Der Feminismus der dritten Welle ist ein sophistischer Existenzialismus

(Claudia Simone Dorchain, 28.04.2020) Magische Sprechakte und das Postulat des Willens: Feminismus stand ursprünglich für gleiche Menschen- und Bürgerrechte der Frau. Auf die politischen Forderungen folgte in einem zweiten Durchgang die Zielsetzung der Gleichstellung auch im beruflichen und privaten Bereich. Die dritte Welle des Feminismus aber basiert auf zwei philosophisch sehr fragwürdigen Traditionen, die keine substanziell haltbaren Konstrukte darstellen: dem Existenzialismus und der Sophistik, so dass die dritte Welle des Feminismus keine Grundlage hat und sich nicht mehr in der Tradition einer aufgeklärten Reflexion und humanistischer Ziele bewegt, wie die Philosophin Claudia Simone Dorchain deutlich macht.

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Notwendige und kontingente Eigenschaften: Essentielles und Akzidentelles

(Jürgen Fritz, 14.08.2019) Das Mögliche kann geschehen. Was also geschieht, muss möglich sein. Was nicht sein kann, was unmöglich ist, dessen Nicht-sein ist nicht nur der Fall, sondern ist notwendigerweise der Fall. Was weder mit Notwendigkeit ist noch mit Notwendigkeit nicht ist, ist kontingent. Alles, was ist, hat kontingente Eigenschaften. Es gibt aber Dinge, die haben nicht nur kontingente, sondern auch notwendige, essentielle Eigenschaften, die sie nicht verlieren können, ohne dass sie aufhören zu sein, was sie sind.

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