Die vollkommene Ignoranz der Sprachreiniger

(Thomas Schmid, 09.07.2020) Der erste Schritt ist getan. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) werden noch in diesem Jahr die U-Bahn-Haltestelle „Mohrenstraße“ nach dem russischen Komponisten Michail Iwanowitsch Glinka in „Glinkastraße“ umbenennen. Die BVG begründet das damit, dass sie „als weltoffenes Unternehmen jegliche Form von Rassismus oder sonstiger Diskriminierung“ ablehne. Und bald schon dürfte auch die Straße, nach der die Haltestelle bisher benannt war, einen anderen Namen bekommen. Das ist kein Sieg des Fortschritts, sondern einer der Einfalt, sagt Thomas Schmid und geht dem Wort „Mohr“ auf den Grund.

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Asylantrag des afghanischen Vergewaltigers der 82-Jährigen 1999 schon abgelehnt

(Jürgen Fritz, 08.07.2020) JFB berichtete bereits über den Fall: Im Januar wurde die schwerhörige 82-jährige Christiane B. in Delitzsch (Nordsachsen) von dem ca. 46-jährigen afghanischen Asylanten Hamid A. in einer Eisenbahnunterführung von hinten zu Boden gestoßen, so dass sie vornüber mit dem Gesicht auf den Asphalt aufschlug, sich dabei bereits verletzte. Dann vergewaltigte der Asylant die alte, wehrlose Frau. Doch nun stellen sich unfassbare Fakten über den Afghanen heraus, so zum Beispiel dass sein Asylantrag bereits vor 21 Jahren abgelehnt worden war.

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Bolsonaro: der ultrarechte Corona-Verharmloser hat sich nun selbst infiziert

(Jürgen Fritz, 08.07.2020) Außer den USA hat kein anderes Land so viele mit SARS-CoV-2 Infizierte zu verzeichnen wie Brasilien. Außer den USA hat kein Land der Erde so viele COVID-19-Tote zu beklagen. Doch einen hat all das bislang wenig gestört: den brasilianischen Staatspräsidenten Jair Messias Bolsonaro. Der frauenfeindliche, homophobe, rassistische, antiwissenschaftliche ehemalige Militär und christliche Fundamentalist äußerte wiederholt, die COVID-19-Pandemie sei eine Verschwörung, die „ihm und Donald Trump schaden“ solle. In Bezug auf das neuartige Coronavirus sprach er wiederholt von „Hysterie“ und „Fantasie“ sowie einer „kleinen Grippe“. Nun hat er sich selbst damit infiziert und – siehe da – begab sich sofort in ein Militärhospital.

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Alte und neue SPD-Führung: das Ende der Bürgerlichkeit

(Thomas Schmid, 07.07.2020) Fast hundert Jahre lang war die SPD eine sozialistische Arbeiterpartei. Sie vertrat nicht die Mittelschicht: die Groß- und Bildungsbürger (Kaufleute, Professoren, Pastoren, höhere Beamte), die Kleinbürger (kleine Kaufleute, einfache, mittlere Beamte, Angestellte, selbständige Handwerker). Und sie vertrat auch nicht die Bauern, sondern eben ihr spezielles Klientel: die Arbeiter, bei anderen Beschäftige, die vorwiegend körperlich arbeiteten. Nach 1949 wandelte sich die SPD bis zum Godesberger Programm 1959 zunehmend zu einer sozialdemokratischen Volkspartei, indem sie sich einem breiteren Wähler- und Mitgliederspektrum öffnete, insbesondere dem Bürgertum. Doch die gegenwärtigen wie auch frühere SPD-Vorsitzende beweisen auf je eigene Weise, dass wir bereits in einer nachbürgerlichen Zeit leben, wie Thomas Schmid konstatiert.

