Der Demokratie, dem Rechtsstaat und der Freiheit willen: AfD wählen

Von David Berger

Der Theologe, Philosoph, Publizist, Bestsellerautor und Macher von Philosophia perennis Dr. Dr. habil. David Berger begründet in 67 Sekunden, warum er trotz seiner CDU-Mitgliedschaft dieses Mal mit Erst- und Zweitstimme die AfD wählen wird.

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Erst- und Zweitstimme für die „Alternative für Deutschland“. Der von mir überaus geschätzte David Berger erklärt in seinem Kurzvideo, warum für ihn als CDU-Mitglied dieses Jahr keine andere Partei in Frage kommt:

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Dieses Video erschien zuerst auf Philosophia perennis.

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Sensationelle Studie: 95 Prozent der Genies werden AfD wählen

Von Jürgen Fritz

Diese Studie der Humboldtuniversität zu Berlin hat es in sich. Sie beinhaltet derart viel Sprengstoff, dass Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach Rücksprache mit der Kanzlerin ein sofortiges Publikationsverbot aussprach. Die Studie müsse umgehend eingezogen werden. Was hier herausgefunden wurde, dürfe die Bevölkerung auf keinen Fall erfahren. Vor allem nicht vor der Bundestagswahl.

Satire

Youtube-Screenshot

„Wenn das bekannt wird, sind wir im Eimer“

Was die Wissenschaftler in Berlin diese Woche in umfangreichen Tests eruiert haben, dürfe auf gar keinen Fall ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Da waren sich alle sofort einig. Doch einige Exemplare der Studie der Humboldtuniversität sind bereits in Umlauf. Die Regierung plant daher unverzüglich einen neuen Straftatbestand zu erlassen und im Bundestag in einer Sondersitzung durchzupeitschen: § 359 StGB – „Unerlaubtes Lesen zersetzender Studien“. Doch was ist so anstößig an dem Ergebnis dieser Untersuchung?

Die Forscher haben herausgefunden, dass quasi nahezu alle – mehr als 19 von 20! – Hochintelligente mit einem IQ von über 150 die AfD wählen werden.

Dies widerspricht jedoch vollkommen der von CDU, SPD, FDP und Grünen – nicht wenige sprechen längst vom Parteienkartell – vorgegebenen Kampagne, AfD-Wähler als geistig eher etwas zurückgeblieben hinzustellen, und dürfe daher auf keinen Fall publik werden.

„Wenn das bekannt wird, sind wir im Eimer“, soll die Kanzlerin in einem vertraulichen Gespräch geäußert haben. „Das Ding muss verschwinden so wie meine und Gaucks Stasi-Akte.“

Die AfD fühlt sich dagegen voll bestätigt

Die AfD, deren Parteiführung von dem Ergebnis der Studie ebenfalls schon erfuhr, will dagegen in einem Sonderparteitag, der noch dieses Jahr anberaumt werden soll, beschließen und nachträglich in ihr Grundsatzprogramm aufnehmen, dass mittels Gentechnik bei allen Embryonen in das Erbgut eingegriffen und so alle Kinder auf über 150 getunt werden sollen.

„Jetzt kann uns niemand mehr aufhalten“ soll die AfD-Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel freudestrahlend ausgerufen haben. Die smarte Blondine hat ein abgeschlossenes Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Uni Bayreuth. Sie schloss als eine der Jahrgangsbesten ab, absolvierte ihre Promotion  mit summa cum laude. Dabei wurde sie durch die Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt. Für ihren Forschungsaufenthalt in China erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Bundesbildungsministeriums.

Die Parteivorsitzende Dr. Frauke Petry machte ein 1,1er Abitur als Jahrgangsbeste, hat ein abgeschlossenes Studium der Chemie. Auch sie promovierte mit magna cum laude und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet u.a. mit dem mit 75.000 EUR dotierten IDEE-Förderpreis, Verdienstmedaille des Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – Bundesverdienstkreuz.

Der andere Parteivorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen, aufgewachsen in einem Essener Arbeitsviertel, hat ein abgeschlossenes Studium in Volkswirtschaftslehre und nicht nur eine Promotion, sondern auch eine Professur. Er war Studiendekan der Fakultät Wirtschafts-, Informations- und Sozialwissenschaften und lehrte Volkswirtschaftslehre. Seit 2003 war er Senatsbeauftragter für die Auslandskooperation Südafrika.

FDP und Grüne zeigten sich sehr überrascht

Als Christian Lindner von den Qualifikationen seiner politischen Konkurrenten erstmals hörte, soll er gesagt haben: „Was, haben die wirklich ihr Doktorarbeiten selbst geschrieben – nicht gekauft? Uih! Wir in der FDP sehen das ja etwas liberaler. Im übrigen, als die Damen und Herren von der AfD sich mit 19 gerade auf ihre Abiprüfungen vorbereiteten, da kaufte ich mir schon meinen ersten Porsche.“

Sahra Wagenknecht von der SED meinte wie eigentlich bei jedem Thema: „Früher in der DDR war alles besser.“ Als sie dann wieder zu einem ihrer gefürchteten Monologe über die Überlegenheit des Sozialismus ansetzen wollte, er sei nur noch nie richtig durchgeführt worden, hörte aber schon niemand mehr zu.

