Philosophischer Start in den Tag: Würde

(Aphorismen, 13.01.2019) „Im Reiche der Zwecke hat alles entweder einen Preis, oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes, als Äquivalent, gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent verstattet, das hat eine Würde. Was sich auf die allgemeinen menschlichen Neigungen und Bedürfnisse bezieht, hat einen Marktpreis. Das aber, was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst sein kann, hat nicht bloß einen relativen Wert, d.i. einen Preis, sondern einen inneren Wert, d.i. eine Würde.“ (Immanuel Kant, 1724 – 1804)

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Philosophischer Start in den Tag: Die Liebe zur Wahrheit

(Aphorismen, 12.01.2019) „Platon ist mir lieb, aber die Wahrheit ist mir noch lieber.“ (Aristoteles, 384 – 322 v. Chr., griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien) – „Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit.“ (Sir Isaac Newton, 1643 – 1727, englischer Mathematiker, Physiker und Astronom)

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Migration: ein Dampfventil anti-moderner Staaten zur Zementierung ihrer Rückständigkeit

(Rudolf Brandner, 11.01.2019) Was am UN-Migrationspakt schlecht ist, wurde ausgiebig diskutiert, die schlechte Analyse der geschichtlichen Realität, die ihm zugrunde liegt, nicht. Ursache der erzwungenen Emigration sind failed states, die ihre eigenen Bürger auf Grund ihrer Unfähigkeit zur Staatsbildung zur Auswanderung treiben. Hierfür fehlt dem Migrationspakt jeglicher Sinn. So aber kommt es zu einer Revolutionsverschiebung und -verschleppung, bei der Migration als Dampfventil fungiert. Migrationsursachen bekämpfen hieße, die Migration zu unterbinden, so dass das Ventil geschlossen wird, denn die Negativität realgeschichtlicher Verhältnisse kann nur dort aufgelöst werden, wo sie entspringt. Rudolf Brandner mit einer herausragenden Analyse.

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Die Rückkehr des Behemoth, mithin des Kampfes aller gegen alle

(Alexander Meschnig, 06.01.2019) Das mythologische Ungeheuer des Leviathan steht bei Thomas Hobbes für den absolutistischen Staat. Doch gibt es in Hobbes‘ Werk noch ein zweites, weniger bekanntes Monster: den Behemoth. Dieser steht für den Kampf aller gegen alle, für die permanente Präsenz von Gewalt, für die absolute Freiheit, mithin das Recht des Stärkeren, mit dem Schwächeren tun zu können, was immer ihm beliebt, für die absolute Ordnungslosigkeit also. Dass Freiheit Grenzen und Ordnung braucht, wenn sie nicht in Anarchie und Chaos umschlagen soll, haben allzu viele vergessen, wie Alexander Meschnig dezidiert aufzeigt. Denn die Entwaffnung des Leviathan führt zur Aufrüstung des Behemoth, der bereits darangeht, die Herrschaft zu übernehmen. Was aber, wenn der eigene Leviathan sich mit dem fremden Behemoth gegen das Eigene verbündet?

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Warum Grüne und Linke den „Nazi“ brauchen, ihn notfalls einfach herbeiphantasieren

(Rudolf Brandner, 21.12.2018) Was für ein herrliches Spektakel dieses Jahr doch die Maaßen-Affäre bot! Zumindest für einen Pathologen des Zeitgeistes, dem hier ein Paradebeispiel aus dem Schulbuch für massenpsychologische Übertragungsprozesse und ihre Pathologien geliefert wurde. Doch der Reihe nach, beginnen wir mit der Theorie. Danach verläuft die Grenze zwischen rationalem und pathologischem Verhalten dort, wo das Bewußtsein sich nicht mehr gegenständlich unterscheidend der Wirklichkeit seiner Sache vergewissert, sondern affektiv übermächtigt Erscheinungsbilder (Phantasmata) seiner Ängste erzeugt, die in Verhaltensauffälligkeiten zutage treten.

