Der kanadische Killer von British Columbia war keine Frau

Von Jürgen Fritz, Fr. 13. Feb 2026, Titelbild: X-Screenshots

Am 10.02.2026, kam es in Tumbler Ridge, British Columbia, Kanada, zu einem achtfachen Mord. Nach derzeitigem Ermittlungsstand tötete der 18-jährige Teenager Jesse Van Rootselaar zunächst seine Mutter und seinen Stiefbruder, dann in der Tumbler Ridge Secondary School eine pädagogische Assistentin und fünf Schüler, zuletzt sich selbst.

Kanadischer Teenager erschießt Mutter, Stiefbruder, eine pädagogische Assistentin, fünf Schüler und dann sich selbst

Nach derzeitigem Ermittlungsstand tötete der 18,5-jährige Teenager Jesse van Rootselaar am Dienstag, den 10.02.2026, in Tumbler Ridge, British Columbia, Kanada, acht Menschen, dann sich selbst. Zunächst erschoss er zuhause seine eigene Mutter Jennifer Jacobs (39) und seinen elfjährigen Stiefbruder Emmett Jacobs. Anschließend begab er sich mit einer modifizierten Handfeuerwaffe plus einer Langfeuerwaffe zur etwa 1,5 Kilometer von der Privatwohnung entfernt liegenden Tumbler Ridge Secondary School und eröffnete dort das Feuer. Dabei tötete er als erstes eine Person im Treppenhaus, dann fünf weitere Personen in der Bibliothek der Schule. 27 weitere Personen wurden verletzt. Ein Alarm in der Schule wies die Schüler an, die Türen zu schließen und sich zu verbarrikadieren, was diese auch taten, indem sie die Türen mit Tischen blockierten. Auch andere Schulen in der Umgebung wurden abgeriegelt. Schließlich starb Jesse van Rootselaar an einer „selbst zugefügten Verletzung” in der Schule.

Bei den sechs in der Schule Getöteten handelt es sich um fünf Schüler im Alter von 12 bis 13 Jahren, drei Mädchen, zwei Jungen und eine pädagogische Assistentin (39). Jesse van Rootselaar war selbst ein ehemaliger Schüler der Schule. Tumbler Ridge ist eine kleine Bergbaustadt mit circa zweieinhalbtausend Einwohnern, die Luftlinie rund 700 Kilometer nordöstlich von Vancouver liegt. Der Vorfall war die tödlichste Massenerschießung in Kanada seit den Anschlägen in Nova Scotia im Jahr 2020 und die tödlichste Schießerei an einer Schule in Kanada seit dem Massaker an der École Polytechnique im Jahr 1989.

Sorgerechtsstreitigkeiten, über Jahre hinweg Nomadenleben, Schule abgebrochen, starkes Interesse an Schusswaffen

Jesse Van Rootselaar, geboren am 4. August 2007, wurde vom stellvertretenden Kommissar der RCMP, Dwayne McDonald, als der Schütze dieses Massenmords identifiziert. Er und seine Geschwister sollen Gegenstand von Sorgerechtsstreitigkeiten zwischen ihren Eltern gewesen sein und seien zwischen 2010 und 2015 mehrmals zwischen Neufundland und Labrador und Westkanada hin und her gezogen. Kanadas staatliche Rundfunkanstalt CBC zitiert aus einer Familienrechtsakte des Obersten Gerichtshofs von British Columbia aus dem Jahr 2015. Demnach reiste die Mutter der Tatverdächtigen damals mit ihren Kindern durchs Land. „Diese Kinder haben, wie mir berichtet wurde, ein fast nomadisches Leben geführt, mit mehreren Umzügen in den letzten fünf Jahren zwischen Neufundland, Grand Cache und Powell River„, schrieb ein Richter in einem Urteil zu dem Fall. In diesem wies er die Mutter an, ihren Kindern telefonischen Kontakt zu ihrem Vater zu ermöglichen. Er hatte etwa vier Jahre zuvor, also mit circa 14 bis 15 Jahren die Schule abgebrochen. Laut Polizei soll es keine Hinweise darauf geben, dass Jesse in der Schule gemobbt worden wäre.