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Auf einen Rechtsextremisten kommen in Hamburg 4 linke Extremisten und 5 Islamisten

(Jürgen Fritz, 06.07.2020) In Teil eins wurde aus der historischen Erfahrung des Untergangs der Weimarer Republik heraus verdeutlicht, warum eine freiheitliche Demokratie wehrhaft sein muss. In Teil zwei wurde aufgezeigt wie die Begriffe Radikalismus, Extremismus, Terrorismus, Islamismus und Salafismus zu verstehen sind und wer die Wertentscheidungen unserer Verfassung beseitigen möchte. In Teil drei werden nun die verfassungsfeindlichen Personenpotenziale in Hamburg genau beziffert, insbesondere die der Reichsbürger, der Scientology Organisation, der Rechtsextremisten, der extremistischen Bestrebungen mit Auslandsbezug, vor allem aber der Linksextremisten und der Islamisten.

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Radikalismus – Extremismus – Terrorismus – Islamismus

(Jürgen Fritz, 06.07.2020) In Teil eins wurde dargelegt, warum eine freiheitliche Demokratie wehrhaft sein muss. Nach den Erfahrungen mit dem Untergang der Weimarer Republik hat das Grundgesetz Schutzmechanismen eingebaut, die unserer liberalen Demokratie Wehrhaftigkeit verleihen. Die Handhabung der wehrhaften Demokratie kann eine Einschränkung von Grundrechten bedingen. Dadurch soll verhindert werden, dass eine Mehrheit eine legalisierte, antiliberale, menschenrechtsfeindliche Diktatur errichten kann. Das Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg benennt, wer oder was die Wertentscheidungen unserer Verfassung beseitigen will.

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Warum eine freiheitliche Demokratie wehrhaft sein muss

(Jürgen Fritz, 05.07.2020) 1919 wurde die Weimarer Republik stolz als „demokratischste Demokratie der Welt“ bezeichnet, die Deutschen als das „freieste Volk der Erde“. Doch die Weimarer Verfassung war eine solche, ohne eine klare, feste Bindung an Wertvorstellungen und ohne Wehrhaftigkeit gegenüber den Gegnern der liberalen Demokratie, ohne Intoleranz zweiten Grades. Und so hatte sie kaum mehr als 13 Jahre Bestand. Aus diesem schweren Fehler hat die Bundesrepublik gelernt und hat bereits im Grundgesetz Schutzmechanismen eingebaut gegen die Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

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Was heißt Aufklärung? Wann und wo setzte sie erstmals ihren Fuß auf die Erde?

(Jürgen Fritz, 05.07.2020) Aufklärung bezeichnet zum einen eine historische Epoche, nämlich die Zeit des 17. und dann vor allem des 18. Jahrhunderts. Das Wesen der Aufklärung ist aber weniger eine Epoche, als vielmehr ein Grundsatz, ein Grundsatz des Denkens und Handelns. Dieser Grundsatz lautet: selbst zu denken, wobei denken etwas anderes ist als sich etwas zusammen zu reimen, wie dies ein Xavier Naidoo und Attila Hildmann tun. Denken muss man mithin wie Skifahren erlernen. Man kann zwar alles, was Beine und Füße hat, auf Skier stellen, aber ohne Übung kommen die meisten nicht sehr weit. Was aber bedeutet Selbstdenken?

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„Macht weiter, was gut war“ – Vor 25 Jahren nahm Alexander Langer sich das Leben

(Thomas Schmid, 03.07.2020) Er gehört zu denen, die im Englischen one of a kind genannt werden. Ein ganz besonderer Mensch, einzigartig. Er war in einer strengen Weise wahrhaftig, auf eine nahezu mönchische Weise. Bewunderswert. Zugleich aber war er auch ein Zerrissener, ein Getriebener. Ein Solitär zwar, aber keiner, der in sich ruhte. Er, der Friedliche und Friedensbewegte, besaß nicht viel von der Fähigkeit, mit der Welt seinen Frieden zu machen und Augen zuzudrücken. Er wollte in der Wahrheit leben. Im Alter von nur 49 Jahren starb er. Thomas Schmid, der ihn Anfang der 70er-Jahre kennen lernte, erinnert sich an Alexander Langer.