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Warum wir ein Recht auf Widerstand gegen die Massenmigration haben

(Hartmut Krauss, 15.12.2018) Die global-kapitalistisch motivierte Agenda von UN und EU zielt darauf ab, die aufgeklärte europäische Identität mittels Massenmigration und zwecks Erzeugung zukünftiger Generationen von identitätslosen und deshalb leicht manipulier- und beherrschbaren „Einheitsmenschen“ zu zerstören. Die Staatsbürger europäischer Nationen, die gemeinsam den demokratischen Souverän bilden, haben daher das Recht auf Abwehr einer nichtauswählenden und aufgenötigten Masseneinwanderung von Menschengruppen, die einer säkular-demokratischen Gesellschafts- und Werteordnung ablehnend bis feindlich gegenüberstehen. Die Staatsbürger haben das Recht auf Kritik und auf Widerstand, wie Hartmut Krauss erläutert.

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Der Glaube der „Klimaschützer“ und wie dieser gegen Europa in Stellung gebracht wird

(Jürgen Fritz, 15.12.2018) In Kattowitz tagt mal wieder eine UN-Klimakonferenz. Unter anderem möchte man, dass die einzelnen Länder nationale Klimaziele regelmäßig einreichen, die dann überprüft werden. Eine „Koalition der Ehrgeizigen“, eine Ländergruppe um die EU und besonders bedrohte Inselstaaten, mahnte weitreichende Beschlüsse an, um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens umzusetzen. Natürlich gehört die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) zu den Antreibern: Die Welt solle wissen, „dass wir nicht aufhören werden, uns für mehr Ambitionen einzusetzen.“ Unbedingt möchte man die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens umsetzen, um die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius, möglichst sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen. Doch was steckt hinter dem Ganzen? Könnte es sein, dass es sich hier um einen riesigen Schwindel handelt? Wenn ja, zu welchem Zweck?

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Nachruf auf Robert Spaemann, den Philosophen der Katholiken

(Stefan Groß und Jürgen Fritz, 13.12.2018) Robert Spaemann ist im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Stuttgart verstorben. Der Philosoph war tief geprägt vom christlichen Glauben und zwar in seiner katholischen Ausprägung. Er war ein ganz und gar unzeitgemäßer Denker und genau das machte ihn so interessant. Ein Nachruf von Jürgen Fritz und Stefan Groß.

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Wie der Universalismus gegen die abendländische Kultur instrumentalisiert wird

(Johannes Eisleben, 08.12.2018) Der moralische Universalismus geht davon aus, dass bestimmte Rechte jedem Menschen zeit- und ortsunabhängig zukommen. Doch gingen die Erfinder bzw. Entdecker dieser natürlichen Rechte eines jeden Menschen davon aus, dass deren Geltung immer auf das Gebiet eines Staates begrenzt ist, um das Individuum vor dem staatlichen Machtmonopol zu schützen. In den letzten Jahrzehnten hat sich nun aber ein ganz anderer Universalismus entwickelt, der gegen die Prinzipien des Völkerrechts, gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker in Stellung gebracht wird. Dabei geht es diesen Herrschaftsuniversalisten in Wahrheit gar nicht um die Menschenrechte, welche sie lediglich instrumentalisieren, um die nationalen Zivilgesellschaften von innen heraus aufzulösen, wie Johannes Eisleben dezidiert aufzeigt.

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Das Wagnis der Öffentlichkeit: Hannah Arendt über Karl Jaspers, Freiheit und Vertrauen in die Vernunft

(Jürgen Fritz, 25.11.2018) „Wo Jaspers hinkommt und spricht, da wird es hell. Er hat eine Rückhaltlosigkeit, ein Vertrauen, eine Unbedingtheit des Sprechens, das ich bei keinem anderen Menschen kenne“, so die große Hannah Arendt über ihren ehemaligen Lehrer und lebenslangen Freund, den Psychiater und Philosophen Karl Jaspers. Lesen und hören Sie hier, was die wunderbare Hannah Arendt ferner über Freiheit und Vernunft zu sagen hatte und über das Vertrauen in das Menschliche des Menschen.

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Verschwörungsmythen und die Instrumentalisierung dieses Begriffs

(Jürgen Fritz, 24.11.2018) Wer die Wahrheit hören wolle, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen könne, notierte der Aphoristiker und Lyriker Ernst R. Hauschka, denn: „Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte“, wusste schon die Schriftstellerin Friedl Beutelrock. Was hat es nun aber mit Verschwörungstheorien oder, wie man genauer sagen sollte: mit Verschwörungsideologien, Verschwörungsmythen und Verschwörungsphantasien auf sich? Dienen diese wirklich der Wahrheitsfindung oder geht es hier primär um anderes? Wenn Letzteres, um was geht es dabei tatsächlich?

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