Sind die Gedanken wirklich noch frei?

(Thomas Schmid, 20.07.2020) Der Fanatismus der einzig zugelassenen Meinung macht die Korridore des Sagbaren immer schmaler. Wirklicher Dissens ist kaum noch gefragt. Dafür sehen wir zunehmend mangelnde Neugier, den Verzicht auf ein Denken ohne Geländer, Diskursverweigerung als Absage an die Aufklärung und eine Moralisierung der Diskurse. Man müsste diesem Unfug laut und in großer Zahl entgegentreten. Und im Namen der Freiheit schwungvoll nicht nur trial, sondern auch error verteidigen. Die Tugendwächter sind Spukgestalten. Nackte Kaiser. Eingeschüchtert können aber nur die werden, die sich einschüchtern lassen. Thomas Schmid mit einem Appell zu mehr Mut zum offenen Diskurs.

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Henryk M. Broder: Das Wesen der Demokratie ist nicht Konsens, sondern Dissens

(Dokumentation, 31.01.2019) Das Thema des Abends „Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen, und was die political correctness dazu beiträgt“ sei viel zu ernst, um es nicht auch mit der schärfsten Waffe anzugehen, über die man verfügen könne: dem Humor, der Ironie. Mit diesen Worten leitete der Bundestagsabgeordnete Martin E. Renner die Rede von Henryk M. Broder ein, der vor der AfD-Fraktion des Deutschen Bundestages einen launigen, sehr amüsanten, aber auch interessanten Vortrag hielt. Die tatsächlich gehaltene, vollständige Rede (nicht nur das Manuskript!) können Sie hier ansehen, anhören und nachlesen.

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