Sozialdemokratismus: Was sich hinter dem ganzen Elend im Innersten verbirgt

(Jürgen Fritz, 09.06.2019) Ein zentrales Merkmal der Deutschen, noch mehr der Franzosen und Schweden, wie ich ergänzen möchte, ist, wie Rolf Peter Sieferle aufzeigte, ihr fundamentaler Sozialdemokratismus. Der gewöhnliche Deutsche ist nicht fähig, der Franzose und Schwede noch weniger, Sozialdemokratismus oder Sozialismus als etwas Schlechtes anzusehen. Doch woher kommt das nur?

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Psychologie der Massen (II): Der Weg zur gezielten Manipulation

(Annette Heinisch, 28.05.2019) Im ersten Teil dieser Artikel-Reihe stellte Annette Heinisch Gustave Le Bons Grundlagenwerk zur Sozialpsychologie Psychologie der Massen vor. Danach ist eine Masse nicht die Summe der Individuen, sondern bilde eine eigenständige Einheit, die nur durch Emotionen, niemals aber durch Vernunft zu lenken sei. Die Gefühle entsprängen den unbewussten Triebkräften der Masse, über die man wenig wisse und die je nach Volk unterschiedlich seien. Die Masse könne als Gesamtheit besser oder schlechter sein als der Einzelne, auch Hochkulturen könnten als organisierte Masse zu primitiven Barbaren werden. Hier nun Teil zwei der Artikel-Reihe. Wie Edward Bernays den Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur praktischen Umsetzung wies: der gezielten Manipulation der Massen durch Propaganda.

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Woraus der Sozialismus sich in Wahrheit speist

(Jürgen Fritz, 07.05.2019) Gestern meldete Forsa, dass die SPD nach Kevin Kühnerts wilden Enteignungsphantasien um zwei Punkte gefallen sei, mithin in nur einer Woche fast eine Million Anhänger verloren hätte. INSA bestätigt diesen Zwei-Punkte-Verlust der SPD heute morgen aber nicht. Und die INSA-Umfrage wurde im Gegensatz zu Forsa komplett nach dem Kühnert-Interview durchgeführt. Trotzdem bleibt die SPD bei INSA stabil bei 16 Prozent. Dies wäre ein Indiz, dass Kühnert durchaus einen Nerv eines beachtlichen Teils der Bevölkerung getroffen haben könnte. Doch betrachten wir es genauer und überlegen, womit dies zusammenhängen könnte, falls dem wirklich so sein sollte.

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Philosophischer Start in den Tag: Neid und Missgunst

(Jürgen Fritz, 31.01.2019) Der eine Neid will auch haben, er zielt auf Verdopplung (aus 1 wird 2), nicht auf Zerstörung. Er fragt den anderen: „Wie machst du das nur? Ich möchte das auch haben!“ Der andere Neid will nicht verdoppeln, sondern nur das Bestehende erhalten, dieses aber umverteilen. Und zwar weg von dem anderen, hin zu sich (1 bleibt 1, es ist jetzt nur woanders). Im Extremfall, wenn der Neider das fragliche Objekt nicht selbst haben kann, dann will er es lieber zerstören, damit es der andere auch nicht hat, dem er es nicht gönnt (aus 1 wird 0). Diese Form des Neids, die nicht auf Verdopplung, ja nicht einmal auf Erhaltung, aber Umverteilung, sondern auf Zerstörung aus ist, nennt sich Missgunst.

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