Hanau: Der Vater der erschossenen Mercedes und ein Augenzeuge erzählen

(Jürgen Fritz, 23.02.2020) Neun Menschen wurden diese Woche mitten in Deutschland erschossen, nach derzeitigem Ermittlungsstand aus einem einzigen Grund: Weil ihre Vorfahren nicht zum deutschen Volk gehörten, weil sie anders aussahen und anderen Ethnien entstammten. Dabei waren manche in Deutschland geboren und aufgewachsen. Diese Menschen hatten dem mutmaßlichen Täter nichts getan. Er kannte sie wohl gar nicht. Ihr „Nicht-deutsch-Sein“ genügte ihm, sie einen nach dem anderen zu töten. Dann erschoss er wahrscheinlich auch noch seine Mutter (erweiterter Suizid) und sich selbst. Der Vater der ermordeten zweifachen Mutter Mercedes (35) und ein Augenzeuge, der in der Shishabar war und nur mit großem Glück mit dem Leben davon kam, erzählen.

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So werden die Hamburger wählen

(Jürgen Fritz, 22.02.2020) Morgen ist es soweit. Mehr als 1,3 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, ihr Landesparlament, die Hamburgische Bürgerschaft, neu zu wählen. Dies ist die einzige Landtagswahl in diesem Jahr und Hamburg ist das letzte Bundesland mit einer rot-grünen Regierung. Vor fünf Jahren holte die SPD hier 45,6 Prozent, mehr als 2,2 mal so viel wie bei der Bundestagswahl. Die Grünen kamen 2015 auf über 12 Prozent, werden morgen aber deutlich zulegen. Und eines dürfte schon jetzt feststehen: Rot-Grün wird weiterregieren. Doch was ist mit den anderen Parteien?

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Eine Frage zur Causa Tichy – Claudia Roth

(Jürgen Fritz, 21.02.2020) Der „umstrittene Publizist“ Roland Tichy sei mit einer Klage gegen die Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen) vor Gericht gescheitert, meldet heute, man hat den Eindruck womöglich ein klein wenig genüsslich, der Deutschlandfunk. Dazu würde ich gerne nur eine einzige Frage stellen, so mir dies erlaubt wird.

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Tobias R.: rechtsextrem oder schizophren oder rechtsextrem wegen seiner Schizophrenie?

(Jürgen Fritz, 21.02.2020) Das sei weder rechter noch linker Terror, sondern die wahnhafte Tat eines Irren, meinte gestern nach dem schrecklichen Massenmord von Hanau, Prof. Dr. Jörg Meuthen, der erste Bundesvorsitzende der AfD. Jede Form politischer Instrumentalisierung dieser schrecklichen Tat sei daher ein zynischer Fehlgriff, so Meuthen. Nun, dass diese Tat vom politischen Gegner instrumentalisiert wird, davon dürfen wir sicherlich ausgehen. Aber stimmt Meuthens erste Behauptung, die von unzähligen AfD-Anhängern gestern gebetsmühlenartig wie zur Selbstberuhigung immer wieder formuliert wurde, tatsächlich, dass diese Tat nichts mit rechtsextremistischen Einstellungen und Denkmustern zu tun habe?

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Hanau: Tobias R. erschießt mutmaßlich aus völkischen Motiven neun Menschen, dann seine Mutter und sich selbst

(Jürgen Fritz, 20.02.2020) Elf Tote und mehrere Schwerverletzte hat das hessische Hanau zu beklagen. Gestern Abend gegen 22 Uhr fielen zunächst in einer Shisha-Bar, dann in einer weiteren Bar Schüsse. Dabei kamen nach derzeitigem Ermittlungsstand neun Menschen zu Tode, weitere fünf wurden verletzt. Gegen 03 Uhr stürmte das SEK dann eine Wohnung in Hanau, in welcher der mutmaßliche Täter und seine Mutter beide mit Schussverletzungen tot aufgefunden wurden. Der Polizei liegen ein Bekennerschreiben und – video vor, welche Hinweise auf die Motive für die Morde liefern.

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Norbert Röttgen will CDU-Vorsitzender werden: Wer ist dieser Mann?

(Jürgen Fritz, 19.02.2020) Seit Tagen waren vor allen Dingen drei Namen für den CDU-Vorsitz und die Unions-Kanzlerkandidatur im Gespräch: Friedrich Merz, Armin Laschet und Jens Spahn. Doch nun hat gestern ausgerechnet ein ganz anderer seinen Hut als erster offiziell in den Ring geworfen und gesagt, er wolle CDU-Vorsitzender werden: Norbert Röttgen. Wer ist dieser Mann, wofür steht er und wie stehen seine Chancen, sowohl AKKs als auch Merkels Nachfolger zu werden?

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Die verschwiegenen NSDAP-ler in der KPD/SPD = SED (LINKE)

(Hans-Jürgen Wünschel, 18.02.2020) Der „Fall“ Thüringen fordert heraus, einmal nachzuprüfen, wie es denn die D“D“R mit ihrem Umgang mit dem Nationalen Sozialismus hielt. Dabei kommt Erstaunliches heraus. Der Historiker und Honorarprofessor Dr. Hans-Jürgen Wünschel ging der Sache nach und legt Erschreckendes offen. Er berührt damit ein Tabu, dessen Thematisierung nicht nur die Linkspartei unter allen Umständen zu vermeiden versucht.