Als die beiden Grünen-Politikerinnen Claudia Roth, jahrelang Bundesvorsitzende von B‘90/Grüne und amtierende Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, und Katrin Göring-Eckardt, Vorsitzende der B‘90/Grüne-Bundestagsfraktion und Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahlen 2013 und 2017, von der Studie hörten, waren auch sie sehr überrascht. Ein Studium haben beide mal angefangen. Angefangen. Irgendeine abgeschlossene Berufsausbildung können beide nicht vorweisen wie auch der Kanzlerkandidat der SPD nicht. Als nun also die beiden grünen Spitzenpolitikerinnen von dem Ergebnis der Studie gehört haben, soll die eine zur anderen gesagt haben:

„Was, ein IQ von über 150? Oh je, dann sind die ja womöglich bald bei 150 Prozent!?“

Wer von beiden dies gesagt hat, da gehen die Aussagen auseinander. Jede behauptet, es sei die andere gewesen.

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Wie Aydan Özoğuz und die SPD Deutschland zwangsumbauen wollen

Ein Gastbeitrag von Ifis

In einem Impulspapier legte die umstrittene Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD) völlig schonungslos offen, wie ihre Pläne für den kompletten Umbau Deutschlands aussehen. Die Interessen Ursprungsdeutscher spielen darin keine Rolle mehr. Diese haben nur eine einzige Aufgabe: die Umsetzung der SPD-Vorhaben zu finanzieren. Hier die unglaublichen Pläne der Sozialdemokraten.

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Aydan Özoğuz in 2015 auf dem SPD Bundesparteitag Berlin. By Olaf Kosinsky (Own work) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)%5D, via Wikimedia Commons

Die unfassbaren Pläne der SPD-Staatsministerin

Staatsministerin Özoguz arbeitet seit einiger Zeit ihre Ziele respektive ihren Masterplan sukzessive ab. Der nächste Schritt ist die Schaffung einer enorm großen Verfügungsmasse an Posten und Pöstchen sowie an institutioneller Durchdringung unseres Landes. Aber bei genauerem Hinsehen ist auch das nur ein Zwischenschritt.

Klassische Einwanderungsländer wachsen organisch. Die Menschen wandern im Rahmen der Gesetze ein und beginnen einen oft mehrere Generationen dauernden Einstieg in die aufnehmende Gesellschaft. In dieser Zeit, die oft keine leichte Zeit ist, werden sie vor allem Eines: Teil der Gesellschaft. „Proud to be American“, „I am an Aussi“. Diese Länder, die uns als Vorbild dienen könnten, wenn die Deutschen sich als Einwanderungsland begreifen wollten, wofür es gute Argumente gäbe, diese Länder will man wohl nicht zum Vorbild.

Aydan Özoguz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Rang einer Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, hat andere Vorstellungen. Sie setzt eine staatliche, von oben herab verordnete, Gesellschaftsentwicklung zum Ziel. Nicht mehr organisch wachsende Strukturen, sondern staatlich verordnete „Integrationsziele“ fordert sie. Damit es sich besser anhört, nennt man das „Teilhabe“. Mich erinnert das eher an Anteilsverteilung nach einem Beutezug. Und genau so soll es wohl ablaufen. Ein gut strukturierter Plan regelt das von oben herab – mit aller staatlichen Macht.

Die „Sozialdemokraten“ wollen an die Verfassung ran

Zunächst sind mehrere Verfassungsänderungen geplant, die verankern sollen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und „alle staatliche Ebenen zur Umsetzung dieses Staatszieles verpflichten“. Mit anderen Worten: sinnvoll oder nicht, gewollt oder nicht – das MUSS passieren. Dem kann sich dann niemand mehr entziehen.

Und diese Verankerung soll auf höchster Ebene erfolgen: dem Grundgesetz, konkret im Art. 20 GG, also auf einer Stufe mit diesen essenziellen Verfassungszielen:

  • Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat
  • Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus
  • Gesetzgebung ist an die Verfassung, Rechtsprechung an Gesetz gebunden
  • Widerstandsrecht

Deutschland soll unumkehrbar umgebaut werden

Absatz 1-3 (nicht 4 und nicht der hier geplante Art. 20 b) sind absolut zentrale Verfassungsteile, mit der sog. „Ewigkeitsklausel“. Dass man die Verfassungsänderung auf dieser Ebene einbringt, verrät, worum es geht: Den unwiderruflichen und nicht umkehrbaren Umbau unserer Gesellschaft. 

Verfassungsänderungen setzen eine Zweidrittelmehrheit sowohl des Bundestages als auch des Bundesrates voraus. Ist dieser Art. 20 b also erst einmal im Grundgesetz verankert, dann ist auf absehbare Zeit keine Konstellation vorstellbar, wie das wieder geändert werden könnte, da ja die Zahl der direkten und indirekten Immigranten nicht zurückgeht, sondern immer weiter ansteigen wird. Damit dürften aufgrund der sich ändernden Zusammensetzung des Staatsvolkes respektive der Bevölkerung diese Eingriffe in die Verfassung irreversibel sein. Für immer!

Auch Deutsch als Staatssprache wird bald schon zur Disposition gestellt

Diskutiert werden wird in der Öffentlichkeit, wenn überhaupt, nur über die aktuell gewünschten Maßnahmen. Finanzielle Förderungen von Migrant*innenorganisationen, Quoten für Führungskräfte, Ausbau von „Diskriminierungsschutz“, massive Überwachungsmaßnahmen zur Umsetzung, verniedlichend als „Zertifizierung“ und „IKÖ Standards“ sind Teil dieses Horrorpakets.

