Dschungelcamp: Kommentare zum Sieg von Gil Ofarim

Von Jürgen Fritz, Mo. 09. Feb 2026, Titelbild: RTL-Screenshot

Die 19. Staffel der Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ging gestern Abend zu Ende. Dschungelkönig und Gewinner des Preisgelds von 100.000 Euro wurde Gil Ofarim. Dies löste heftige Debatten aus. Hier einige Kommentare zu Ofarims Sieg.

Vorbemerkung

Überraschend war sicher, dass Gil Ofarim im Voting der Zuschauer vom ersten bis zum letzten Tag durchgehend weit, weit vorne lag, immer auf Platz eins. Kein einziger anderer Teilnehmer erreichte bis zum Samstag, den 7. Februar, auch nur ein einziges Mal mehr als 15,03 % der Stimmen, während Ofarim Werte von ca. 40 % bis 62 % erreichte. Am Sonntagabend in der letzten Entscheidung waren es dann sogar fast 67 %, mehr als doppelt so viele wie die Zweitplatzierte Samira Yavuz.

Der Sieg von Gil Ofarim löste heftige Kontroversen aus. Hier einige Statements.

Kommentare

Fulya Balyemez: »Warum Gil gewinnen wird? Fast jeder hat eine Mobbing-Erfahrung. Fast jeder weiß wie belastend und unmenschlich das ist. Das was Ariel gemacht hat, ist fieses Mobbing vom Feinsten. Natürlich steht man da dem Opfer zur Seite.«

Fambino Bombazo: »Warum in Gottes Namen ist es unfair, dass Gil noch da ist, Hubert? Er macht seit 2 Wochen ungefähr das 10fache von deiner Leistung. Die Kandidaten machen sich langsam auch alle peinlich, wenn sie nur ein Thema haben.«

Helli Swift: »Gil hat einen Unschuldigen verleumdet, musste nur ein lachhaft geringes Sümmchen an den Geschädigten zahlen und bekommt jetzt von RTL eine Bühne geboten + eine der höchsten Gagen überhaupt. Ich finde es ganz richtig, dass er im Camp damit konfrontiert wird.«

Girasol Bluesky: »Gil: beste Performance, stabiles Nervenkostüm, nie ein böses Wort über einen anderen Teilnehmer, konsequent freundlich trotz unfassbar niveaulosen Beleidigungen, ein TeamPlayer durch und durch. Das wurde zurecht belohnt. Herzlichen Glückwunsch!«

Denise Kekschen: »Hab selten einen Menschen gesehen, der mental so stark ist, wie Gil.« – »Hammer ist das genial. So so verdient nach diesem ganzen Hass, der auf ihn eingeprallt ist. Einfach nur gut. Glückwunsch Gil!!! Und jetzt bekomm dein Leben auf die Reihe, ich wünsch es dir!!!«

Bents Cristin: »Ich glaube, dadurch dass Ariel, Simone und Patrick gehen mussten, liegt wirklich daran, dass sie das Gil Thema nicht lassen konnten und da zur kleinen Ariel geworden sind, weil sie dachten, das käme gut an. Aber Mobber werden halt nicht so sehr gemocht.«

NIC: »Ariel und Samira sind keine starken Frauen. Das sind geistig noch Teenie-Mädels, die glauben asozial und laut zu sein, ist Stärke. Sie sind aber nur fragile Persönlichkeiten. Gil z.B. ist ein stark. Er ist trotz Mobbing respektvoll und ruhig geblieben.« – »Ich war vor „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus 2026“ sehr negativ gegenüber Gil eingestellt. Jetzt nach 2 Wochen respektiere ich ihn mehr als die heuchlerischen, toxischen Moralkeulenschwinger, die einen Mann mobben und von ihm eine Entschuldigung erwarten, die er ihnen nicht schuldig ist.« – »Diese Mitcamper zeigen das Phänomen der toxischen Moralkeulenschwingerei, das sich so stark in Teilen der Gesellschaft etabliert hat. Gil muss sich bei niemandem entschuldigen im Camp. Ihr seid keine Richter und Mobbing ist übrigens immer unmoralisch.«

Tante Trash: »Jemanden auf seine dreisten und schädlichen Lügen anzusprechen und Verantwortung von ihm einzufordern ist kein Mobbing. Jemandem Antisemitismus vorzuwerfen (öffentlich) obwohl nix war ist doch viel eher Mobbing als so einen Lügner dann zu fragen was das eigentlich sollte.«

Harald Koch: »Gil hat großen Mist gebaut, keine Frage. Aber wieviele sich hier als oberste Richter wichtig machen, ist echt peinlich und erinnert schon an Lynchjustiz. Gerichte haben darüber zu urteilen und nicht ein menschenverachtendes Tribunal im Camp oder auf X.«

Enrico K.: »Ein Gericht hat ja geurteilt und ihm eigentlich einen guten Weg aufgezeigt. Nur da er ja gezielt mit der Öffentlichkeit gespielt hat, muss klar sein das die Einstellung seines Verfahrens nur ein Teil ist.«

Ali Utlu: »Die links-woke Cancel Culture hat heute ihren größten Schlag abbekommen.«