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Höckes Dresdener Pegida-Rede vom 17.02.2020

(Jürgen Fritz, 18.02.2020) Gestern Abend fand in Dresden die 200. Pegida-Demonstration statt. Das erste Mal seit 2018 war Björn Höcke, einer der beiden thüringischen AfD-Sprecher wieder auf einer Pegida-Veranstaltung aufgetreten und das obschon die AfD seit Jahren versucht, auf Distanz zu gehen zu dieser Organisation, ohne jedoch den offenen Bruch zu wagen. Seit 2016 gilt der Beschluss, dass AfD-Mitglieder nicht mit Parteisymbolen dort auftreten sollen und Redeauftritte von Pegida-Vertretern sowie Pegida-Symbole auf AfD-Veranstaltungen sogar strikt abgelehnt werden. Verboten sind Reden von Parteimitgliedern allerdings nicht, so sie dort quasi als Privatperson auftreten, wenngleich sie vom AfD-Konvent eigentlich nicht gerne gesehen werden. Doch daran hält sich Höcke nicht mehr.

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Frau Merkel, machen Sie den Weg frei für den Neuanfang!

(Jürgen Fritz, 17.02.2020) Eine tiefe Krise habe die CDU erfasst, schreibt diese Tage die Neue Zürcher Zeitung. Hauptschauplatz dieser Krise liege aber nicht in Thüringen, sondern in Berlin. Seit Merkel Ende 2018 vom CDU-Vorsitz zurücktrat und auch ihren Rückzug als Kanzlerin für 2021 ankündigte, befinde sich die deutsche Politik in einem lähmenden Schwebezustand. Dem sollte die Noch-Kanzlerin nun ein Ende bereiten, so die NZZ.

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Klonovsky: Hitler hatte kein „geschlossen rechtes Weltbild“ und Höcke ist kein „Nazi“

(Michael Klonovsky, 17.02.2020) Debatten leben davon, dass verschiedene Sichtweisen und Positionen zu Wort kommen. Nur so kann ein freier (liberaler), demokratischer Diskurs entstehen, was im Idealfall, so alle Seiten geistig offen sind, dazu führt, dass man sich gemeinsam der Wahrheit (bei Erkenntnisfragen) oder einem Kompromiss (bei unterschiedlichen Interessen und Forderungen) annähert. Genau dem versucht auch JFB Rechnung zu tragen, indem es nicht nur verschiedene Aspekte einer Sache beleuchtet, sondern ganz im Sinne einer Debattenkultur auch verschiedene Positionen darstellt. Und wer könnte die Perspektive der „Rechten“ besser darstellen als Michael Klonovsky?

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Von der NSDAP direkt in die SED (DIE LINKE)

(Jürgen Fritz, 15.02.2020) Extreme Linke und extreme Rechte verhalten sich zueinander wie die zwei Seiten einer Medaille. Beide eint die Legierung, bestehend unter anderem aus Menschenverachtung, Freiheitsfeindlichkeit (Antiliberalismus), autoritäres, antipluralistisches, rassistisches Denken. Daher ist auch der Übergang von links- zu rechtsextrem oder umgekehrt viel leichter als der Übergang von extremistisch zu liberal bzw. von liberal zu extremistisch. Und so verwundert es nicht, wie die SED einst um die NSDAP-Anhänger warb: „Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, so bist Du unser Mann.“ Lesen Sie hier, um was für eine Partei es sich bei deren direkten Rechtsnachfolgerin DIE LINKE tatsächlich handelt.

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Wann, warum und wie viel Alexander Mitsch der AfD spendete

(Jürgen Fritz, 15.02.2020) Offensichtlich sehen wir derzeit einen massiven Diffamierungsfeldzug gegen die WerteUnion, der nicht nur von anderen Parteien und extrem linkslastigen M-Medien, sondern auch aus den eigenen Reihen der CDU geführt wird. Nachdem wer auch immer es offensichtlich durch massive Drohungen schaffte, Prof. Dr. Ralf Höcker, den Sprecher des Vereins, zum Rückzug aus sämtlichen politischen Ämtern zu bewegen, wird nun hochgespült, dass Alexander Mitsch, der Vorsitzende der WerteUnion, der AfD vor Jahren Geld spendete.

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So würden die Thüringer jetzt wählen

(Jürgen Fritz, 14.02.2020) Zehn turbulente Tage liegen nach der Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten hinter uns, welche das ganze Land regelrecht erschütterten. Inzwischen liegen drei Umfragen von drei verschiedenen Instituten vor, die nach der Ministerpräsidentenwahl und seiner Rücktrittsankündigung durchgeführt wurden. Deren Ergebnisse sind recht eindeutig. Demnach will eine klare Mehrheit der Bürger in Thüringen Neuwahlen. Bei solchen gäbe es einen ganz großen Gewinner, einen ganz großen Verlierer und eine Partei flöge sogar komplett aus dem Landtag heraus.

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