Aushebeln des Deutschen als Staatssprache ist ein weiterer Bestandteil. Man hat auch schon die ersten Maßnahmen im Auge, wie die „bundesweite Einführung von kommunalen Dolmetschern“.

Und was ist mit den Deutschen? – Die sind auch wichtig, die sollen alles finanzieren

Dass eine „Verstetigung … der Flüchtlingshilfe“ gefordert wird, ist dann schon eher eine Randnotiz. Eine Menge an Posten für die Klientel. Nicht mehr Qualifikation bestimmt den Aufstieg, sondern Herkunft. Der arme Immigrant soll a priori und per se bevorzugt werden gegenüber dem Ursprungsdeutschen, um die Diskriminierung umzudrehen (inverse Diskriminierung).

Dass Deutsche in dem Papier nur am Rande, nämlich bei der Finanzierung und der Pflicht mitzumachen, vorkommen, ist da nur konsequent. Auch die zunehmende Diskussion der Bürger über den zukünftigen Weg Deutschlands sieht man als Bedrohung, der man über die Zementierung der gewünschten Entwicklung entgegentreten will. Dies alles soll nicht auf Ebene des gemeinen Volkes diskutiert, sondern von diesem finanziert werden.

Langfristiges Ziel: ein anderes Deutschland

Aber auch die klassischen Einwanderer, die sich in die Gesellschaft hineingearbeitet und hineinintegriert haben, die zu „ganz gewöhnlichen“ Deutschen geworden sind, für die Deutschland die einzige Heimat geworden ist, auch diese Menschen kommen in dem Impulspapier nicht vor. Bestenfalls indirekt, als nicht erwähnter Gegenentwurf, zu dem was Frau Özoguz will: ein anderes Deutschland.

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Hier das Originaldokument: Impulspapier MigrantInnenorganisationen. Dieser Artikel erschien zuerst auf dem sehr empfehlenswerten Blog von David Berger Philosophia perennis.

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Was geschieht, wenn jemand Merkel stellt?

Von Jürgen Fritz

„Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“, so tönt es uns von den CDU-Wahlplakaten allerorten entgegen. Doch was passiert, wenn ein nicht ausgesuchter Grundschullehrer der deutschen Kanzlerin Fragen stellt, die zuvor nicht abgesprochen waren, Fragen, die ans Eingemachte gehen? Sehen Sie selbst.

Grundschullehrer

Youbube-Screenshot

Was tun Sie für unser Land?

Angela Merkel spricht ihre üblichen nichtssagenden Sätze, da ruft plötzlich ein Mann laut dazwischen: „Frau Merkel, tun Sie etwas, was dem Land gut tut, nicht diesem Haus. Ich bin Lehrer einer Grundschule. In diesem Jahr wurde kein einziges deutsches Kind eingeschult. Was ist hier los?

Sie haben geschworen, dem deutschen Volk zu dienen. Was tun Sie? Sie lassen „Flüchtlinge“ hier rein, die kein Anspruch haben laut Art. 16a. Was tun Sie für unser Land?“

Kaum hat er diese Sätze gesprochen, da beginnt man ihn bereits abzuführen. Doch der Grundschullehrer ist unermüdlich, auch nachdem einige begonnen haben, gegen ihn anschreien zu wollen und man ihn so schnell wie möglich nach draußen befördert.

Diese Frau ist keine Dienerin des deutschen Volkes

„Es gibt Art. 20 des Grundgesetzes. Art. 20, Absatz 4, Recht auf Selbstverteidigung (korrekt: Widerstandsrecht, jf). Ich fordere alle Deutschen auf, nutzt dieses Recht auf Selbstverteidigung (Widerstandsrecht).

Denn diese Frau ist keine Kanzlerin des deutschen Volkes. Sie ist eine Dienerin der Finanz-Eliten und was weiß ich noch wem.“ (Vielleicht der OIC – Organisation für islamische Zusammenarbeit, einer Art islamischer EU?)

Und schon findet sich der Grundschullehrer vor die Tür gesetzt, bedankte sich aber noch abschließend mit den Worten: „Danke für die Meinungsfreiheit!“.

70 Sekunden, die es in sich haben

Das Interessanteste aber ist Merkels Körpersprache, wie diese sich innerhalb weniger Sekunden radikal verändert. Und das trotz jahrzehntelangen Trainings! Achten Sie zunächst bitte auf ihre rechte Hand und dann ihre Bewegungen, als der Grundschullehrer Art. 16a GG (Grundrecht auf Asyl) und dann Art. 20, Absatz 4 Grundgesetz anführt. Merkel wird sichtlich schlagartig ganz unsicher, geht hin und her, wechselt abrupt die Richtung. Sie weiß nicht, was sie tun soll, wenn ihr niemand unangenehme Fragesteller vom Hals hält, die es in den TV-Studios zum Glück so nie gibt.

