Rassismus: Ein amerikanischer Alptraum oder: Der weltweite Kampf gegen Weiße

(Vera Lengsfeld, 30.01.2019) Martin Lichtmesz veröffentlichte 2018 ein bemerkenswertes Büchlein. Das alte Europa war nie Amerika, sagt er. Es war frei vom innergesellschaftlichen Alltagsrassismus, von einem Unterscheidungszwang, den es nur gebe, wenn man ständig betont, dass es ihn nicht gebe. Da wir aber alles, was in den USA geschehe, früher oder später auch bei uns wiederfinden, kommt er zu dem Schluss: Das Thema »Rasse« wird auch bei uns zu jenem Alptraum werden, das es in den USA längst ist – eine Mischung aus Omnipräsenz, Leugnung, Instrumentalisierung, Denunziation, Wirklichkeitsverweigerung und gesellschaftlicher Spaltung. Vera Lengsfeld stellt Ihnen das wichtige Werk vor.

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Wo der westliche Selbsthass herrührt und wie er überwunden werden kann

(Jürgen Fritz) Eine der Schlüsselfragen unserer Zeit, vielleicht die Frage überhaupt lautet: Wo kommt diese Selbsverachtung respektive dieser Selbsthass her, welche(r) fast die gesamte westliche Welt ergriffen hat? Diese Frage wird nicht einfach zu beantworten sein und es wird wahrscheinlich keine monokausale Erklärung geben. Hier meine These, die aber vielleicht ins Mark gehen und den Schlüssel liefern könnte zum tieferen Verständnis der Problematik und ihrer Überwindung.

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