Nicht in meinem Namen, Herr Steinmeier!

(Jürgen Fritz, 28.02.2019) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte vorgestern ins Schloss Bellevue eingeladen zum Thema „Alles Glaubenssache?“. Hamed Abdel-Samad, ein profilierter Islamkritiker, der permanent unter Polizeischutz steht, ergriff hierbei das Wort und übte unter anderem scharf Kritik an Steinmeier, welcher der Islamischen Republik, einer präsidentiellen Theokratie (Gottesstaat), erneut ein Glückwunschtelegramm zur Islamischen Revolution geschickt hatte und dabei wörtlich schrieb „auch im Namen meiner Landsleute … herzliche Glückwünsche“.  „Nein, nicht in meinem Namen“ entgegnete Abdel-Samad und stellte Steinmeier damit vor 170 geladenen Gästen im Großen Saal des Schlosses bloß. JFB beleuchtet das Ganze umfassend.

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2045: Das Jahr der Apokalypse?

(Michael Nitsche, 22.09.2018) Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Diese Grundfragen des Seins beschäftigen Menschen seit Jahrtausenden. Jeder dystopisch-literarische Text oder Roman hat zum Ausgangspunkt die Apokalypse, eine globale Katastrophe der Menschheit. Wobei die Warnung vor solchen Untergangsszenarien ja immer in der Hoffnung geschieht, diese doch noch abwenden zu können. Michael Nitsche erklärt, warum 2045 ein Schlüsseljahr sein könnte, beschreibt eine sehr realistische Apokalypse und vollzieht dabei den Übergang von der dystopischen Vision, also einer solchen mit negativem Ausgang, hin zur Utopie einer schöneren Welt.

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