Wenn das schlechte Gewissen greifbar wird

Achten Sie auf ihre Körpersprache. Die ist mehr als verräterisch. Das schlechte Gewissen

  • für all die Rechts- und Verfassungsbrüche (Unrechtsstaat und Willkürherrschaft),
  • für den Abbau der Demokratie und der Volkssouveränität, den Abbau der Grund-, Bürger- und Menschenrechte des eigenen Staatsvolkes (Beschränkung der Meinungs- und Informationsfreiheit bis hin zur staatlich vorgegebenen und privat organisierten Zensur),
  • für die Infiltrierung mit einer Weltanschauung, die Humanismus und Aufklärung, Bürgerrepublik und Demokratie, Grund- und Menschenrechten völlig fremd, ja feindlich gegenübersteht und zugleich nach Verbreitung ihrer selbst strebt,
  • für all die Lügen und all die Heuchelei,
  • für all die Toten, für all die mit dem LKW Niedergemähten, für all die Abgestochenen, für all die sexuell belästigten und vergewaltigten Frauen, für all die Gefingerten und Begrapschten, für all die Bestohlenen und Ausgeraubten, für all die zusammengeschlagenen Landsleute, denen zu dienen sie geschworen hat,

ist hier überdeutlich sichtbar. Achten Sie auf Merkels Körpersprache, wie das schlechte Gewissen sie plagt, wenn sie gestellt wird.

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Alice Weidel im Exklusivinterview mit David Berger

Ein Gastbeitrag von David Berger

Die smarte AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gab Philosophia perennis ein sehr interessantes Exklusiv-Interview, das mit freundlicher Genehmigung von David Berger, dem Betreiber von Philosophia perennis, hier wiedergegeben wird.

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Foto: (c) PR

A. VORWORT VON DAVID BERGER

„Die AfD hat ein Problem mit Homosexuellen“ lautete gestern noch eine Schlagzeile von Zeit-Online. Und in der Tat gilt die AfD bei vielen Menschen als „homophobe“ Partei. Unerklärlich bleibt vor diesem Hintergrund allerdings die Tatsache, dass eine offen mit ihrem Lesbisch-Sein umgehende Frau wie Alice Weidel zur Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl werden konnte. Hat die AfD wirklich ein Problem mit Schwulen und Lesben? Alice Weidel hat gestern mit mir darüber gesprochen.

B. DAS INTERVIEW

David Berger: Die AfD war und ist gegen die Ehe für Alle. Frau Weidel, wie stehen Sie ganz persönlich zur Ehe für Alle?

Alice Weidel: Ich lebe mit einer Frau zusammen und wir ziehen gemeinsam Kinder groß. Auch aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen begrüße ich grundsätzlich, und im Zweifel auch gegen die Mehrheitsmeinung meiner Partei, mehr Rechte für gleichgeschlechtliche Paare. Aber die aktuelle Jubellaune geht meiner Meinung nach an der Lebenswirklichkeit vieler homosexueller Menschen vorbei.

De facto sind die Probleme ganz andere als die „Ehe für alle“

Also, de jure gibt es jetzt durch die Ehe für Alle ein paar marginale Veränderungen gegenüber der eingetragenen Lebenspartnerschaft, allerdings gibt es de facto für Schwule und Lesben in diesem Land ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Tatsache, dass homophobe Übergriffe massiv zugenommen haben.

Verstehen Sie, den Schwulen und Lesben in diesem Land kann es am Ende des Tages egal sein, ob ihre Beziehung „eingetragene Lebenspartnerschaft“ oder „Ehe“ heißt, wenn sie sich dafür kaum noch Arm in Arm in großen Städten auf die Straßen trauen können.

Aber die sogenannten progressiven Kräfte in diesem Land freuen sich jetzt einfach mal darüber, wie weltoffen und tolerant unsere Gesellschaft durch dieses Gesetz doch geworden sei. Nur mit der Lebenswirklichkeit und den echten Gefahren für Schwule und Lesben hat das nicht viel zu tun.

Offen gelebte Homosexualität verschwindet langsam aus unserem Straßenbild

David Berger: Sie sprechen von Lebenswirklichkeit, können Sie erklären, welche Veränderungen Sie maßgeblich beobachten? 

Alice Weidel: Natürlich, ich gebe Ihnen drei kleine Beispiele:

In den 90er Jahren konnte man nicht durch die Innenstädte von Berlin, Hamburg und vor allem Köln laufen, ohne ständig Händchen haltenden und einander küssenden schwulen und lesbischen Paaren zu begegnen, die ihre Freiheit genossen. Das ist heute, jedenfalls in dieser Intensität, nicht mehr zu beobachten. Denn die Menschen haben immer mehr Angst vor den Reaktionen. Und ich spreche nicht von den Reaktionen deutscher Rentner sondern von denen vor allem junger muslimischer Migranten. Ich habe natürlich keine Statistik, die diesen Rollback belegen könnte. Aber mein subjektiver Eindruck ist ganz klar:

Offen gelebte Homosexualität verschwindet langsam aber sicher aus dem Straßenbild. Solche Entwicklungen laufen schleichend und kaum merklich über viele Jahre ab, aber es gibt sie. 

Und ausgerechnet die Aktivisten, die sich vorgeblich für die schwul-lesbische Community engagieren, tun nichts gegen diese Entwicklung, im Gegenteil. Diese Aktivisten empören sich lieber darüber, dass es noch nicht in allen Spaßbädern Familienkarten für Regenbogenfamilien gibt oder regen sich wochenlang darüber auf, dass an manchen Ministerien oder Rathäusern zum CSD keine Regenbogenflaggen gehisst werden.

Die Angst und Gewalt nehmen zu

Ich gebe Ihnen ein anderes Beispiel. Eine Freundin von mir arbeitet in Berlin als Lehrerin an einer Schule mit einem hohen Migrantenanteil. Aus Sorge vor den Reaktionen der Schüler, aber vor allem ihrer hauptsächlich muslimischen Eltern traut sie sich nicht, ihre Lebensgefährtin mit zu Schulveranstaltungen zu nehmen oder sich in der Nähe der Schule mit ihr zu zeigen. Sie hat sich nicht einmal im Lehrerkollegium geoutet. Die Angst davor, dass das jemals herauskommt, bedrückt sie wirklich sehr.

