Hass und Hetze von rechts bis links

(Herwig Schafberg, 25.02.2020) Es ist erst wenige Monate her, dass ein geistig durchgeknallter Rassist in Halle zwei Menschen erschoss, die als nichtjüdische Deutsche gar keinen Platz in seinem antisemitischen Feindbild hatten, aber als Opfer herhalten mussten, nachdem es ihm nicht gelungen war, jüdische Besucher einer Synagoge umzubringen. Der Irre war noch nicht vor Gericht gestellt, als dieser Tage ein anderer mutmaßlicher Psychopath in Hanau neun Menschen erschoss, die zum größten Teil in sein Beuteschema passten; es war jedoch nur ein Zufall, dass zur Tatzeit nicht auch Deutsche und insofern Menschen am Tatort waren, um deren Rettung vor dem Untergang es ihm ging, wenn man seinem Manifest glauben mag. Herwig Schafberg beleuchtet den rechten, aber auch den linken Hass.

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Eine Frage zur Causa Tichy – Claudia Roth

(Jürgen Fritz, 21.02.2020) Der „umstrittene Publizist“ Roland Tichy sei mit einer Klage gegen die Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen) vor Gericht gescheitert, meldet heute, man hat den Eindruck womöglich ein klein wenig genüsslich, der Deutschlandfunk. Dazu würde ich gerne nur eine einzige Frage stellen, so mir dies erlaubt wird.

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Höckes Dresdener Pegida-Rede vom 17.02.2020

(Jürgen Fritz, 18.02.2020) Gestern Abend fand in Dresden die 200. Pegida-Demonstration statt. Das erste Mal seit 2018 war Björn Höcke, einer der beiden thüringischen AfD-Sprecher wieder auf einer Pegida-Veranstaltung aufgetreten und das obschon die AfD seit Jahren versucht, auf Distanz zu gehen zu dieser Organisation, ohne jedoch den offenen Bruch zu wagen. Seit 2016 gilt der Beschluss, dass AfD-Mitglieder nicht mit Parteisymbolen dort auftreten sollen und Redeauftritte von Pegida-Vertretern sowie Pegida-Symbole auf AfD-Veranstaltungen sogar strikt abgelehnt werden. Verboten sind Reden von Parteimitgliedern allerdings nicht, so sie dort quasi als Privatperson auftreten, wenngleich sie vom AfD-Konvent eigentlich nicht gerne gesehen werden. Doch daran hält sich Höcke nicht mehr.

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NS-Geschichtsaufarbeitung der übelsten Sorte: Sogar Auschwitz wird für linke Zwecke missbraucht

(Daniel Matissek, 28.01.2020) Wie in Deutschland des 75. Jahrestags der Auschwitz-Befreiung gedacht wird, unterstreicht in besonders bitterer Klarheit eines: Anstelle der einstmals national-kollektiv zum Ausdruck gebrachten emotionalen Annäherung an dieses Datum, die zwischen rememorierter Bestürzung, Trauer und auch Dankbarkeit für die erzwungene Beendigung eines epochalen Menschheitsverbrechens oszillierte, ist ein inhaltsleeres, formelhaft heruntergebetetes Ritual getreten, das längst einem ganz anderen, schnöden Zweck dient: Der Bekämpfung eines rechtsextremen Phantoms, welches in alles Mögliche hineingedichtet wird und dessen Reinkarnation gegenwärtig vor allem in der AfD und anderen Vertretern des Konservatismus erkannt wird, wie Daniel Matissek deutlich macht.

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YouTube löscht Hamed Abdel-Samads Kanal

(Jürgen Fritz, 20.06.2019) Seit langem schon sehen wir eine Art digitale Säuberungswelle, die durch unser Land läuft und nicht nur durch dieses. In den USA soll es noch weit schlimmer sein. Unliebsame Stimmen, Kritiker, Nicht-Konforme bzw. Nicht-Opportunisten sollen offensichtlich mehr und mehr mundtot gemacht werden. Ihnen werden gleichsam die digitalen Stimmbänder fein säuberlich operativ entfernt, so dass sie zwar noch ihre Lippen zu bewegen vermögen, aber keine Töne mehr herauskommen, die andere hören können. Einer von diesen, denen man so eine Behandlung angedeihen lassen möchte, ist Hamed Abdel-Samad, der vor kurzem noch dem Bundespräsidenten öffentlich sagte, was er von dessen Glückwunschtelegramm an den Iran zum Jahrestag der Islamischen Revolution hält und dem YouTube nun sogar seinen Kanal komplett gelöscht hat.

