Das ganze Elend der SPD in 90 Sekunden

(Jürgen Fritz, 28.11.2018) „So, sehr geehrter Herr Hebner, jetzt sach ich Ihnen mal wat. Ich habe nicht studiert, ich weiß auch nicht, was ein Argument ist, aber ich hab Recht. Und wissen Sie auch wieso? Weil ich hab von Leben gelernt. Und de Leben schreibt immer de Wahrheit.“ Mit diesen Worten beginnt unsere Lieblings-Sozi ihre fulminante Intervention im Deutschen Bundestag. Der Rest ist legendär und hier so dargestellt, dass es schier unmöglich ist, nicht zu lachen, und einem zugleich das ganze Elend dieser Partei überdeutlich vor Augen führt, so dass man sofort versteht, warum sie nur noch bei 14 Prozent steht. Aber sehen und hören Sie selbst.

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Wählen Sie die zwei Witzbolde des Jahres

(Jürgen Fritz, 23.11.2018) Zu den Top-Favoriten auf den Titel dürften auf jeden Fall Kai Gniffke (ARD) und Peter Frey (ZDF) gehören. Aber auch Angela Merkel (CDU), Heiko Maas (SPD) und Thomas Walde (ZDF) werden recht gute Chancen eingeräumt. Stimmen Sie hier ab und wählen Sie: den Witzbold des Jahres. Um Ihnen die zugegeben nicht ganz einfache Wahl etwas zu erleichtern, hat JFB Ihnen eine kleine Zusammenstellung gemacht, quasi als Entscheidungshilfe.

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Migrationspakt nicht bindend? Von wegen!

(Jürgen Fritz, 19.11.2018) „Er ist rechtlich nicht bindend, und deshalb steht Deutschland dazu“, sagte unsere Kanzlerin in ihrer ganz eigenen Logik, die sich allen anderen Sterblichen entzieht und die von der im Vergleich dazu doch eher schlichten aristotelischen Logik nicht mehr erfasst werden kann. Ich finde ja schon lange, das aber rein intuitiv, nicht auf Grund logischer Überlegungen, dass man im Grunde alles rechtlich nicht Bindende sofort unterschreiben und dann dazu stehen sollte. Alles andere ergäbe doch gar keinen Sinn, oder? So weit, so klar. Aber jetzt kommt diese Eva Herman daher und stellt das mit dem „rechtlich nicht bindend“ in Frage. Ich gestehe: Jetzt bin ich dann doch etwas verwirrt. Was sollen wir denn jetzt tun? Sollen wir das unterschreiben oder nicht? Hören Sie mal selbst, was diese Herman da sagt. Also ich weiß nicht, das ist doch Quatsch, oder?

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Jean-Claude, wieso hast du denn zwei unterschiedliche Schuhe an?

(Jürgen Fritz, 18.11.2018) Im Internet machen schon wieder Gerüchte die Runde, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sei durch den Genuss alkoholischer Getränke erneut etwas derangiert gewesen, so dass er nicht bemerkt habe, zwei unterschiedliche Schuhe angezogen zu haben, und sei damit zu einer Pressekonferenz mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa und dem Präsidenten des Europäischen Rats Donald Tusk auf der Bühne erschienen. Dort erst habe es eine aufmerksame Dame bemerkt, die Juncker dann auf den Fauxpas aufmerksam gemacht hätte. Doch dies ist nicht richtig. Hier die Auflösung des Sachverhalts.

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Abstimmung: Neuer Name für „Die Grünen“ gesucht

(Jürgen Fritz, 11.11.2018) Nach fast 39 Jahren wird es nun endlich Zeit für eine auch äußerliche Anpassung. Die Grünen wollen sich daher einen neuen Namen zulegen. Seit 1993 heißen sie ja offiziell Bündnis 90/Die Grünen, aber das ist erstens viel zu lang und zweitens spielt das ehemalige Bündnis 90 eh keine Rolle mehr. Außerdem, so dachten sich die Noch-Grünen, wenn die SED sich in nicht mal 18 Jahren viermal umbenennen kann, dann wollen wir da nicht völlig zurückstehen und uns wenigstens ein zweites Mal umbenennen. Im Gespräch sind nun 20 Vorschläge. Helfen Sie bitte den Grünen mit, einen optimal passenden neuen Namen zu finden und stimmen Sie hier mit ab. Das Ergebnis wird dann der Parteiführung direkt übermittelt.

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Was wird von der Merkel-Ära bleiben?

(Jürgen Fritz, 09.11.2018) Nach über 18 Jahren an der CDU-Spitze und über 13 Jahren Kanzlerschaft neigt sich die Merkel-Ära ihrem Ende zu. Zeit zu fragen, was von dieser Frau bleiben wird. Eine der ersten, die diese Frage explizit stellten, war die heute-show. Was von dieser im allgemeinen zu halten ist, muss wohl nicht näher erläutert werden, aber das Resumee von Olaf Schubert ist tatsächlich mehr als sehens- und vor allem hörenswert. Und dann macht er ihr am Ende sogar noch ein mehr als großzügiges Angebot. Wer hätte das gedacht?

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Fleischhauer: Fühle mich von Flüchtlingen nicht bedroht, Klonovsky: Ich mich von der „Erderwärmung“ auch nicht

(Michael Klonovsky, 04.11.2018) Der achtbare Jan Fleischhauer, der bei Spiegel online als eine wenige Millimeter rechts der Mitte platzierte anthropomorphe Kondensatorplatte ein intellektuelles Spannungsfeld zu allen anderen Kolumnisten dort fingieren darf, schreibt in seiner letzten und ansonsten recht löblichen Kolumne, die „Erklärung 2018“ sei „not my cup of tea“, denn er fühle sich nicht von Flüchtlingen bedroht. Dies lesend, schoss es mir wie Prophetenworte durch den Kopf: Der Mann hat ja recht! Mir geht es eigentlich genauso!