Und schließlich ein Beispiel, das mir Kölner Bekannte berichtet haben: Dort haben inzwischen fast alle Bars im größten schwul-lesbischen Ausgehviertel Sicherheitspersonal. Früher wäre das undenkbar gewesen. Trotzdem sieht man dort nahezu jedes Wochenende Polizeieinsätze gegen stehlende, raubende, prügelnde und grapschende Täter. Und die entstammen genau der Klientel, die sich in der Silvesternacht 2015 vor dem Kölner Hauptbahnhof zusammengerottet hat. Diese Leute sind nicht weg. Sie treten nur nicht mehr in Massen sondern jetzt in kleinen Gruppen auf und machen unvermindert weiter. Und die schwul-lesbische Szene ist eines ihrer liebsten Einsatzgebiete.

Die einzig große Gefahr ist die Islamisierung

Das waren nur drei kleine Beispiele. Ich könnte die Liste fortsetzen. Frau Göring-Eckardt freut sich auf die Veränderungen, die die Einwanderung und der verlässlich wachsende muslimische Bevölkerungsanteil mit sich bringen. Mich gruselt diese Entwicklung. Ich bin nicht naiv oder blind. Ich sehe die großen Gefahren für unsere Art zu leben. Mit der Ehe für Alle hat die Schwulen- und Lesbenbewegung das letzte große Ziel erreicht.

Jetzt kehren die links-grün dominierten Homosexuellen-Verbände nur noch die letzten Krümel tatsächlicher oder gefühlter Diskriminierung zusammen und übersehen mit ihrem Tunnelblick auf immer albernere Themen den sprichwörtlichen „Elefanten im Raum“, also die einzige große Gefahr, die uns wirklich droht. Und das ist die Islamisierung.

Die Wähler spüren die Demokratiefeindlichkeit unserer Gegner

David Berger: Wenn man sich die großen Medien und ihre Berichterstattung zur AfD in den letzten zwei Wochen anschaut, hat man den Eindruck: ein Skandal löst den anderen ab. Auf der anderen Seite sagen die Wahlprognosen der AfD ein zweistelliges Ergebnis vorher, das sehr zuverlässige Prognosetool von ScienceFiles geht inzwischen sogar von 15 % aus. Wie erklären Sie sich das?

Alice Weidel: Die Kampagnen der Mainstream-Medien haben sich in Rekordgeschwindigkeit abgenutzt. Immer mehr Menschen erkennen die Absicht hinter der Berichterstattung, sie sind durch die ständigen maßlosen Übertreibungen immun geworden gegen falsche oder zumindest tendenziöse Berichte der Massenmedien.

Auch werden die Kampagnen immer durchschaubarer und bedienen sich inzwischen auch persönlicher Angriffe weit unter der Gürtellinie. Wer so vorgeht, der will sich nicht inhaltlich mit unserer Partei auseinandersetzen, sondern sie einfach nur mundtot machen. Das ist demokratiefeindlich. Und das merken die Wähler.

Die AfD ist die einzige Schutzmacht für Schwule und Lesben in Deutschland

David Berger: Eine ähnliche Situation haben wir in der Homosexuellen-Community Deutschlands. Hier wird die AfD von Homo-Aktivisten schon mehr als zwei Jahre und unter enormem finanziellen Einsatz erbittert bekämpft. Und erlangt nun bei einer Wahlumfrage unter fast 40.000 homosexuellen Männern ebenfalls 12 Prozent, genau so viel wie die Grünen, die über Jahrzehnte hinweg als die Partei für Homosexuelle galten. Sind diese 12 Prozent masochistisch oder leiden sie an einem Stockholmsyndrom?

Alice Weidel: Der Kampf der Homosexuellen-Verbände gegen die AfD ist mir persönlich nicht einmal groß aufgefallen. Wir wurden in den letzten Jahren auf so vielen Ebenen so massiv angegangen, da machten diese Verbände den Kohl auch nicht mehr fett. Umso mehr erfreut es mich, dass wir trotzdem einen so großen Zuspruch unter Schwulen und Lesben erleben.

Wenn man ehrlich ist, erscheint die AfD auf den ersten Blick natürlich nicht als die erste Adresse, wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht. Ich bitte Sie aber auch darum, das nicht als Euphemismus zu verstehen. Vielmehr meine ich damit, dass der erste Blick oft trügt, denn bei genauerer Betrachtung ist die AfD die einzige echte Schutzmacht für Schwule und Lesben in Deutschland.

Alle anderen arbeiten letztlich gegen die Interessen von Homosexuellen

Alle anderen, einschließlich der Kirchen, Gewerkschaften, Homosexuellen-Verbände und vorneweg der Speerspitze des hegemonialen Diskurses, sprich der Grünen, arbeiten – bestimmt unbewusst, aber doch leider eindeutig – gegen die Interessen von Schwulen und Lesben. Denn sie leugnen die Gefahr, die uns dadurch droht, dass der muslimische Bevölkerungsanteil in Deutschland immer weiter wächst und mit ihm die Intoleranz gegenüber unserer Art zu leben. 

