Oscar-Academy forderte Will Smith auf, die Zeremonie zu verlassen, der weigerte sich

(Jürgen Fritz, 31.03.2022) Nachdem Will Smith bei der Oscarverleihung auf die Bühne ging und Chris Rock ins Gesicht schlug, hat die Academy ihn aufgefordert, die Zeremonie zu verlassen. Dieser weigerte sich aber. Die Academy räumt ein, Fehler gemacht zu haben, und hat am Mittwoch ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Scharfe Kritik an Smith, der Academy und dem Publikum kommt auch von etlichen Kollegen.

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Oscarverleihung 2022: „Coda“ ist Film des Jahres, „Dune“ erhält sechs Preise

(Jürgen Fritz, 28.03.2022) Die beiden großen Gewinner-Filme der diesjährigen Oscarverleihung sind Coda und Dune. Die größten Verlierer sind der zwölffach nominierte The Power of the Dog und die beiden siebenfach nominierten Belfast und West Side Story. Und große Verlierer sind auch trotz seines Oscars als Bester Hauptdarsteller Will Smith mit seiner Gewaltaktion gegen Chris Rock und die Veranstaltung selbst.

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Das war nicht gespielt: Will Smith schlägt Chris Rock bei Oscarverleihung ins Gesicht

(Jürgen Fritz, 28.03.2022) Heute Nacht fand in Los Angeles die 94. Oscarverleihung statt. In Erinnerung wird wohl vor allem eine Szene bleiben. Während in der Ukraine die Gewalt die Regie übernommen hat, der erste Angriffskrieg in Europa seit 1945 tobt, steht Will Smith mitten in der Veranstaltung auf, geht auf die Bühne und schlägt dem anmoderierenden Chris Rock wegen eines Scherzes mit voller Kraft ins Gesicht.

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Russische Geschichtspolitik und ukrainische Leidensgeschichte

(Herwig Schafberg, 27.03.2022) Geschichte ist nicht das, was entstand, sondern was erzählt wird. Soll sie der Aufklärung dienen, darf Entstandenes nicht verklärt werden, wie es im Kontext der Entstehung von Nationen häufig geschieht. Das ist besonders verhängnisvoll, wenn dadurch nationale Besitzansprüche legitimiert werden sollen, wie etwa russische Ansprüche auf die Ukraine. Kurzer Beitrag zur Aufklärung von Herwig Schafberg.

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Wie die Russen die Ukraine „entnazifizieren“

(Jürgen Fritz, 21.03.2022) Boris Romanchenko, der Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora, hat vier Konzentrationslager überlebt. Die russische „Entnazifizierung“ der Ukraine überlebte er nicht. Am Freitag wurde er in seinem Haus in Charkiw durch eine russische Bombe getötet.

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71 Prozent der Russen stehen hinter Putin, Tendenz steigend

(Jürgen Fritz, 18.03.2022) Nach all den Selbstlügen der letzten Jahrzehnte wird nun direkt die nächste verbreitet, so von Olaf Scholz (SPD) und anderen: Das sei nicht Russlands, sondern Putins Krieg, als ob in all den Panzern, in all den Kampffliegern, die Bomben auf Krankenhäuser und Schulen abwerfen, hinter all den Raketenrampen, die zivile Ziele beschießen, hinter all den hunderttausenden Gewehren, die auf Ukrainer schießen, Putin stünde oder säße.

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Wirtschaftskrieg: So werden wir die russische Ökonomie zerstören

(Videotipp, 12.03.2022) Wladimir Putin hat den größten Angriffskrieg in Europa seit 1945 losgetreten. Dabei hatte der Westen Russland immer wieder gewarnt, dass ein Einmarsch in die Ukraine verheerende Folgen für Russlands Gesellschaft, Wirtschaft und auch für seine Armee haben würde. Wie aber sehen die einzelnen Sanktionen aus, welche Auswirkungen haben sie? Steht Russland vor seiner größten Wirtschaftskrise der letzten 20, 40, 70 oder 120 Jahre? Wird die russische Wirtschaft diesen Tsunami überstehen?

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Russischer Revisionismus – Gedanken zum Einmarsch der Russen in die Ukraine

(Herwig Schafberg, 12.03.2022) Am 24. Februar 2022 begann der Angriff Russlands auf die Ukraine und mit ihm eine Leidensgeschichte, die längst nicht zu Ende ist. So schwer es emotional sein mag, den kriegerischen Ereignissen auf den Grund zu gehen, soll hier doch versucht werden, rational zu erfassen, was den russischen Präsidenten Putin zum Krieg bewogen haben und was es bewirken könnte. Ein Versuch von Herwig Schafberg.

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422. Todestag: Wie die katholische Kirche Giordano Bruno lebendig verbrennen ließ

(Jürgen Fritz, 17.02.2022) Wir schreiben den 17. Februar im Jahre 1600. Nach fast acht Jahren Kerkerhaft, die den 52-Jährigen sichtlich gebrochen haben, steigt Giordano Bruno, auf dem Campo de Fiori in Rom auf den Scheiterhaufen. Jahrelang hat er vergeblich versucht, eine Audienz beim Papst zu erreichen, war sogar bereit, seine Lehre teilweise zu widerrufen. Doch dies genügt der kirchlichen Inquisition nicht.

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80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz

(Herwig Schafberg, 19.01.2022) Am 20. Januar 1942 fand in einer Villa am Berliner Wannsee eine Konferenz von Staats- und Parteivertretern des nationalsozialistischen Deutschlands statt. Anders als manchmal zu lesen ist, wurde dort nicht die Vernichtung des Judentums beschlossen, sondern deren Effizienzsteigerung; denn mit der Vernichtung hatte man schon zu Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion im Sommer 1941 begonnen. Am Ende stand die Ermordung von nahezu sechs Millionen Juden, was indirekt zur Gründung des Staates Israel beitrug. Der Historiker Herwig Schafberg blickt zurück.

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Die Expedition

(Jürgen Fritz, 15.01.2022) Fünf Personen sind auf einer Expedition in der Antarktis. Sie sind völlig von der Außenwelt abgeschnitten, ohne jeden Funkkontakt, die Lebensmittel sind fast aufgebraucht. Sie wissen, wo sie hin müssen, aber der Weg ist weit und der wenige noch vorhandene Proviant geht zur Neige. Vor ihnen liegt aber noch drei Wochen Weg unter schwersten Bedingungen und eisiger Kälte.

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Oscar-Preisträger Sidney Poitier im Alter von 94 Jahren gestorben

(Jürgen Fritz, 08.01.2022) Sir Sidney Poitier ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Der in ärmlichen Verhältnissen auf den Bahamas Aufgewachsene avancierte in der zweiten Hälfte der 1950er und dann ab den 1960er Jahren zum wichtigsten afroamerikanischen Filmschauspieler seiner Generation. 1964 erhielt er für „Lilien auf dem Felde“ als erster Schwarzer den Oscar als bester Hauptdarsteller.

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Sturm aufs Kapitol 2021: ein unvergleichlicher Anschlag auf die Demokratie?

(Herwig Schafberg, 01.01.2022) Es war vor einem Jahr, als Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump mit dem Sturm aufs Kapitol in Washington D.C. die Bestätigung des Wahlergebnisses mit Gewalt verhindern wollten. Damit wurde nicht zum ersten Mal in der Geschichte des Landes ein Gesetzgebungsorgan unter gewaltigen Druck gesetzt, wie der Historiker Herwig Schafberg zu bedenken gibt.

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