Von Jürgen Fritz, Do. 12. Feb 2026, Titelbild: X-Screenshot
Das Mullah-Regime der Islamischen Republik Iran wurde heute zum stellvertretenden Vorsitzenden der UN-Kommission für soziale Entwicklung gewählt, deren Prioritätsthema die Förderung von Demokratie, Geschlechtergleichstellung und die Gewährleistung von Toleranz und Gewaltlosigkeit sein wird, und der UN-Generalsekretär hat dem massenmordenden Mullah-Regime zum Jahrestag der islamischen Revolution gratuliert.
UN-Generalsekretär gratuliert dem massenmordenden iranischen Mullah-Regime zum Jahrestag der Islamischen Revolution
UN-Generalsekretär António Guterres, ein judenfeindlicher portugiesischer Sozialist, gratulierte gestern dem Mullah-Regime zum 47. Jahrestag der Islamischen Revolution am 11. Februar. In einem Brief an Präsident Masoud Pezeshkian unterbreitete Guterres die „wärmsten Glückwünsche“ (warmest congratulations). Dies meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur WANA am Mittwoch. Das Mullah-Regime hat die seit Ende Dezember 2025 währenden Massenproteste im Iran blutig niedergeschlagen und dabei wahrscheinlich zigtausende Menschen töten lassen. (Ein Mullah ist ein islamischer „Religions- und Rechtsgelehrter“.)
Und heute wurde nun Abbas Tajik als Vertreter der Islamischen Republik Iran zu einem der stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission für soziale Entwicklung der Vereinten Nationen gewählt. Zu den Texten, die die 64. Sitzung der Kommission verabschiedete, gehörte ein Resolutionsentwurf zum Thema „Förderung der sozialen Entwicklung und sozialen Gerechtigkeit durch koordinierte, gerechte und inklusive Politikmaßnahmen”. Mit diesem Dokument würde der Wirtschafts- und Sozialrat sein Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung für alle bekräftigen. Die Resolution würde die Mitgliedstaaten auffordern, die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung aller Frauen und Mädchen zu erreichen, unter anderem durch die Beseitigung von Hindernissen, die Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt, den Verbleib und den Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt erschweren, wie z. B. Geschlechterstereotype und alle Formen von Gewalt.
Kommentare
Johannes Hartl, Philosoph, römisch-katholischer Theologe, Buchautor und Gründer des Gebetshauses Augsburg: »Während die Mullahs in den letzten Wochen mehrere Zehntausend Zivilisten ermorden ließen, gratuliert die UN zum Jahrestag dieser schrecklichen, islamistischen Diktatur. Komplett irre.«
Prof. Dr. Susanne Schröter, Anthropologin, Kulturwissenschaftlerin: »Die UN hat fertig! Die Islamische Republik Iran ist jetzt verantwortlich für die Förderung von Geschlechtergleichheit, Demokratie und Toleranz. Was sagt denn unsere ehemalige feministische Außenministerin dazu?«
Christoph Lemmer, Gewinner des Deutschen Radiopreises 2019, Kategorie bester Podcast: »Faschistische Massenmörder überwachen jetzt die weltweiten Menschenrechte. Die UN sind eine Pest.«
Michael den Hoet, Historiker, Online-Redakteur: »Guterres hat ganze Arbeit geleistet. Eine renommierte internationale Organisation in so kurzer Zeit von innen zu zerstören: hätte ich nie, niemals für möglich gehalten.«
Wolfgang Kubicki, stellv. FDP-Bundesvorsitzender, bis 2025 Vizepräsident des Deutschen Bundestages: »Wo bleibt Annalena Baerbock mit einer klaren Botschaft, dass man zehntausendfachen Mördern und Unterdrückern von Frauenrechten nicht gratuliert, sondern sie zum Teufel wünscht? Oder gelten die hehren Worte von feministischer Außenpolitik nichts mehr, wenn man Präsidentin der UN-Vollversammlung ist? Und wo ist der Rest der scheinheiligen grünen Führungskräfte?«
Joana Cotar, studierte Politikwissenschaftlerin und Germanistin, bis 2025 fraktionslose Bundestagsabgeordnete: »Diese UN kann weg. Nein, ich korrigiere mich. Diese UN MUSS weg.«
Liza Rosen: »Shut down the UN!« (Schließt die UN!)
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