Kind weigert sich, an Ausflug zur Moschee teilzunehmen, Gericht verurteilt die Eltern zu Ordnungsgeld

(Alexander Heumann, 16.04.2019) Im Rendsburger Schulschwänzer-Fall geht es um ein damals 13 Jahre altes Kind, das mit seiner Erdkundeklasse einen Ausflug in die örtliche Moschee machen sollte. Das Kind und seine Eltern sind Atheisten. Sie entschieden sich deshalb gemeinsam dafür, dass das Kind – wie die Eltern – niemals einen Sakralbau betritt, gleichgültig ob christliche Kirche, islamische Moschee oder hinduistischer Tempel. Also blieb das Kind zu Hause. Doch der Schule fernbleiben ist im Deutschland des Jahres 2019 nicht gleich der Schule fernbleiben, wie Alexander Heumann, der Anwalt des Vaters, berichtet.

Read More…

Was „denken“ Türken über Atheisten?

(Jürgen Fritz) Mustafa Kemal Pascha (Atatürk), der erste Präsident der 1923 gegründeten Republik Türkei, führte mit strenger Hand von oben herab tiefgreifende Reformen im politischen und gesellschaftlichen System durch. Sukzessive wurde die Türkei in einen modernen, säkularen und europäisch orientierten Staat verwandelt. Allein es stellt sich die Frage, inwieweit es ihm gelungen ist, die türkische Bevölkerung auf den Weg hin zu Europa und in die Moderne mitzunehmen. Sehr aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang, wie Türken im 21. Jahrhundert über Atheisten denken.

Read More…