplan nidd kompledd umschwreiwe?

Awwer der Zorn, daß däss alles so isch unn die nix uff die Reih kriechen, der muß jo irchendwo hiie. Unn desdewesche sinn die annere die Beese, wo an allem Schuld sinn. Unn deswesche missen die entweder ganz wegg odder unnerworfe wärre. Dann isch känner mä do, an däm mer merke kennd, daß däss alles Quatsch is.

Ai was määhnenen ihr? Weehr däss nidd besser, wämmar dänn Kaplan kompledd umschreiwe deed? Wie kännd man däss mache, ohne daß die däss merken?

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Sind wirklich alle Religionen gleich?

Von Jürgen Fritz

Das naive, unkritische Bewusstsein meint, Religion sei a priori und per se etwas Gutes, unabhängig vom Inhalt, so als ob, um es bildlich auszudrücken, alles, was in einer Flasche ist, gut schmecken müsse. Was für ein Bewusstsein hatten die Väter des Grundgesetzes? Und wie wird dies inzwischen gegen uns eingesetzt?

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Alle Religionen sind gleich. Basta!

Das naive, unkritische Bewusstsein meint, Religion sei a priori und per se etwas Gutes (andere meinen ähnlich unkritisch ein a priori Schlechtes), unabhängig vom Inhalt, so als ob, um es bildlich auszudrücken, alles, was in einer Flasche ist, gut (oder schlecht) schmecken müsse. Auf die Idee, dass in einer Flasche auch Essig sein könnte oder ein vergiftetes Getränk, kommt es nicht, ja kann es gar nicht kommen, weil es Geschmack des Inhalts und Flasche noch nicht voneinander zu abstrahieren vermag. Der Geschmack ist für das naive, unkritische Bewusstsein an die Flasche gekoppelt, untrennbar mit ihr verbunden.

Was für ein Bewusstsein hatten die Väter des Grundgesetzes?

Hinzu kommt, dass es aus den meisten etwas anders gearteten Flaschen niemals trinkt, dennoch aber seine Geschmackserlebnisse auf alle anderen Flaschen und deren Inhalt überträgt, weil sie doch so ähnlich aussehen. „Es sind doch auch Flaschen! Und was in einer solchen drin ist muss gut schmecken!“ – Was für ein Bewusstsein hatten die Väter des Grundgesetzes?

Inhalte prüfen verboten

Unsere derzeitige Regierung und ihre Kartell-Freunde verbieten übrigens die Prüfung, was in den Flaschen einer bestimmten fremden Sorte, die die meisten von nicht kennen, drin ist. Ja sie verbieten sogar, diese Frage überhaupt aufzuwerfen und das zu thematisieren. Warum wohl? Na weil alles, was in einer Flasche drin ist, a priori gut ist. Also muss man doch den Inhalt gar nicht mehr prüfen. Ist doch klar, oder? Muss man nur ein bisschen logisch denken.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt

Aber dann müsste man ja, wenn man andere vergiften will, einfach nur …

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