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Hat es Sinn, mit Neuen Linken respektive Linksradikalen zu reden?

(Jürgen Fritz, 27.04.2019) Vor zweieinviertel Jahren veröffentlichte ich einen Artikel, warum man mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollte, der für sehr viel Aufsehen sorgte. Offensichtlich war es mir gelungen, mitten in ein riesiges Wespennest zu stechen. Nun ist nicht jeder Grüne, nicht jeder Neue Linke ein psychopathologisch gestörter Gutmensch, das hatte ich, wer den Text genau liest, niemals behauptet. Wenn ich über die Gefährlichkeit von verletzten Flusspferden schreibe, sage ich nicht, dass alle Flusspferde verletzt und gefährlich seien, und ich sage nicht, dass andere Tiere, zum Beispiel verletzte Raubkatzen ungefährlich wären. Heute will ich die Fragestellung ausweiten: Hat es überhaupt Sinn, mit Neuen Linken und Linksradikalen zu reden, wenn ja welchen, oder kommt dies letztlich einem sinnlosen Unterfangen gleich?

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Adrian F. Lauber zieht sich aus der Migrationsdebatte zurück: „Deutschland ist nicht mehr zu retten“

(Adrian F. Lauber, 26.12.2018) Sind Deutschland und Europa als Ganzes noch zu retten oder sind die seelischen Deformationen bei hunderten Millionen Menschen viel zu tiefgehend, so dass dies kaum noch möglich sein wird? Läuft es letztlich entweder auf eine Separation, eine Teilung Deutschlands und Europas hinaus oder aber den völligen Untergang unserer Kultur, einen Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung, einen neuen Absolutismus und Totalitarismus? Adrian F. Lauber, einer der Engagiertesten und Tiefgründigsten, scheint sich meiner Analyse anzunähern, zieht aber anders als ich den Schluss daraus, sich aus der Migrationsdebatte zurückziehen zu wollen, weil er für sich darin keinen Sinn mehr zu erkennen vermag.

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Diskurssimulation im Petitionsausschuss

(Axel Stöcker, 10.10.2018) Wie der Petitionsausschuss die Chance zum Bürgerdialog verpasste. „AfD-Wähler zurückgewinnen“ lautete die Devise der Kanzlerin nach der Bundestagswahl. Und ihr neuer Fraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus legte erst kürzlich nach: Man müsse „einen neuen Anlauf nehmen“ um mit Protestwählern ins Gespräch zu kommen. Dabei müsse man ihnen zeigen: „Wir wollen euch nicht verurteilen, sondern eure Meinung ist uns wichtig“. Wenn dies mehr als Lippenbekenntnisse gewesen sein sollten, dann hat man eine große Chance zum Dialog grandios vergeigt, wie Axel Stöcker en dé­tail aufzeigt.

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Vera Lengsfeld: Zur öffentlichen Anhörung unserer Petition im Deutschen Bundestag

(Vera Lengsfeld, 09.10.2018) Gestern, am Montag, dem 8.10.2018, war es so weit: Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages musste die Petition zum Stopp der illegalen Einwanderung in einer öffentlichen Anhörung behandeln. Das Interesse der Öffentlichkeit war groß. Mehr als 150 Interessenten hatten sich vor dem Paul-Löbe-Haus eingefunden. Es musste kurzfristig ein weiterer Raum zur Verfügung gestellt werden, damit alle, die nicht im Anhörungssaal dabei sein, die Sitzung auf der Leinwand verfolgen konnten. Um es vorweg zu sagen: Es war eine absolute Bankrotterklärung der Politik.

