Die Lehre aus dem Günther-Gerichtsbeschluss

(Jürgen Fritz, 08.02.2026) NiUS hat keinen Unterlassungsanspruch gegen das Land Schleswig-Holstein wegen Aussagen von Daniel Günther in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 07.01.2026. Die 6. Kammer des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts hat mit Eilbeschluss den Antrag der Betreiberin des Nachrichtenportals NiUS (Antragstellerin) gegen das Land Schleswig-Holstein, vertreten durch den Ministerpräsidenten (Antragsgegner), abgelehnt.

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Günthers Anwälte behaupten nun, Günther hätte gar nicht als Ministerpräsident gesprochen

(Jürgen Fritz, 22.01.2026) Daniel Günther hat sich im ZDF für Zensur und Verbote von Presseorganen ausgesprochen. Er insinuierte, Presse- und Meinungsfreiheit sollten nur für solche Medien gelten, die „bestimmte Qualitätskriterien einhalten“. Vor Gericht behaupten seine Anwälte nun, er habe gar nicht als Ministerpräsident gesprochen, obschon er in der Sendung selbst mehrfach darauf hinwies, dass er nicht als Bürger, sondern eben als Ministerpräsident spreche.

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Von wem geht die größte Gefahr aus für die Demokratie?

(Jürgen Fritz, 18.01.2026) Eine besonders perfide Strategie besteht darin, wenn Akteure, bei denen sich die Frage stellt, welches Verhältnis sie tatsächlich zu Demokratie und Menschenrechte haben, unter dem Deckmantel agieren, sie würden das, was sie in Wahrheit gar nicht achten, sondern lediglich rein instrumentell für ihre Zwecke benutzen, schützen und bewahren wollen, und dann …

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Werden die Öffentlich-Rechtlichen ihren Pflichten aus Staatsvertrag und Verfassung noch gerecht?

(Annette Heinisch, 17.07.2021) Freiheit ist niemals grenzenlos, auch nicht die Pressefreiheit. Jedes Recht hat als Kehrseite die Pflicht, beides gehört zusammen. Werden die Öffentlich-Rechtlichen ihrer Pflicht gerecht? Was passiert, wenn jemand das thematisiert? Zeigen die Reaktionen auf die Thematisierung dieser Pflicht, wie weit die Öffentlich-Rechtlichen sich bereits von den Staatsverträgen und der Verfassung entfernt haben? Die Juristin Annette Heinisch geht der Frage nach.

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