Korrelation und Kausalität

(Jürgen Fritz, 28.11.2021) Einiges, was bezüglich der Corona-Pandemie in manchen Massenmedien und im Internet zu lesen ist und dann von bestimmten Personen fleißig verbreitet wird, bewegt sich in etwa auf diesem Niveau: Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Menschen in England, obschon sie viel mehr Regenschirme besitzen, …

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Querdenker: Die aus dem Lager gerissene Kompassnadel

(Jürgen Fritz, 21.11.2021) Entweder man orientiert sich an der Realität selbst, wozu es erforderlich ist, diese genau zu beobachten und zu erforschen. Damit begannen vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden die alten Griechen auf ganz besondere Art und Weise und leiteten damit eine geistige Revolution, die erste Aufklärung der Menschheitsgeschichte ein. Oder man orientiert sich an …

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99 der 100 besten Schachspieler sind Männer, 60 davon Europäer

(Jürgen Fritz, 17.11.2021) Beim Schach kommt es nicht auf Körpergröße, Muskelkraft oder Lungenvolumen an, sondern vor allem auf zwei Dinge: numerische Intelligenz und Übung. Dabei profitieren intelligentere Spieler von gleich viel Übung mehr als weniger intelligente. Betrachtet man nun, wer die besten Schachspieler der Welt sind, so fallen gleich mehrere Dinge auf.

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Natürliche Verteilung der Geschlechter

(Jürgen Fritz & Peter Mersch, 17.11.2021) Ohne Manipulationen, wie zum Beispiel Schwangerschaftsabbrüche, ist die natürliche Geschlechterverteilung beim Menschen über verschiedene Populationen hinweg nicht 50:50, sondern weicht schon bei der Geburt und auch später davon ab. Dies hat unterschiedliche Gründe und Auswirkungen.

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Allahs mutige Kritiker

(Jürgen Fritz, 14.11.2021) „Das neue Buch von Ralph Ghadban ist die erste wissenschaftliche Abhandlung über Islamkritik in der Vergangenheit und in der Gegenwart“, schreibt Hamed Abdel-Samad. „Ein gutrecherchiertes und auch gut lesbares Buch“. Ghadban komme zum Ergebnis, dass Islamkritik in der arabischen Welt heute von den Intellektuellen als Aufklärung zelebriert, in Europa aber als „Islamophobie“ diffamiert werde. „Ein sehr empfehlenswertes Buch!“, so Abdel-Samad.

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Satz- und Äußerungsbedeutung sowie Bedeutung von Äußerungen im Kontext eines Sprachspiels

(Jürgen Fritz, 13.11.2021) Auch ein Sprechakt ist eine Handlung. Daher genügt es beim Verstehen, beim geistigen Erfassen eines Sprechaktes nicht, nur den Inhalt der Aussage, nur den semantischen Gehalt des Gesagten, nur die Satzbedeutung zu erfassen, so dass man diese auch mit anderen Worten korrekt wiedergeben könnte. Um einen Sprechakt zu verstehen, muss vielmehr hinzu kommen, dass …

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Das Menschenbild des Marxismus

(Jürgen Fritz, 11.11.2021) Am Marxismus wurde viel Kritik geübt. Zurecht. Karl Popper zeigte, dass es sich beim „wissenschaftlichen Sozialismus“ um eine Pseudowissenschaft handelt, die nicht falsifizierbar ist und deren „Ideologiekritik“ sich selbst gegen Kritik immunisiert, dass die marxistische Denke in eine geistig geschlossene, totalitäre Gesellschaft führe. Die marxistische Wirtschaftsanalyse erwies sich als irrelevante Sackgasse usw. usf. Doch wie steht es um das marxistische Menschenbild?

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Genese und Geltung

(Jürgen Fritz, 11.11.2021) Bei einem genetischen Fehlschluss wird rein aus den Ursprungs- und Entstehungsumständen, die zu einer Aussage führten, also aus ihrer Genese, auf deren Wahrheit oder Falschheit geschlossen. Um solch einem Fehlschluss nicht anheim zu fallen, ist es daher wichtig, zwischen Genese und Geltung, zwischen Entdeckungs- und Rechtfertigungszusammenhang zu unterscheiden.

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Nein, ich will nicht jedem Menschen auf der Erde helfen

(Jürgen Fritz, 09.11.2021) Nein, ich will nicht jedem Menschen auf der Erde helfen. Dazu ist die Erde zu groß respektive ich zu klein. Ein solcher Wunsch scheint mir etwas überdimensioniert und wenig realistisch. Ich finde es gut, wenn andere so vielen wie nur irgend möglich helfen wollen, sofern sie das aus ihren eigenen Mitteln tun. Davor habe ich größten Respekt und echte Hochachtung. Ich aber will das nicht. Ich bin hier sehr viel bescheidener.

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Elke Heidenreich: Gendersprache ist nicht fortschrittlich, sondern reaktionär

(Jürgen Fritz, 06.11.2021) „Alles scheint in einer Welle von Erregungskultur gerade in eine Art Gegenaufklärung zu kippen“, sagt Elke Heidenreich im Interview mit der WELT. Die Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Kabarettistin und Moderatorin gehört zu den wenigen, die zumindest halbwegs durchschauen, was in der westlichen Welt seit einigen Jahrzehnten schon, das aber immer extremer abläuft. Dies gilt insbesondere auch für das orwellsche, sexistische Gendersprech, das völlig unterschätzt wird.

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Das Abschneiden der eigenen geistigen Tradition

(Jürgen Fritz, 05.11.2021) „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, dies hätten „wir uns vom Tierreich abgeschaut“, sagt die ZDF Morgenmagazin-Moderatorin Mirjam Meinhardt. Tatsächlich geht dieses Sprichwort zurück auf eine Fabel des griechischen Dichters Aesop (um 550 v.u.Z.), auf welches sich Aristoteles (384–322 v.u.Z.) in seiner Nikomachischen Ethik bezieht, dem mehr als zweitausend Jahre wichtigsten Werk der Moralphilosophie bis zu …

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Strafe oder Rache: der 100-jährige KZ-Wachmann vor Gericht

(Rainer Thesen, 04.11.2021) Welche Schuld hat jemand auf sich geladen, der in einem zutiefst verbrecherischen System Befehle ausführte, was zwar nicht direkt zum Mord etlicher Menschen führte, aber ohne sein Zutun und das tausender anderer wäre ja dieses monströse System gar nicht möglich gewesen? Wenn er sich geweigert hätte, wäre er doch sofort durch einen anderen ersetzt worden, sagt Rainer Thesen, der den Prozess gegen den 100-jährigen Josef S. gleich mehrfach in Frage stellt.

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