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Leipzig: Afghanischer Asylant wegen Vergewaltigung einer 82-Jährigen verurteilt

(Jürgen Fritz, 03.07.2020) Das widerwärtige Verbrechen ereignete sich am frühen Abend des 9. Januar 2020 in Delitzsch (Nordsachsen). Die schwerhörige 82-jährige Christiane B. wurde von dem 46-Jährigen Hamid A. zunächst bis in die Eisenbahnunterführung nahe des Bahnhofs verfolgt, dann von hinten zu Boden gestoßen, wobei sie mit dem Gesicht auf den Asphalt aufschlug, so dass ihre Prothese brach. Anschließend verging sich der Täter, der bereits wegen Kindesmissbrauchs und weiterer Straftaten vorbestraft war, an der alten, wehrlosen Frau. Gestern fiel in Leipzig das Urteil.

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USA: Über 51.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

(Jürgen Fritz, 02.07.2020) Heute vor einer Woche wurden in den Vereinigten Staaten zum ersten Mal mehr als 40.000 Neuinfektionen an einem Tag registriert. Am nächsten Tag wurde dieser neue Rekordwert gleich wieder überboten mit über 47.000 New Cases. Auch in den folgenden Tagen fiel die Zahl der registrierten Neuinfektionen nicht einmal unter 40.000 pro Tag. Gestern nun wurde schon wieder einen neuer Rekordwert erreicht.

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Manifest des Aufklärungs-Universalismus

(Jürgen Fritz, 01.07.2020) Die alte Linke, nicht die Marxisten und ihre Nachfolger, sondern die Aufklärer des 17. und 18. Jahrhunderts und auch schon die der griechischen Antike (Sokrates etc.), war progressiv, nicht traditionalistisch. Die Neuen Linken sind das nicht mehr. In Bezug auf andere Kulturen sind sie konservativ. Deren Tradition werten sie a priori und per se als positiv, einfach weil sie die anderen sind, zumal wenn es sich um Rückständige handelt. In Bezug auf die eigene Kultur sind sie dagegen destruktiv. Die Neue Linke hat die meisten Ideale der alten Linken, welche die universalen Menschenrechte gerade erst hervorbrachte bzw. entdeckte, verraten respektive aufgegeben. Diese Ideale gilt es a) zurückzugewinnen, b) zu bewahren und c) weltweit progressiv weiter zu entwickeln.

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Russland überholt Deutschland bei Covid-Toten: Gewalt gegen Frauen nimmt nochmals zu

(Jürgen Fritz, 29.06.2020) Peru mit knapp 33 Millionen Einwohnern und Russland mit knapp 146 Millionen haben am Wochenende Deutschland (83,8 Millionen) bei der Zahl der offiziellen COVID-19-Todesfälle überholt. Dabei mehren sich die Zweifel an den russischen Todesfallzahlen. Einiges deutet darauf hin, dass diese in Wahrheit drei- bis viermal so hoch sind, wie offiziell angegeben. Zudem gibt es Berichte von Hilfsorganisationen, dass die ohnehin schon hohe häusliche Gewalt gegen Frauen in Russland im Zuge des Corona-Lockdowns nochmals drastisch zugenommen habe.

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Nicht Polizisten sollten auf die Knie fallen, sondern Prediger mehrerer Religionen

(Herwig Schafberg, 28.06.2020) Heute vor 51 Jahren, am 28. Juni 1969, begannen in der New Yorker Christopher Street die Stonewall riots, durch welche die gay liberation gewaltigen Auftrieb bekam. Bei der Glorifizierung dieser riots wird allerdings kaum erwähnt, dass es damals nicht bloß um schwule, sondern auch um schwarze Opfer von Polizeigewalt ging. Reumütig auf die Knie fallen sollten jedoch weniger Polizisten als viel mehr Prediger – nicht vor Gott, sondern vor Menschen. Denn Prediger unterschiedlicher Religionen sind es gewesen, die Jahrhunderte lang verkündet haben, dass Schwule den Tod und Schwarze Knechtschaft verdient hätten. Herwig Schafberg nimmt uns mit zurück ins Jahr 1969.

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