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Lisa Fitz: Bevor ich mich aufrege, ist es mir lieber egal

(Jürgen Fritz, 30.10.2018) Wissen Sie, was postheroisches Regieren ist? Stellen Sie sich einfach eine Kröte vor, die auf der Autobahn sitzt und nicht weg geht. Die sagt: „Wir schaffen das“, während links und rechts die LKW vorbeirauschen. Ganz wichtig dabei: Empörungsverweigerung. Nach dem Motto: Bevor ich mich aufrege, ist es mir lieber egal. Dabei gilt: Wer heute was Falsches sagt, der wird entsorgt, der kommt weg. Deswegen sagen viele lieber gar nichts, was aber nicht heißen muss, sie würden wenig reden. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Und kennen Sie auch schon das neue Mediengrundgesetz und wissen Sie wie PR-Demokratie funktioniert? Nein? Lisa Fitz erklärt es Ihnen.

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Zeitreise: Wie die Zumus ins Land der Logostai kamen

(Gerhard Kramler und Jürgen Fritz, 04.10.2018) Seit Urzeiten lebte der Stamm der Zumus auf der Erde, seit sie den Ahnen von ihrem Gott geschenkt worden war. Die Zumus lebten im Wald oder in der Steppe. Wo immer sie etwas zu essen oder zu jagen fanden, da gingen sie hin. Und sie teilten immer alles gerecht auf. Wenn sie einmal irgendwo nicht mehr glücklich waren, zogen sie einfach weiter. Irgendwo gab es immer einen Ort, der mehr Glück für sie bereithielt beim Sammeln und Jagen. Irgendwo würden sie immer etwas finden, das hatte ihr Gott ihnen versprochen. So lebten sie glücklich alle Tage. Doch dann geschah etwas Unnatürliches, sehr Seltsames, das für einige Verwirrungen sorgen sollte.

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Rechtsradikaler Umsturz Deutschlands in letzter Sekunde verhindert

(Pluto, 02.10.2018) Mein Gott, war das knapp! 69 Jahre nach ihrer Gründung konnte die Bundesrepublik vor einem rechtsextremistischen Umsturzversuch bewahrt werden. Förmlich in letzter Sekunde wurde die hochgefährliche Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“ gerade noch rechtzeitig gestoppt, ehe alles vorbei gewesen wäre, was Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg – vor allem natürlich dank der Türken – aufgebaut hat. In James Bond-Manier wurde die sechsköpfige, schwer bewaffnete rechte Terrorzelle, die womöglich sogar die Weltherrschaft anstrebte, dingfest gemacht. Doch dies sollte allen linksschaffenen Bürgern eine Warnung sein und verdeutlichen, dass der Kampf gegen rechts nochmals deutlich intensiviert werden muss!

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Hallo Frau Merkel, wie wär’s mit einem Scherbengericht?

(Inge Steinmetz, 23.09.2018) Hallo Frau Bundeskanzlerin, mein Name ist Inge Steinmetz, ich bin blond und habe wieder – nein, immer noch – Fragen. Kennen Sie den Begriff „Scherbengericht“? Nein, hat nichts mit einem Dienstessen zu tun. Oder vielleicht doch? Das Scherbengericht war in der Antike ein Verfahren, unliebsame oder zu mächtige Bürger aus dem politischen Leben einer Stadt zu entfernen. Als Stimmzettel wurden Tonscherben verwendet, auf die die Teilnehmer des „Gerichtes“ den Namen einer unliebsamen Personen schrieben. Soll ich es mal an einem einfachen Beispiel erklären?

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Kanzlerin beliebt wie kein anderer Politiker!

(Archi W. Bechlenberg, 23.09.2018) Wer hätte das gedacht? Von wegen die ewige Kanzlerin wäre bald am Ende! SPIEGEL ONLINE faselte schon vom einem „dramatischen Autoritätsverlust“ der „schwachen Parteichefin“. Alles Unsinn. Das Merkel fährt weiter. Und wie es fährt! Ja mehr noch: die Kanzlerin ist beliebt wie kein anderer Politiker in Deutschland. Archi W. Bechlenberg kam über nicht ganz legale Wege an streng geheime Informationen heran und weiß nun genau, womit dieses Wunder zusammenhängt. Ich konnte ihn dazu überreden, diese Geheiminformationen exklusiv auf JFB zu veröffentlichen. Wenn also dieser Blog in Kürze nicht mehr erreichbar sein sollte, dann wissen Sie warum.

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Weshalb ich mir erlaubt habe, Johannes Kahrs für die Wahl zu Mister Germany anzumelden

(Jürgen Fritz, 15.09.2018) Hass mache hässlich, meinte diese Woche der überaus schöne Johannes Kahrs von der schönen SPD in seiner schönen Bundestagsrede. „Schauen Sie doch in den Spiegel“, rief er sodann denen zu, die er selbst für überaus unansehnlich hält und die er zuvor bereits minutenlang beschimpft hatte. Völlig zu Recht natürlich! Warum sollte ein so schöner Mann so hässliche Kollegen nicht auch öffentlich ihrer Hässlichkeit bezichtigen dürfen? Das hat mir wiederum so gut gefallen, ja ich fand das so schön, dass ich mir erlaubt habe, Herrn Kahrs, der ohne Frage das Zeug hat zu viel Größerem, bei einem speziellen Wettbewerb anzumelden, bei welchem er, da bin ich ganz gewiss, als einsamer Sieger hervorgehen wird.

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