Widerstand gegen die Widerwärtigkeit der Welt

(Jürgen Fritz, 20.07.2018) Der Mensch bedarf in der Welt mit all ihren Widerwärtigkeiten des Trostes. Und er bedarf der Orientierung. Von wo sollten Trost und Orientierung aber kommen, wenn nicht von einem Höheren? Und was vermag der Künstler der Widerwärtigkeit der Welt entgegenzusetzen?

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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Unter den lebenden deutschen Geisteswissenschaftlern der einzige, den man mit Fug und Recht Philosoph nennen darf

(Michael Klonovsky, 15.07.2018) Er zählt zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Denkern der Gegenwart. Unbestritten schreibt er das beste Deutsch seiner Gilde: Peter Sloterdijk. Michael Klonovsky besuchte den philosophischen Schriftsteller, wie er sich selbst nennt, vor knapp sechs Jahren auf Korsika und verfasste anschließend eine wunderbare Schilderung der Begegnung.

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Die Troerinnen – der Tag nach der Schlacht

(Jürgen Fritz, 12.07.2018) Troja liegt in Schutt und Asche. Der Tag nach seiner Zerstörung: Die gefangenen Trojanerinnen werden bei den Schiffen ihrer Feinde gesammelt und als Sklavinnen an die Heerführer der Achäer verteilt. Tragischer Höhepunkt: die Tötung des letzten potentiellen Thronfolgers. Astyanax, der kleine Sohn Andromaches und Hektors, muss sterben, damit Troja auf keinen Fall wieder zu alter Macht gelangen kann, wie einst nach der Einnahme durch Herakles, der Priamos am Leben ließ. Das eherne Gesetz: Wer den neuen Machthabern gefährlich werden kann, muss ausgeschaltet werden.

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Ein Gemeinschaft bilden: die Schlacht bei den Thermopylen

(Jürgen Fritz) Gemeinschaften sind mehr als nur Gesellschaften. Gemeinschaften haben eine innere Verbundenheit. Sie fühlen sich zusammengehörig, zum Beispiel als Schicksalsgemeinschaft. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl beruht auf Gemeinsamkeiten, beispielsweise einer gemeinsamen Geschichte, einer gemeinsamen Sprache, einer gemeinsamen Tradition, Religion, Kultur, gemeinsamen Sitten und vor allem gemeinsamen Wertvorstellungen, einer gemeinsamen Moral. Im Extremfall ist der Eine bereit, für den Anderen oder für die Gemeinschaft zu sterben, wenn diese angegriffen wird. Man hält zusammen, wenn es drauf ankommt. Die größten Gemeinschaften, die Menschen bislang bilden konnten, die solch eine innere Verbundenheit zusammenschweißte, waren Nationen.

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Die Büchse der Pandora

(Jürgen Fritz) Das bekannte Sprichwort von der Büchse der Pandora dürfte den meisten ein Begriff sein. Doch woher diese Ausdrucksweise stammt, ist vielen nicht bewusst. Wer war Pandora und was hatte es mit dieser ominösen Büchse auf sich?

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Warum sind Grüne und Linke ähnlich antisemitisch wie ihre Großeltern?

(Jörg Gebauer) Ein zentrales Motiv der Nazis war der Antisemitismus. Grüne und Linke bekämpfen vorgeblich Nazis, sympathisieren zugleich mit Palästinensern und Muslimen, die jedoch ihrerseits nicht selten antisemitisch sind. Und auch bei Grünen und Linken selbst entdeckt man ähnliche Tendenzen. Wie passt das alles zusammen? Überhaupt nicht, möchte man meinen, doch Jörg Gebauer zeigt Zusammenhänge auf, die einiges verständlich machen könnten, was hier tatsächlich stattfindet.

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