Die AfD ist die Partei, die für Recht und Ordnung und für die Bewahrung unserer freiheitlichen westlichen Kultur und Zivilisation steht. Und davon profitieren alle Bürger, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Ich kann also kein Stockholmsyndrom diagnostizieren – die Verteidigung der eigenen Lebensweise durch Schaffung innerer Sicherheit und Bewahrung unserer kulturellen und zivilisatorischen Errungenschaften trifft den Grund für den Zulauf zu uns wohl eher.

Der Islam ist der Homosexualität nicht gerade freundlich gesonnen

David Berger: Sie sprechen von muslimischen Problembezirken und der Gefahr für Schwule und Lesben sich dort als solche erkennbar aufzuhalten. Liegt dieser Hass auf Homosexuelle dort wirklich am Islam, der ja einige Jahrhunderte lang ausgesprochen homofreundlich gewesen sein soll und angeblich im Koran auch nicht homofeindlicher ist als das Alte Testament? Oder nicht vielmehr an der Tatsache, dass Menschen mit Migrationshintergrund bei uns schlechtere Chancen haben, dadurch weniger gebildet sind und daher mit anderen Randgruppen größere Schwierigkeiten haben?

Alice Weidel: Ich bin weder Historikerin, noch Theologin. Deshalb kann ich Ihnen den ersten Teil der Frage, also ob der Islam jemals homofreundlich war, nicht beantworten. Auch ein Vergleich zwischen dem Alten Testament und dem Koran ist mir nicht möglich. Das spielt für mein Leben aber auch nur eine untergeordnete Rolle.

Was jedoch sehr wohl eine Rolle spielt, ist, dass der heutige Islam der Homosexualität gar nicht freundlich gegenüber tritt, um es vorsichtig auszudrücken.

Alle Einwanderergruppen haben sich sehr gut assimiliert, außer den türkischstämmigen

Deutschland hatte in den vergangenen Jahrzehnten stets Zuwanderung aus der ganzen Welt. Insbesondere die große Einwanderungswelle der sechziger und siebziger Jahre hat viele Menschen nach Deutschland gebracht. Italiener, Jugoslawen, Spanier, Portugiesen, Griechen. Nach der Wende und dem Zusammenbruch der Sowjetunion gab es eine weitere große Migrationsbewegung, namentlich die Deutschrussen und mit ihnen auch viele andere Menschen aus dem ehemaligen Ostblock. Alle diese Einwanderergruppen haben sich hier perfekt integriert, ja assimiliert und sind heute unsere Mitbürger.

Eine Ausnahme stellen leider die türkischstämmigen Menschen dar. Auch da möchte ich nicht pauschalieren, es gibt sehr wohl gut integrierte und für unsere Gesellschaft wichtige Leistungsträger, aber ein sehr beachtlicher Teil dieser Menschen ist uns fremd geblieben und das obwohl viele, viele Jahre des Zusammenlebens hinter uns liegen. Unsere Art zu leben und die Freiheit, die insbesondere Mädchen und Frauen hier genießen, nicht nur sexuell, sondern allgemein in der Gestaltung ihres Lebens, wirkt auf sie offenkundig abstoßend. Jetzt stellt sich die Frage, wie viel ihre Religion, der Islam, hiermit zu tun hat.

Das könnte sehr wohl mit dem Islam zusammenhängen

Ich persönlich glaube, der Islam hat sehr viel damit zu tun. Ich möchte keine Diskussion darüber führen, ob dieses oder jenes so wortwörtlich im Koran steht, oder welche Hadithe historisch relevanter sind als andere, oder ob die Verhaltensweisen nur überlieferte kulturelle Prägungen sind, die mit dem Islam vermeintlich nichts zu tun haben. Das ist alles unerheblich.

Fakt ist, dass Studien unter hier geborenen, in diesem Staat erzogenen Jugendlichen, zeigen, dass Homosexualität ganz oben auf der Liste der verbotenen Handlungen, sprich Sünden steht. Und deshalb sind, in einem nicht unerheblichen Ausmaß, auch die Enkel der Gastarbeiter nicht in der Lage, homosexuelle Lebensweisen zu akzeptieren. Innerhalb dieser Gruppen geht es noch schlimmer zu.

Toleranz muss Grenzen haben

Es gibt Berichte von homosexuellen Migranten in Deutschland, die nach ihrem Coming Out gegen ihren Willen zwangsverheiratet wurden. Meine Art zu leben, also mit einer Lebenspartnerin gemeinsam Kinder aufzuziehen, gilt ihnen als „haram“, also verboten.

Deshalb hört meine Toleranz spätestens da auf, wo mir keine entgegengebracht wird. Ich halte die Erklärung mit den angeblich „schlechteren Chancen“ im Übrigen für einen bizarren Mythos, denn er impliziert strukturellen Rassismus durch die Mehrheitsgesellschaft. Darauf würde ich mich sogar einlassen, wenn es in der gesamten westlichen Welt auch nur ein einziges leuchtendes Beispiel für die gelungene Integration muslimischer Gemeinschaften in eine nicht-muslimische Mehrheitsgesellschaft gäbe. Aber das gibt es nicht. In Deutschland herrscht Chancengleichheit.

Verachtung für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur dürfen wir nicht dulden

Die Angriffe auf Homosexuelle zeigen aber nicht nur den Hass bestimmter Migrantengruppen, sie zeigen auch deren Verachtung für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur – also genau jenen Staat und genau die Kultur, die ihnen eine freie Entwicklung ermöglicht.

