Der Verbrechdenker (I)

(Archi W. Bechlenberg, 20.04.2019) Es war ein klarer, kalter Tag im April, und die Uhren schlugen gerade dreizehn, als Josef Kowalski, das Kinn an die Brust gepresst, um dem rauhen Wind zu entgehen, rasch durch die Glastüren des imposanten Passivenergie-Gebäudes schlüpfte, wenn auch nicht rasch genug, als dass nicht zugleich mit ihm ein Wirbel griesigen Staubs eingedrungen wäre. Seit Tagen hatte Kowalski nicht richtig geschlafen, seit dem Tag, an dem der graue Ökopapierumschlag in seinem Briefkasten gelegen hatte.

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2045: Das Jahr der Apokalypse?

(Michael Nitsche, 22.09.2018) Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Diese Grundfragen des Seins beschäftigen Menschen seit Jahrtausenden. Jeder dystopisch-literarische Text oder Roman hat zum Ausgangspunkt die Apokalypse, eine globale Katastrophe der Menschheit. Wobei die Warnung vor solchen Untergangsszenarien ja immer in der Hoffnung geschieht, diese doch noch abwenden zu können. Michael Nitsche erklärt, warum 2045 ein Schlüsseljahr sein könnte, beschreibt eine sehr realistische Apokalypse und vollzieht dabei den Übergang von der dystopischen Vision, also einer solchen mit negativem Ausgang, hin zur Utopie einer schöneren Welt.

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2077: Ein Blick zurück aus der Zukunft

(Jürgen Fritz, 22.08.2018) Wir schreiben das Jahr 2077. In nur wenigen Jahrzehnten hat Europa sein Antlitz vollkommen verändert. Ganze Staaten zerfielen, sind vom Erdboden verschwunden, andere neu entstanden. In den Genfer Verträgen versucht man nun erstmals seit der zweiten großen Völkerwanderung, die gemeinsamen Geschicke Europas auf ein neues Fundament zu stellen, in der Hoffnung den Frieden so sichern zu können. Doch wie kam es überhaupt zu dieser ganzen Entwicklung, die in atemberaubender Geschwindigkeit den ganzen Kontinent so sehr veränderte? Ein Blick zurück aus der Zukunft.

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