Die SPD gegen Sarrazin: Macht trifft auf Geist und es siegt …

(Jürgen Fritz, 05.08.2020) Die SPD habe weder politisch klug gehandelt noch habe sie fair gehandelt noch habe sie bedacht, was sie einem Menschen antue, wenn sie ihn zum Beispiel mit Nazi-Methoden vergleiche, sagte bereits vor knapp zehn Jahren der ehemalige Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (1972 bis 1974 unter Willy Brandt) und ehemalige Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg (1981 bis 1988) Klaus von Dohnanyi, der Sarrazin schon damals vor der Schiedskommission der SPD als Anwalt verteidigte. Nun haben es die „Sozialdemokraten“ also durchgezogen und Thilo Sarrazin nach fast einem halben Jahrhundert Mitgliedschaft aus ihren Reihen ausgeschlossen. Das Aufeinandertreffen ihres Generalsekretärs Lars Klingbeil mit dem Querulanten hatten dabei durchaus Shakespearsche Züge.

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Verschwindet die Wirklichkeit in uns, dann verschwinden wir mit der Zeit aus ihr

(Jürgen Fritz, 16.12.2019) Warum sehnen sich so viele Menschen nach völligem Realitätsverlust? Darauf gibt es zwei Antworten, eine auf der Hand liegende und eine tiefer gehende. Schaut man man offen und ehrlich überall genau hin, entdeckt man viel Unschönes und Desillusionierendes. Das verkraften viele Seelen einfach nicht. Also entwerfen sie für sich ein Bild von der Welt, wie sie schöner, tröstlicher und erträglicher wäre, und ignorieren einfach, was diesem Bild widerspricht. Doch es kommt noch etwas weiteres hinzu, was mit Macht und Unterwerfung zu tun hat.

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Philosophischer Start in den Tag: Macht, Bosheit und Schwäche

(Aphorismen, 16.01.2019) „Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.“ – René Descartes, 1596 – 1650, französischer Philosoph, Mathematiker, Naturforscher und Begründer des Rationalismus, Meditationen über die Grundlagen der Philosophie (Meditationes de Prima Philosophia), 1641

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