Philosophische Bemerkung zur Gleichheit

(Jürgen Fritz, 05.05.2021) Fürs Erste wäre schon einmal viel gewonnen, wenn in der Breite verstanden würde, dass „sind gleich“ kein zwei-, sondern ein dreistelliger Prädikator ist, der drei Nominatoren erfordert, und Sätze wie „A und B sind gleich“ oder „Alle Menschen sind gleich“ daher ohne Sinn, sprich nicht wahrheitsfähig sind, ebenso wie ein Satz der Gestalt „42 ist größer“ ohne Sinngehalt ist.

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Das Wesen des Vergleichens

(Jürgen Fritz, 24.10.2019) „Überhaupt lobt man nichts in angemessener Weise ohne einen Vergleich.“ (Plinius der Jüngere, 61 – 113) Das könne man doch nicht miteinander vergleichen, so lautet eine typische Redewendung. Doch was bedeutet es überhaupt, Dinge miteinander zu vergleichen? Könnte es sein, dass dieser Begriff oftmals gar nicht richtig verstanden, das Wesen des Vergleichs mithin nicht erfasst wurde, wie diese Redewendung zeigt?

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