Wenn Eltern ihre Kinder so erziehen, dann ist das unverantwortlich. Solche Familien sind offensichtlich niemals wirklich bei uns in Deutschland angekommen.

Ich zweifle immer mehr an der geistigen Zurechnungsfähigkeit mancher Leute

David Berger: Vor eineinhalb Jahren wurden zwei junge Schwule von einer Gruppe arabischer Männer am Kottbusser Tor in Berlin mit peitschenden Ledergürteln über den Platz getrieben. Die großen Medien berichteten erst, nachdem mein Blog das Video davon bekannt gemacht hatte. Homoaktivisten wie Volker Beck äußerten sich, trotz vielfacher Aufforderung, dazu gar nicht. Dr. Birgit Bosold vom Schwulen Museum der SZ sagte in einem Interview, dass für Homosexuelle von Islamkritikern eine viel größere Gefahr ausgeht als vom Islam bzw. Muslimen. Was meinen Sie hierzu?

Alice Weidel: Ich kenne dieses grausame Video und auch die Geschichte dahinter. Einfach unfassbar, aber noch unfassbarer als die Tat selbst, finde ich die Reaktion, oder besser die Nicht-Reaktion der sogenannten Interessensvertreter der Homosexuellen. Würden sie ihre Funktion halbwegs ernst nehmen, würden sie keine Sekunde zögern, sich schützend vor die Opfer solcher schrecklichen Taten zu stellen. Ein ähnlicher Fall hat mich persönlich ganz besonders berührt. Er hat sich Anfang 2016 in Dortmund ereignet.

Ein transsexuelles Paar spazierte über die Straße und wurde von drei Nordafrikanern sexuell belästigt. Als die Männer bemerkten, dass es sich um transsexuelle Menschen handelt, hat man sie zunächst wüst auf Arabisch beschimpft und anschließend versucht, die beiden auf offener Straße zu steinigen! 

Die beiden konnten nur durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife gerettet werden. Ich glaube, die jungen Männer haben damals gegenüber den Polizisten sogar bereitwillig zugegeben, dass sie das als ihre religiöse Pflicht angesehen haben.

Wie man unter diesen sich rasant verändernden Umständen immer noch behaupten kann, die Gefahr durch Islamkritiker sei größer, als die durch den Islam selbst, erschließt sich mir nicht. Aber ich zweifle auch immer mehr an der geistigen Zurechnungsfähigkeit solcher Leute.

Wir werden verteufelt und verleumdet und die Indoktrination wirkt

David Berger: Auch nach diesem Interview wird in den Kommentarspalten von jenen Usern, die nur den Titel gelesen haben, der Kommentar auftauchen: „Seid ihr lebensmüde, die AfD zu wählen? Wisst ihr nicht, dass die uns wieder in Konzentrationslager stecken will?“

Alice Weidel:  Das ist tatsächlich ein Kampf gegen Windmühlen – aber es ist ein sehr wichtiger Kampf. Wir werden verteufelt, verleumdet und ständig mit der dunkelsten Zeit der deutschen Vergangenheit in Verbindung gebracht. Viele Menschen haben tatsächlich Angst vor uns, weil sie dieser Indoktrination aufsitzen. Ich kann ihnen das auch gar nicht verdenken. Die Panikmache wirkt allein schon durch ihre ständige Wiederholung.

Die AfD ist die Partei, die alle Bürger unseres Landes schützt

Unsere Aufgabe kann es aber nicht sein, solche Aussagen unwidersprochen stehen zu lassen oder uns arrogant abzuwenden. Wir müssen immer wieder aufs Neue diskutieren und mit unseren guten und richtigen Argumenten zu überzeugen versuchen. Die AfD ist die Partei, die alle Bürger unseres Landes – ungeachtet ihrer sozialen Stellung, ethnischen Herkunft oder sexuellen Orientierung – schützt.

Wir sind die einzige politische Kraft, die sich traut, die Bedrohungen, Diskriminierungen und Angriffe auf homosexuelle Menschen in Deutschland durch vornehmlich muslimische Migranten zu thematisieren. Alle andere fürchten sich davor.

Wir sagen: Es ist unerträglich, dass es No-Go-Areas für Homosexuelle gibt, es ist nicht hinnehmbar, dass rechtschaffene Bürger nur wegen ihrer sexuellen Orientierung in Deutschland Angst haben müssen.

C. JOURNALISTISCHE OFFENLEGUNG

Dr. David Berger, der Interviewer und Macher von Philosophia perennis, ist zwar CDU-Mitglied, hat sich aber offen dazu bekannt, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen. Er ist ebenfalls homosexuell und warnt seit vielen Jahren vor der Islamisierung Europas.

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Dieses Interview erschien zuerst auf dem sehr empfehlenswerten Blog von David Berger Philosophia perennis.

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Eva Herman packt aus, wie Querdenker im TV systematisch niedergemacht werden

Von Wissensmanufaktur

Dass es in TV-Sendungen, besonders bei politischen Talkshows nicht mit rechten Dingen zugeht, spüren längst immer mehr aufmerksame Bürger. Der ein oder andere hat auch Ahnungen, wie das Ganze gesteuert wird. Eva Herman, die bis zu ihrem Kerner-Rauswurf zehn Jahre im öffentlich-rechtlichen Fernsehen tätig war, lässt uns nun hinter die Kulissen blicken, wie das Ganze en dé­tail abläuft. Halten Sie sich fest. Es ist noch viel schlimmer als Sie vermutet hätten.

