Der große Augenblick

(Dokumentation, 17.09.2021) Eine der schönsten Kurzgeschichten. Unendlich traurig und zugleich wunderschön. Vor allem aber: mit einer tiefen Wahrheit über das Wesen der äußeren und der inneren Freiheit.

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Nine Eleven: Der Tag, an dem Islamisten fast dreitausend unschuldige Menschen mordeten

(Jürgen Fritz, 12.09.2021) Am 11. September 2001 verübte das islamistische Terrornetzwerk Al-Qaida unter der Führung von Osama bin Laden zwischen 8:14 Uhr und 10:06 Uhr Ortszeit vier Anschläge. 19 Al-Qaida-Mitglieder, darunter 15 Staatsangehörige Saudi-Arabiens, aufgeteilt in drei Fünfer- und eine Vierer-Gruppe, schafften es, vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt zu bringen und die mit Flugreisenden besetzten Maschinen in Angriffswaffen umzuwandeln.

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20 Jahre 9/11: Verschwörungs-Verirrungen und Wirrungen amerikanischer Bündnispolitik

(Herwig Schafberg, 11.09.2021) Heute vor zwanzig Jahren wurden die Twin Towers des World Trade Center in New York zum Einsturz gebracht. Urheber waren augenscheinlich Flugzeugentführer, die ihre Maschinen in die Türme gelenkt hatten. Oder lag die Ursache für der Einsturz  woanders, wie mancher bis heute glaubt? Zu diesem Irrglauben hat die Bündnispolitik der US-Amerikaner in Afghanistan sowie anderswo möglicherweise beigetragen, wie Herwig Schafberg verdeutlicht.

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Zuerst Enthauptung, ab 1968 Genickschuss: Wie die DDR-Sozialisten Menschen hinrichteten

(Jürgen Fritz, 16.08.2021) Bis 1968 haben die Sozialisten in der DDR Menschen offiziell enthauptet. Dann stellte man auf Genickschuss um, weil es wiederholt vorkam, dass das Fallbeil den Kopf nicht vollständig abtrennte, teilweise bis zu dreimal hinunterschießen musste, bis der Hinzurichtende tatsächlich tot war. Die letzte Hinrichtung fand 1981 statt, als Dr. Werner Teske auch nach damals gültigem DDR-Recht per Nahschuss rechtswidrig exekutiert wurde.

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Sicario: eine Allegorie auf den Zustand der westlichen Welt?

(Jürgen Fritz, 15.08.2021) In Sicario tritt die Haupt- und Identifikationsfigur, die idealistische FBI-Agentin Kate Macer (Emily Blunt) eine Reise ins Herz der Finsternis an. Dabei droht sie, jede Orientierung zu verlieren. Vor allem in der Figur des ehemaligen kolumbianischen Staatsanwaltes und jetzigen Auftragskillers (Benicio del Toro) stellt sich ihr immer mehr die Frage, wie weit man gehen darf, um das Böse zu bekämpfen. Eine Allegorie auf den Zustand der westlichen Welt?

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Moderne Grundlegung des Begriffs der Nation durch Emmanuel Joseph Sieyès

(Jürgen Fritz, 13.08.2021) Emmanuel Joseph Sieyès‘ Schrift Qu’est-ce que le Tiers État? (Was ist der Dritte Stand?) vom Januar 1789 ist bis heute die auflagenstärkste politische Flugschrift aller Zeiten. Sie gilt als programmatisch für den modernen Begriff der Nation, da Sieyès darin alle Menschen, gleich welcher Herkunft, die sich den Idealen der Französischen Revolution – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – verpflichtet fühlen, dem dritten Stand = der Nation zurechnet.

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Die Marketingmeisterleistung der Internationalsozialisten

(Jürgen Fritz, 04.08.2021) Die Internationalsozialisten haben es nach 1945 geschafft, das Böse an den Nationalsozialisten ganz auf den vorderen Teil des Wortes zu projizieren, diesen Teil vollkommen zu diskreditieren und verächtlich zu machen, ja regelrecht zu verteufeln – er sei an allem schuld gewesen, an allem! – und dies ganz tief in zig Millionen Seelen hinein zu brennen beziehungsweise weltweit in hunderte Millionen Seelen, während sie es zugleich vollbrachten …