Anabel Schunke: »Tja. Entweder ist Gil Ofarim wirklich ein super Typ oder der heftigste narzisstische Manipulator. Vom Entertainment-Faktor feiere ich es. Freue mich auf das Zusammentreffen mit Ariel. Ich denke, man sollte es so oder so nicht überbewerten. Die Menschen mögen einfach so Heldengeschichten. Vom meist gehassten Kandidaten zum König. Und Ariel hatte ungewollt einen großen Anteil daran.«

Dennis DM: »Gil Ofarim ist völlig zurecht König des Dschungels. Eure Wut zeigt deutlich, wie viel Hass und Toxizität ihr in euren Herzen tragt. Und diesen öffentlichen Shitstorm gegen jemanden der sich immer respektvoll und als Teamplayer verhalten hat will halt keiner sehen.«

Petra Kasüschke: »„Oscar“ für schauspielerische Leistungen, weltweite Beachtung und Massenempörung und die Dschungelkrone. Die Fakten von Theresa_Finn: Gil war damals über 20 MINUTEN in dem Hotel. Davon gibt es ein Video. Dem Video fehlen lediglich 2,5 SEKUNDEN. Auf dem vorhandenen Material ist zu keinem Zeitpunkt eine Davidstern-Kette zu sehen. Es gab 27 Zeugen im Verfahren. Lediglich einer davon hat bestätigt, dass Gil die besagte Kette trug. Antisemitische Beleidigungen hat keiner der Zeugen wahrgenommen. Dagegen beschrieb eine Zeugin Gil als „mürrisch“, einer sagte, Gil habe „gepöbelt“, ein anderer sprach davon, Gil habe gedroht, „eine Bombe platzen zu lassen.“ Weil eine Verurteilung wegen Verleumdung aufgrund der Beweise wahrscheinlich erschien, rieten Gils Anwälte ihm zu einem Schuldeingeständnis, das dann zur Verfahrenseinstellung führte

Goschla: »Nachdem Gil gestern das Endlevel im Narzissmus durchgespielt hat, hat er heute direkt die Matrix geknackt! Wer braucht schon ein Geständnis, wenn man ein Ego hat, das die Realität krümmt? Faktencheck: Das Mysterium der „gefälschten“ Bänder. Gil: Das Video ist nicht das Originale. Die Realität: Weder Ermittler noch Gericht haben jemals festgestellt, dass da was „gefälscht“ war. Im Gegenteil: Die Aufnahmen waren die Basis für das Geständnis, an das er sich heute wohl nicht mehr so gern erinnert. Ein Klassiker der „Was nicht passt, wird passend gelogen“-Taktik. Die verschwundenen Sekunden an der Bar. Gil: „Da fehlen Sekunden auf ALLEN Aufnahmen!“ Die Realität: Es fehlten 2 Sekunden bei einer Kamera an der Bar – technisch bedingt. Der Witz? Gil war nie an der Bar. Er stand an der Rezeption. Dort sind die Aufnahmen lückenlos. Netter Versuch, die ganze Festplatte in Verruf zu bringen, nur weil der Bar-Kühlschrank mal kurz geflackert hat. Der unsichtbare Davidstern & die tauben Zeugen. Gil: Ein Zeuge hat den Stern in der Schlange gesehen. Die Realität: Keiner der Zeugen hat den Stern gesehen. Noch schlimmer für Gils Story: Niemand hat antisemitische Beleidigungen gehört. Offenbar war das ein Privatkonzert der Halluzinationen, bei dem nur er selbst im Publikum saß. Der „Phantom“-Kronzeuge. Gil: Der Kronzeuge ist nicht vor Gericht erschienen. Die Realität: Doch, er war da. Tag 2. Und er war die größte Pleite für die Verteidigung. Er sagte aus: Kein Stern gesehen, keine Beleidigungen gehört, nur ein Gil, der wegen der Warteschlange rummeckerte. Wenn das dein „Kronzeuge“ ist, wer braucht dann noch Feinde? Fazit: Ein Geständnis bleibt ein Geständnis, auch wenn man danach versucht, den Houdini zu machen.«

Lucy Diakovska, Dschungelkönigin 2024: »Ich versuche es seit Tagen mit mir zu vereinbaren, dass Gil gewinnen wird, denn es wurde irgendwann klar… Ich kann es aber nicht. Und es basiert nicht auf einem persönlichen Empfinden, oder Hass, oder weil ich ihn verurteile – so weit gehe ich gar nicht, aber meine Akzeptanz stockt an der Stelle. Ich komme nicht damit zurecht, dass fehlende Reue, fehlende soziale Verantwortung und andere fehlende Werte am Ende so gefeiert werden. Ich möchte an der Stelle hoffen, dass dies kein einschleichender Standard für unsere Gesellschaft sein wird.«

Justin: »Das Dschungelcamp stand dafür das am Ende Ehrlichkeit gewinnt, wie kein anderes Format in Deutschland. Bis heute. Zeitpunkt des Todes ca. 22:50 Uhr. R.I.P. IBES.«

Hinweis

Lesen Sie hier: Warum Gil Ofarim keine Reue zeigen kann und Lügt Gil Ofarim immer weiter?

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