Freie Wähler: Wir werden mit jeder Partei reden, auch der AfD

(Niki Vogt, 20.10.2018) Die Zeiten, in denen Bayern wie selbstverständlich von der CSU allein regiert wurde, welche niemanden brauchte, sind vorbei. Eine Koalition mit den Freien Wählern, Fleisch vom Fleische quasi, bietet sich geradezu an. Doch die geben der vor ihrer Tür werbenden CSU sogleich eine Kröte zu schlucken. Noch vor den Koalitionsgesprächen mit der CSU machte Hubert Aiwanger (FW) klar, dass er mit allen Parteien reden werde, auch mit der AfD. Es müsse „das Ziel sein, unter allen Parlamentariern einen Grundkonsens zu pflegen“. Hat da etwa jemand das Prinzip der parlamentarischen Demokratie verstanden, fragt Niki Vogt, und beleuchtet die bayerischen Verhältnisse nach der Wahl etwas genauer.

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Außer Spesen nichts gewesen

(Jürgen Fritz, 16.10.2018) Die überschwängliche Freude unserer ganz speziellen Freunde nach der Bayernwahl ist inzwischen der großen Ernüchterung gewichen. Die Grünen werden nämlich allmählich Gewahr, dass ihnen ihre 17,5 Prozent wenig bringen werden. Söder kann nämlich ganz gemütlich mit den Freien Wählern, „der besseren CSU“, koalieren, die sich schon auf die gemeinsame Regierung freuen, so dass Die Grünen wie bisher im Landtag sitzen und dort kräftig herumphantasieren dürfen, sehr viel mehr aber nicht. Jetzt beginnt das große Geheule „Aber die Wähler haben uns doch so viele Stimmen gegeben, wir sind doch die großen Wahlsieger, wie kann das denn sein?“. Tja nun, ein bissel rechnen können schadet manchmal halt auch nicht, ihr Lieben, nicht wahr?

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