Spätestens 2021 entwickelte Jesse offenbar ein Interesse an Waffen. In einem Facebook-Beitrag wies seine Mutter laut CBC darauf hin: Ihr Sohn veröffentliche auf YouTube Videos über „Jagen, Selbstversorgung, Waffen und andere Dinge“, die die Jugendliche gerne mache. Van Rootselaars YouTube-Profilbild zeigte eine weibliche Anime-Figur und ein Gewehr vor einem rosa-weiß gestreiften Hintergrund. Ihr TikTok-Account, der dasselbe Profilbild wie der YouTube-Account verwendete, enthielt mehrere repostete Videos eines transgender Massenmörders, der 2023 sechs Menschen an einer christlichen Schule in Nashville getötet hatte. Videos auf dem YouTube-Kanal zeigen Jesse, wie er „auf einem Schießstand mit einer hochleistungsfähigen Desert Eagle-Pistole schießt“, „mit einer taktischen 12-Kaliber-Schrotflinte Zielübungen durchführt und mit einem halbautomatischen Karabiner auf Ziele schießt“.

Immer wieder psychische Probleme, Drogenkonsum und unerlaubter Waffenbesitz

Van Rootselaar beschrieb außerdem, dass er versucht habe, „sein Haus niederzubrennen, nachdem er psychedelische Pilze konsumiert hatte, und regelmäßig DMT – eine weitere starke halluzinogene Droge – genommen habe“ (The Telegraph).  Nachdem er im Oktober 2023 psychedelische Pilze konsumiert hatte, schrieb er: „Ich hatte einen kompletten Realitätsverlust und habe viele irrationale Dinge getan, ich fühlte mich wie im Traum. Das hatte viele Konsequenzen.“ (The Telegraph). Laut The London Times gab er 2023 an, ADHS und Zwangsstörungen mit Antidepressiva und Antipsychotika zu behandeln.

Den Behörden waren Jesse van Rootselaar und seine Familie wohlbekannt. Laut der The New York Times hatte die Polizei das Haus zuletzt im Frühjahr 2025 wegen psychischer Probleme aufgesucht. Van Rootselaar hatte zuvor einen gültigen Waffenschein für Minderjährige besessen, der das Ausleihen einer nicht beschränkten Schusswaffe erlaubt; dieser war aber 2024 abgelaufen. Er war nicht im Besitz von Schusswaffen, da der Erwerb und Besitz von Schusswaffen mit einem Waffenschein für Minderjährige nicht erlaubt ist. Die Royal Canadian Mounted Police bestätigte, dass bei einem früheren Polizeibesuch in den letzten zwei Jahren „Schusswaffen gemäß dem Strafgesetzbuch beschlagnahmt wurden”, dass aber „der rechtmäßige Besitzer dieser Schusswaffen deren Rückgabe beantragt hatte und sie ihm zurückgegeben wurden”.

Jesse van Rootselaar war keine Frau, sondern er ein Mann

Jesse soll vor ca. sechs Jahren, also mit ca. 12,5 Jahren, mit der „Transition zur Frau“ begonnen haben. Die Massenmedien behaupten regelmäßig, Jesse van Rootselaar wäre „eine Frau“ gewesen. Das ist natürlich nicht richtig. Jesse hatte keine Eizellen, was die unabdingbar notwendige Voraussetzung ist, um ein Kind empfangen zu können. Sein Geschlecht kann man nicht ändern. Das ist völlig unmöglich, weil man die Keimzellenproduktion (Eizelle oder Spermien) nicht verändern kann. Man kann die Kleidung, die Frisur, das Erscheinungsbild zum Beispiel über Kosmetik verändern, man kann auch zum Beispiel über Hormontherapien die sekundären Geschlechtsmerkmale (beispielsweise die weibliche Brust) und auch die primären Geschlechtsmerkmale (Geschlechtsorgane) durch operative Eingriffe verändern, aber niemals die Keimzellen.

Eine gesunde Frau hat bei ihrer Geburt über 400.000 unreife Eizellen in ihren Eierstöcken. Diese unreifen Eizellen sind die Vorstufe zukünftiger, reifer Eizellen. Während der fruchtbaren Jahre einer Frau reifen bis zu circa 400 davon heran (also nur etwa ein Prozent und können befruchtet dann werden. Nach heutigem Stand ist eine Neubildung von Eizellen bei adulten Frauen nicht nachgewiesen. Und Männer können überhaupt keine Eizellen bilden. Eine Frau bleibt also immer eine Frau und kann niemals in einer anderen Frau ein Kind zeugen, weil ihr Organismus keine Spermien produzieren kann. Und ein Mann bleibt immer ein Mann und kann niemals ein Kind empfangen, weil sein Organismus über keine Eizellen verfügt. Das heißt, Jesse van Rootselaar war ein junger Mann, der neben anderen psychischen Problemen auch Probleme mit der Identifikation mit seinem realen Geschlecht hatte, welches ihm nicht „zugewiesen wurde“, sondern mit dem ihn die Natur ausgestattet hat.