Eva Herman

Youtube-Screenshot

Gibt es bezahlte Talkshow-Claqueure, Manipulationen hinter den Kulissen und politische Schulungen für Moderatoren?

Am 9. Oktober 2007 fand in Deutschland einer der größten Medienskandale statt: Die ARD-Moderatorin und Tagesschausprecherin Eva Herman wurde aus der laufenden ZDF-Sendung von Johannes B. Kerner geworfen. Dieser Vorfall ist inzwischen längst zu einem der wichtigsten Beispiele für die sterbende Meinungsfreiheit in Deutschland geworden. Viele Menschen fragen sich seitdem, was alles in deutschen TV-Talkshows im Vorfeld eigentlich vorsätzlich geplant wird und was noch wirklich zufällig geschieht.

Eva Herman packt aus

Darüber spricht Eva Herman in diesem Beitrag. Sie gewährt dem Zuschauer einen erweiterten Blick hinter die Fernsehkulissen. Und sie gibt schlüssige Antworten auf gerade in letzter Zeit immer wieder heißdiskutierte Fragen über eventuell bezahlte Studio-Claqueure, über Manipulationen hinter den Kulissen, über eventuelle politische Schulungszentren für Moderatoren oder über „TV-Talkshow-Geheimpläne“.

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Wer Miniparteien, ungültig oder gar nicht wählt, stärkt Merkel

Von Jürgen Fritz

Peter Altmaier, Angela Merkel und der CDU wäre es lieber, wenn Sie gar nicht wählen gehen oder ungültig stimmen, sofern Sie nicht gewillt sind, die Politik der „etablierten Parteien“ weiter zu unterstützen. Auch die Stimmabgabe für eine Minipartei wäre ihnen Recht. Hier die Erklärung, warum dies alles Merkel kein bisschen weh tut, im Gegenteil, sie sogar noch stärkt.

Altmaier-Merkel

Youtube-Screenshot

Was soll man tun, wenn man die amtierende Regierungschefin und ihre Politik auf keinen Fall bestätigen will? Wie kann man dagegen opponieren? Geht es nur über die AfD oder auch über Miniparteien, ungültig oder aus Protest gar nicht wählen?

Stimmen für Miniparteien haben keinerlei Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlamentes

Wer eine kleine Partei wählt, die keine Chance auf Überwindung der Fünfprozenthürde hat, der richtet zwar keinen Schaden an, seine Stimme wird aber im neuen Bundestag nicht abgebildet sein. Er nimmt also keinerlei Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlamentes. Stellen Sie sich, um es vom Prinzip her zu verdeutlichen, einfach vor, es gäbe 25 Parteien, die alle so zwischen 2 und 4 Prozent, im Schnitt bei 3 Prozent lägen. Diese 25 Kleinparteien kämen somit zusammen auf 75 Prozent. Dann würden nur die 25 Prozent der Wähler der Über-Fünf-Prozent-Parteien alleine bestimmen, wie sich der neue Bundestag zusammensetzt. Käme eine Partei dann auf 12,51 Prozent, hätte sie damit die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament und könnte alleine regieren. Mit 12,51 Prozent, also einem Achtel der abgegebenen gültigen Stimmen!

Ergo: Wer Kleinstparteien wählt, die keine realistische Chance auf Überwinden der Fünfprozenthürde haben, stärkt damit die Parteien, die über 5 Prozent liegen, weil ihre Anzahl der Sitze im Parlament – und das ist das Entscheidende! – dadurch steigt. Mathematisch gesprochen: weil durch die Stimmabgabe für sonstige Parteien der Nenner (Anzahl der Stimmen für Parteien, die in den Bundestag einziehen) verkleinert wird, so dass die Bruchzahl (Sitze im BT) bei gleichem Zähler (Stimmen z.B. für die CDU) dadurch größer wird.

Oder kurz: Wer eine Minipartei wählt, bestätigt damit indirekt die Merkelwahl der anderen, weil er nicht gegen sie stimmt, da sein Kreuz für die Zusammensetzung des Bundestages keinerlei Auswirkung hat.

Auch ungültig oder gar nicht wählen bringt nichts

Ähnliches gilt für Gar-nicht-wählen-Gehen und für Ungültig-Wählen. Denn was passiert hier? Stellen Sie sich, wiederum um das Prinzip zu verstehen, vor, es wären tausend Personen aufgerufen über etwas abzustimmen. 901 hätten aber entweder keine Lust, kein Interesse, keine Zeit, was anderes vor oder wollten sich aus Protest nicht beteiligen bzw. würden extra ungültig stimmen. Dann würden die verbleibenden 99 über die Belange der Tausend entscheiden. Angenommen es würden 50 zu 49 für den Vorschlag X stimmen, dann hätten diese 50, fünf Prozent aller Betroffener, über das entschieden, was tausend Wahlberechtigte betrifft.

Ergo: Wer gar nicht oder ungültig wählt, der vergibt seine Chance auf eine Korrektur des Votums der anderen. Er bestätigt im Grunde die gültigen abgegebenen Stimmen und sagt indirekt respektive implizit: „Ich bin voll und ganz einverstanden, was ihr entscheidet. Ich möchte dies kein bisschen verändern.“

Damit wählt auch er indirekt Merkel, weil er nicht gegen sie stimmt, wodurch er sie schwächen würde.

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