Verschwörungsmythen und die Instrumentalisierung dieses Begriffs

(Jürgen Fritz, 24.11.2018) Wer die Wahrheit hören wolle, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen könne, notierte der Aphoristiker und Lyriker Ernst R. Hauschka, denn: „Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte“, wusste schon die Schriftstellerin Friedl Beutelrock. Was hat es nun aber mit Verschwörungstheorien oder, wie man genauer sagen sollte: mit Verschwörungsideologien, Verschwörungsmythen und Verschwörungsphantasien auf sich? Dienen diese wirklich der Wahrheitsfindung oder geht es hier primär um anderes? Wenn Letzteres, um was geht es dabei tatsächlich?

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Tanz zwischen den Welten

(Laila Mirzo) Was macht uns zu dem, was wir sind? Ist es unser Name, die Religion oder unsere Kultur? Bin ich der Mensch, den meine Mutter in mir sieht, oder bin ich das, was die Gesellschaft aus mir macht? Letztendlich sind alle Perspektiven nur einzelne Teile eines großen Puzzles. Die Frage nach dem Ich wird uns wohl noch in der Todesstunde umtreiben. Die Antwort tragen wir aber tief in uns – es ist nur die Frage, ob wir sie hören wollen, sagt Laila Mirzo.

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