Kommentare zu der Falschmeldung, der Killer sei „eine Frau“ gewesen

Regula Staempfli:

»Es war kein Mädchen, keine junge Frau, sondern – so könnte man es faktenreich auch formulieren – ein psychisch gestörter junger Mann, der in einem Schub ideologischer Psychose (wie vor Jahren die INCELS bei ihren Amokläufen) seine Mutter, seine Geschwister, Schülerinnen und eine Lehrerin ermordete und sich im Zuge seiner psychischen Krankheit als „Mädchen“ definierte. So könnte man die Geschichte auch erzählen. Laut britischen Supreme Court ist die „junge Frau“ sogar ein biologischer Mann – die Medien sollen ihn auch so benennen. Kanada gehört zum britischen Commonwealth – falls irgendwelche Hetzstellen eingreifen wollen, deshalb darf man dies so benennen. Es macht mich fassungslos, wie totalitär Medien punkto Pronomen geworden sind und zwar so, dass sie Informationen wirklich dystopisch vermantschen.«

Emrah Erken, Schweizer Anwalt:

»Hier zu sehen: Der Schütze von Tumbler Ridge, Jesse Van Rootselaar, dessen Mutter, die er ebenfalls ermordete, eine stramme Anhängerin der Queer Theory Ideologie war, was man von ihren Social Media Posts weiss. Mit 12 Jahren fing Jesse an, sich als „weiblich“ zu identifizieren und begann seine „Transition“, die von den Anhängern der Queer Theory Ideologie als „Gender Affirming Care“ bezeichnet wird. (…) Es ist durchaus möglich, dass die psychischen Probleme von Jesse mit den Hormonen und den Medikamenten zusammenhing, die er ab seinem 12./13. Lebensjahr verabreicht bekam. Natürlich ist das gegenwärtig eine Spekulation; ausgeschlossen ist es nicht.

Wegen einer Ideologie, die vor allem auf eine Literaturprofessorin namens Judith Butler zurückgeht, die Philosophie studiert hat, werden in westlichen Ländern Kinder und Jugendliche mit Hormonen und Medikamenten vollgestopft und die Gesellschaft wird dazu aufgerufen, die Wahnvorstellung der betreffenden Person zu bestätigen, die neue „Gender Identity“ zu respektieren und dementsprechend die jeweiligen Pronomen zu verwenden. Dieselbe Judith Butler bezeichnet die Hamas und die Hisbollah als Teil der globalen Linken und ist der Auffassung, dass der Pogrom vom 7. Oktober 2023 ein bewaffneter Aufstand gewesen sei. Meines Erachtens kann man die Gedankenwelt einer solchen Person ganz grundsätzlich in Frage stellen, auch ihre Lehre von sog. „Gender Identities“.

Opfer des sog. „Gender Affirming Care“ sind übrigens sehr oft Mädchen und Jungen, die in jungen Jahren eine homosexuelle Entwicklung durchgehen, die von Queer Theory Anhängern als „trans“ qualifiziert wird… Die Folge davon ist die Vertransung einer jungen homosexuellen Person und deren Heterosexualisierung. Konsequenz: Statt eine gewöhnliche lesbische Beziehung einzugehen, fühlen sich beispielsweise vertranste lesbische Mädchen, die als „Transmänner“ bezeichnet werden, von anderen lesbischen Mädchen angezogen und gehen mit diesen pseudo-heterosexuelle Partnerschaften ein. Es kommt auch vor, dass junge Menschen wegen dieser „Behandlung“ ihre sexuelle Lust ganz verlieren.

Die Anhänger der Queer Theory Ideologie haben ein riesiges Problem geschaffen. Opfer dieser Ideologie sind vor allem Kinder, Jugendliche und deren Familien. Ob und inwieweit diese „Behandlungen“ auch tickende Zeitbomben schaffen, muss ideologiefrei und ergebnisoffen untersucht werden. Was nicht angehen kann, ist, dass man blindlings dieser Ideologie folgt und jene, die es nicht tun, strafrechtlich belangt oder als „transphob“ beschimpft. Völlig inakzeptabel ist es, dass man das Blutbad von Tumbler Ridge unter Frauengewalt subsummiert, nur weil dieser Junge sich aus welchen Gründen auch immer als „weiblich“ wahrnahm. Da Frauen solche Taten praktisch nie begehen, muss das „gefühlte Geschlecht“, welches für die Queer Theory Anhänger von entscheidender Relevanz ist, ganz grundsätzlich in Frage gestellt werden.

Hier die Quelle des Videos. „Strang“ ist der Nachname seiner ermordeten Mutter.«.

Lesen Sie im nächsten Artikel: Was die Apologeten der „Queer Theory“ gerne unter den Tisch fallen lassen.

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