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Die Klimasekte

(Jürgen Fritz, 22.07.2021) In archaischen Zeiten „erklärten“ die Priester Naturkatastrophen als Strafen der Götter. Seit der jüdischen Erfindung, ihrer christlichen Umformung und der Migration dieser Vorstellungen – beginnend mit Paulus, später durch Mönche – nach Europa, wo bis dahin solch monokausales Denken eher fremd war, waren die Naturkatastrophen dann im Mittelalter, bis hinein in die frühe Neuzeit eine Strafe des einen und einzigen Gottes, also dieser aus dem …

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Der Pakt der Macht mit dem Christentum: die konstantinische Wende

(Jürgen Fritz, 23.05.2021) Durchgesetzt habe sich der Katholizismus nicht wegen seiner „Rechtgläubigkeit“, sondern weil er sich durchsetzte, wurde er rechtgläubig, schrieb einst Karlheinz Deschner. Der Katholizismus „siegte, weil er am besten organisiert, im Konkurrenzkampf am brutalsten war… Doch erst nachdem ihn Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert favorisiert hatte, schlug er alle seine christlichen Gegner durch Zerstörung ihrer Kirchen, Konfiskation, Zwangstaufen und andere ähnliche Mittelchen nieder. Dass sich in der Geschichte nicht immer die Besten behaupten und der Sieg selten mit der Wahrheit identisch ist“, sei gerade von der theologischen Forschung oft betont worden. „Auf dem Sektor des Geistes jedenfalls sind die Entscheidungen über das, was ‚rechter‘ Glaube und ‚Irrlehre‘ war, meist nicht gefallen, sondern fast stets auf dem der Macht“, so Deschner. In der Tat spielte der Pakt der Macht mit dem Christentum für dessen Überleben und Aufstieg eine Schlüsselrolle – bis heute.

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Wolf Biermann 2006: Deutschland verrät Israel

(Jürgen Fritz, 17.05.2021) Im Oktober 2006 hielt der Schriftsteller und Liedermacher Wolf Biermann eine Gastvorlesung in Jerusalem und Haifa. Es ist hoch interessant, was Biermann bereits vor fast 15 Jahren konstatieren musste und wie wenig sich seither geändert hat, wenn es nicht sogar noch deutlich schlimmer wurde. Eine mehr als bemerkenswerte Rede.

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Hamas: ihre Entstehung, ihre Ideologie und ihr Ziel

(Jürgen Fritz, 16.05.2021) Über zweitausend Raketen hat die Hamas innerhalb weniger Tage vom Gazastreifen aus auf Israel abgeschossen. Tausende weitere Raketen soll sie besitzen. Die radikalislamische Palästinenserorganisation, 1987 als ein Zweig der Muslimbruderschaft gegründet, wurde von der EU, den USA, Israel und auch arabisch-islamischen Staaten als Terrororganisation eingestuft. In der 1988 veröffentlichten Gründungscharta zeigt sich die Ideologie der Hamas und ihr Ziel.

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In Erinnerung an Sophie Scholl und die weiße Rose

(Jürgen Fritz, 09.05.2021) Heute vor hundert Jahren, am 9. Mai 1921, wurde Sophie Scholl geboren. Am 22. Februar 1943 haben die Nationalsozialisten die 21-Jährige zusammen mit ihrem Bruder Hans und dem Kommilitonen Christoph Probst mit der Guillotine enthauptet. „So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln,“ sagte Sophie am Tag ihrer Hinrichtung.

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Mütter gegen Krieg

(Herwig Schafberg, 08.05.2021) Es war ein weiter Weg von der göttlichen Thetis zur menschlichen Mutter Alvins und Milovans. Achilleus, der mehr als jeder andere in der Antike für Kraft und Schönheit stand, wurde von dem Pfeil getroffen, den der göttliche Apollo in die Achillesferse gelenkt hatte, und starb, wie von den überirdischen Mächten vorher bestimmt. Alvin und Milovan dagegen überlebten den Krieg, weil ihre Mutter nicht hinnehmen wollte, was irdische Mächte über ihre Köpfe hinweg beschlossen hatten.

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Christian Morgenstern: Die unmögliche Tatsache

(Jürgen Fritz, 06.05.2021) Heute vor 150 Jahren, am 6. Mai 1871, wurde in München Christian Morgenstern geboren. Er starb am 31. März 1914 im Alter von nur 42 Jahren in Untermais, Tirol, Österreich-Ungarn. Ihm zur Erinnerung ein paar Zeilen aus „Stufen“ (1907) sowie sein Gedicht „Die unmögliche Tatsache“ und als Zugabe „Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst“.

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