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Unsere Lügenbarone und amtlichen Hetzer empfinden Aufklärungsarbeit als „Angriff auf ihre Wahrheitssysteme“

(David Berger, 02.09.2018) Je mehr sich das linksgrüne Merkel-System unter Druck sieht, umso heftiger schlägt es um sich und umso verräterischer wird die Sprache. Ein besonders krasses Beispiel hierfür lieferte jetzt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit seiner Rede von „Wahrheitssystemen“. Da würde sogar George Orwell noch staunen, die David Berger deutlich macht.

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Hamed Abdel-Samad: Zeigen Sie Größe, Frau Merkel, und treten Sie zurück! Sie waren und sind nicht alternativlos

(Jürgen Fritz, 11.06.2018) Manche sehen in ihr eine Art Mutter Teresa, andere die Weltkanzlerin und „Führerin der freien Welt“. Gertrud Höhler bezeichnete sie schon vor Jahren in Anspielung an die Mafiafilme als „Die Patin“. Wieder andere vermögen in ihr nichts weiter zu sehen als eine gemeine Rechtsbrecherin und Totalversagerin im Kanzleramt, einige sogar als diejenige, die Deutschland und Europa den größten Schaden zufüge seit Adolf Hitler. Die Einschätzungen bezüglich Angela Merkel gehen weit auseinander, sehr weit. Eines steht jedoch fest: Die Rücktrittsforderungen werden immer lauter, so auch heute von Hamed Abdel-Samad.

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Imad Karim: Der Islam selbst kennt keine Unterscheidung Islam – Islamismus

(Imad Karim) Gestern fand eine Anhörung im Amri-Untersuchungsauschuss des Deutschen Bundestages statt zum Thema: gewaltbereiter Islamismus. Der Ausschuss soll klären, welche Lehren aus dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz gezogen werden können. Insbesondere ging es um die Frage, wie der Islamismus vom Islam abgegrenzt und einer Radikalisierung junger Menschen entgegengewirkt werden könne. Imad Karim war als Sachverständiger geladen, um seine fachkundige Einschätzung zum Islamismusbegriff abzugeben. Karim konnte besonders authentisch Einblick in den muslimischen Kulturkreis geben, in welchem er nicht nur sozialisiert wurde, sondern mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte. Er berichtete aus dem Innenleben des Islams und erläuterte, dass das im Westen als Hauptmerkmal des Islamismus geltende Bestreben, eine allein religiös legitimierte Gesellschaft zu schaffen, auf den Islam insgesamt zutreffe.

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Gemeinsame Erklärung prominenter Publizisten, Künstler und Wissenschaftler

(Jürgen Fritz) Rund tausend Autoren, Publizisten, Künstler, Wissenschaftler und andere Akademiker haben in einer gemeinsamen Erklärung den friedlichen Demonstranten gegen die Asylpolitik der Bundesregierung ihre Solidarität zugesichert. Ein aus meiner Sicht ganz wichtiges Zeichen, dass diese Personenkreise sich hinter die Aktionen auf der Straße stellen. Es tut sich was im Lande und die Wellen schlagen immer weitere Kreise. Machen auch Sie mit.

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Eva Herman: Es ist gefährlich geworden, selbst zu denken

(Eva Herman) Selbst denken und seine Analysen offen auszusprechen, ist gefährlich geworden in der vorgeblich freien Welt. Bloß nicht mehr auffallen, nichts Falsches sagen, haben immer mehr Zeitgenossen längst tief internalisiert. Ja, eigenständiges Denken und die Ergebnisse dessen offen kundzutun, kann inzwischen regelrecht bedrohlich werden. Das ist ein klares Zeichen für den Absturz respektive die Regression einer Gesellschaft, konstatiert Eva Herman, und fragt: Wo sind unsere couragierten Denker geblieben, die nicht hinterher- oder mit-, sondern mutig vorausdenken oder einfach nur ihren eigenen Weg gehen und sich von diesem auch bei noch so heftigem Gegen- oder Seitenwind – natürlich immer nur von einer Seite – nicht abbringen lassen?

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