Deutschland, Schlaraffenland: Auf dem Weg in die Selbstzerstörung

(Jürgen Fritz, 27.09.2017) Am 17. September 2016 nahm Rolf Peter Sieferle sich im Alter von 67 Jahren das Leben. Als Vermächtnis hinterließ der große Gelehrte, Zivilisationskritiker und Regierungsberater zwei Manuskripte, die im Februar 2017 als Bücher erschienen sind: Finis Germania und Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung. Einige Monate vor seinem Tod hatte Sieferle bereits einen fulminanten Essay veröffentlicht, den letzten vor seinem Freitod, unter dem Titel „Deutschland, Schlaraffenland – Auf dem Weg in die multitribale Gesellschaft“, der hier wiedergegeben werden soll. Einen besseren, tiefgründigeren und treffenderen Text eines Historikers gelesen zu haben, kann ich mich nicht erinnern.

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Finis Germania

(Jürgen Fritz, 19.06.2017) Ein Buch sorgt derzeit für Schlagzeilen wie kaum ein anderes: FINIS GERMANIA von Rolf Peter Sieferle. Bei Amazon ist es auf Platz 1 der Verkaufscharts gestürmt. NDR Kultur und die SZ nahmen es auf ihre Liste „Sachbücher des Monats“. Doch dann geschah Unglaubliches. Plötzlich war das Buch wieder weg von der Liste und der es drauf brachte gleich mit. Außerdem setzte der NDR die Zusammenarbeit mit der Jury bis auf weiteres aus, weil sie die Unverfrorenheit besessen hatte, Sieferle zu nominieren. Doch was ist so skandalös an seinem Buch?

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