Asylanspruch für Ausländer: noch zeitgemäß?

(Jürgen Fritz, 07.08.2018) Politisch Verfolgte haben das Recht, in anderen Ländern Asyl zu suchen, heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Diese verpflichtet aber keinen Staat, Verfolgten auch tatsächlich Asyl zu gewähren. Eine solche Verpflichtung kann es, abgesehen von der rechtlichen Seite, welche ja immer Ausfluss der Moralvorstellungen bzw. Moralerkenntnisse der Zeit ist, aus ethischer Sicht auch gar nicht geben. Weshalb nicht?

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Schach für Weiß

(Michael J. Glück, 02.08.2018) „Du mußt steigen oder sinken, Du mußt herrschen und gewinnen, Oder dienen und verlieren, Leiden oder triumphieren, Amboß oder Hammer sein“, heißt es in Goethes Cophtischem Lied. Doch Weiß hat aufgegeben, Hammer zu sein. Aus der Sicht kritischer Soziologen sind die meisten Nachkriegs-Deutschen regelrecht dehostilisiert, „entfeindet“. Die Immigranten sind es in aller Regel nicht.

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Der Fall des Lars Steinke, der nicht zum Fall der AfD werden sollte

(Jürgen Fritz, 02.08.2018) Claus Schenk Graf von Stauffenberg sei kein Held gewesen, sondern ein „Verräter, der bereit war, Millionen von Leben zu riskieren und zu opfern – ohne erkennbaren Nutzen für das deutsche Volk“, soll ein junger AfD-Politiker in Niedersachsen auf seinem Privataccount auf Facebook geschrieben haben. Der 20. Juli 1944 wäre „kein Glanzstück“ gewesen, sondern „der beschämende Versuch eines Feiglings, die eigene Haut vor dem kommenden Sieger zu retten“. Wer ist der, der solches notierte? Hat er es wirklich geschrieben und wenn ja, was ist davon zu halten? Vor allem aber: Was bedeutet das für die AfD?

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Der Staat trägt kein Kreuz, Herr Söder

(Julian Nida-Rümelin, 29.07.2018) Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder möchte über ein staatliches Bekenntnis zu christlichen Traditionen die eigene kulturelle Identität stärken. Doch dies ist der völlig falsche Weg, wie Julian Nida-Rümelin, einer der renommiertesten Philosophen unserer Zeit, dezidiert aufzeigt.

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Aphorismen und Gedankensplitter

(Jürgen Fritz, 22.07.2018) Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein. Doch fürchtet er die Freiheit bisweilen und flüchtet vor ihr. Damit jedoch flieht er gleichsam vor sich selbst. – Hier weitere Aphorismen und Gedankensplitter von Jürgen Fritz.

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Widerstand gegen die Widerwärtigkeit der Welt

(Jürgen Fritz, 20.07.2018) Der Mensch bedarf in der Welt mit all ihren Widerwärtigkeiten des Trostes. Und er bedarf der Orientierung. Von wo sollten Trost und Orientierung aber kommen, wenn nicht von einem Höheren? Und was vermag der Künstler der Widerwärtigkeit der Welt entgegenzusetzen? Lesen Sie hier, welche Ungeheuerlichkeit Peter Paul Rubens, einer der bekanntesten Maler des Barock, zu dieser Frage beizusteuern hatte.

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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Unter den lebenden deutschen Geisteswissenschaftlern der einzige, den man mit Fug und Recht Philosoph nennen darf

(Michael Klonovsky, 15.07.2018) Er zählt zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Denkern der Gegenwart. Unbestritten schreibt er das beste Deutsch seiner Gilde: Peter Sloterdijk. Michael Klonovsky besuchte den philosophischen Schriftsteller, wie er sich selbst nennt, vor knapp sechs Jahren auf Korsika und verfasste anschließend eine wunderbare Schilderung der Begegnung.

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Die Troerinnen – der Tag nach der Schlacht

(Jürgen Fritz, 12.07.2018) Troja liegt in Schutt und Asche. Der Tag nach seiner Zerstörung: Die gefangenen Trojanerinnen werden bei den Schiffen ihrer Feinde gesammelt und als Sklavinnen an die Heerführer der Achäer verteilt. Tragischer Höhepunkt: die Tötung des letzten potentiellen Thronfolgers. Astyanax, der kleine Sohn Andromaches und Hektors, muss sterben, damit Troja auf keinen Fall wieder zu alter Macht gelangen kann, wie einst nach der Einnahme durch Herakles, der Priamos am Leben ließ. Das eherne Gesetz: Wer den neuen Machthabern gefährlich werden kann, muss ausgeschaltet werden.

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Ein Gemeinschaft bilden: die Schlacht bei den Thermopylen

(Jürgen Fritz) Gemeinschaften sind mehr als nur Gesellschaften. Gemeinschaften haben eine innere Verbundenheit. Sie fühlen sich zusammengehörig, zum Beispiel als Schicksalsgemeinschaft. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl beruht auf Gemeinsamkeiten, beispielsweise einer gemeinsamen Geschichte, einer gemeinsamen Sprache, einer gemeinsamen Tradition, Religion, Kultur, gemeinsamen Sitten und vor allem gemeinsamen Wertvorstellungen, einer gemeinsamen Moral. Im Extremfall ist der Eine bereit, für den Anderen oder für die Gemeinschaft zu sterben, wenn diese angegriffen wird. Man hält zusammen, wenn es drauf ankommt. Die größten Gemeinschaften, die Menschen bislang bilden konnten, die solch eine innere Verbundenheit zusammenschweißte, waren Nationen.

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Die Büchse der Pandora

(Jürgen Fritz) Das bekannte Sprichwort von der Büchse der Pandora dürfte den meisten ein Begriff sein. Doch woher diese Ausdrucksweise stammt, ist vielen nicht bewusst. Wer war Pandora und was hatte es mit dieser ominösen Büchse auf sich?

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Warum sind Grüne und Linke ähnlich antisemitisch wie ihre Großeltern?

(Jörg Gebauer) Ein zentrales Motiv der Nazis war der Antisemitismus. Grüne und Linke bekämpfen vorgeblich Nazis, sympathisieren zugleich mit Palästinensern und Muslimen, die jedoch ihrerseits nicht selten antisemitisch sind. Und auch bei Grünen und Linken selbst entdeckt man ähnliche Tendenzen. Wie passt das alles zusammen? Überhaupt nicht, möchte man meinen, doch Jörg Gebauer zeigt Zusammenhänge auf, die einiges verständlich machen könnten, was hier tatsächlich stattfindet.

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Reformationstag: die dunkle Seite Martin Luthers

(Hartmut Krauss) Die herrschaftsideologische Rolle der christlichen Weltanschauung und ihrer ‚Funktionäre‘ spielt insbesondere auch in der deutschen Geschichte eine verheerende Rolle. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn wir aktuell sehen, wie die katholischen und evangelischen Kirchenvertreter als fester Sockel des proislamischen Herrschaftskartells fungieren und ihre irrational-morbide Mitleidsmoral  nun dafür einsetzen, um die irreguläre und destruktive Zuwanderung von islamisch verformten Massen zu beschönigen.

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Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?

(Jürgen Fritz) Es gibt Fragen, die berühren unser Innerstes. So auch die Frage nach unserer eigenen Identität. Nun ist aber alles, was ist, ein solches, welches geworden ist. Um das Sein einer Person, einer Gesellschaft oder einer Kultur zu erfassen, muss man also ihre Genese kennen, um so die Möglichkeit zu erhalten, das Heute zu verstehen und das Morgen bewusst zu gestalten.

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